Was für ein bescheidener Tag. Trübe, feucht und kalt.
Außerdem ging es mir mittelmäßig übel. Mein Körper hat seine eigene Art, sich mit Erregern auseinanderzusetzen. Mein hyperaktives Immunsystem haut 24-36 Stunden drauf, danach ist es in 90% der Fälle ok. Ich hänge in der Zeit aber wie ein Schluck Wasser in der Kurve rum, weil in mir etwas stattfindet. Nun könnte mein Körper es auch einfacher haben. Was Schlechtes gegessen? Einmal kräftig den Rückwärtsgang, dann ist das wieder draußen. Mein Magen gibt nur leider nichts mehr her, was er einmal hat. Ich habe in der Schwangerschaft ein halbes Mal gekotzt, aber mir war tageweise stundenlang quälend übel.
So verbrachte ich den Tag mit Tee und Kohletabletten im Wechsel zwischen Bett und Sessel.
Draußen wartete 3/4 der Grasfläche darauf, abgeharkt zu werden und es regnete nicht. Ein paar Blümchen wollte ich auch noch einpflanzen. Am Wochenende sind wir unterwegs. Hrmpf.
Der Graf nutzte den Tag, ging in die Tischlerwerkstatt und baute weiter an einem Schreibtisch, der auf Räder gesetzt ist und ein Küchenmodul werden soll.
Nun ja. Morgen ist auch noch ein Tag.
Archiv der Kategorie: Leben
12.05. 2021
Heute ist der Abend, an dem ich 100mal aufschreiben müßte „Wer ältere Lebensmittel verwertet, sollte sie gründlich kochen.“
Mann ist mir übel. Ich hoffe, ein Schnaps hilft, ein längerfristiges Unwohlsein geht nicht, ich habe am Samstag meinen ersten Impftermin.
Heute war es kühler, es hatte die ganze Nacht geregnet. Der Graf mähte Rasen. Im Frühjahr ist das eher Pesto machen.
Ich harkte immer noch die Sägespäne vom Brennholz machen zusammen. 15 Schubkarren waren es am Schluß.
Ab und zu rannte ich dem Grafen hinterher und sicherte Hasenglöcken, Taglilien und eine Astilbe. Später ging ich mit der Motorsense rum, aber ich wurde bei weitem nicht fertig.
Die Brombeeren hatten im winterlichen Frost Schaden an ihren immergrünen Blättern genommen und haben dafür jetzt so viel neue Triebe wie in den letzten 4 Jahren nicht. Das wird noch einmal ein extra Einsatz.
Abends saß ich strickend im Sessel, später heizte ich doch noch den Ofen an.
11.05. 2021
Ein Gnarf!-Grmbl!-Meh!-Tag.
Es ließ sich schön an und dann beschlossen wir, nach Berlin zu fahren, weil dort ein passabel aussehender Transporter annonciert war. (Der derzeitige hat bald fertig.)
Wir fuhren bei kühlem Wind und 17 Grad mit Mützchen und Pullover los, in Berlin im Stau nach Hohenschönhausen hatte es dann fast 10 Grad mehr und wir kochten vor uns hin.
Das Auto war, nuja. Autohändler veröffentlichen ganz gern nicht so hochauflösende Fotos.
Die Rückfahrt brauchte dringend Eis-und Getränkepause.
Abends angekommen, warfen wir Bratwürste auf den Grill und danach war Badewanne angesagt.
10.05. 2021
Und schon haute die Wärme einen um. Die Magnolie und die Äpfelbäume sind aufgeblüht.
Heute morgen zum ersten Mal draußen gefrühstückt. Endlich das große Beet fertig gejätet und bepflanzt. Ich wagte einen Blick in die Lebensbäume, der kleine Kauz sitzt immer noch da.
Der Graf belegte noch eine Terrasse mit Dielen.
(Die Terrasse am Ostgiebel ist für die Katzen sehr anziehend. Wahrscheinlich riecht es nach Maus. Sie kriechen darunter, die Basis sind ja Paletten. Nun ist Shawn für die lichte Höhe dann doch etwas groß, er hat eine Weile geraucht, bis er wieder rauskam.)
Am späten Nachmittag begann ein kühler, stürmischer Wind. Wir wollten eigentlich grillen, aber es war nicht drin. Egal, wie ich den Gasgrill drehte, er wurde nicht warm, weil der Wind reinfuhr.
Abends waren wir beide ziemlich platt. Morgen gehe ich es langsamer an.
Zum ersten Mal in diesem Jahr nicht geheizt.