11.05. 2021

Ein Gnarf!-Grmbl!-Meh!-Tag.
Es ließ sich schön an und dann beschlossen wir, nach Berlin zu fahren, weil dort ein passabel aussehender Transporter annonciert war. (Der derzeitige hat bald fertig.)
Wir fuhren bei kühlem Wind und 17 Grad mit Mützchen und Pullover los, in Berlin im Stau nach Hohenschönhausen hatte es dann fast 10 Grad mehr und wir kochten vor uns hin.
Das Auto war, nuja. Autohändler veröffentlichen ganz gern nicht so hochauflösende Fotos.
Die Rückfahrt brauchte dringend Eis-und Getränkepause.
Abends angekommen, warfen wir Bratwürste auf den Grill und danach war Badewanne angesagt.

10.05. 2021

Und schon haute die Wärme einen um. Die Magnolie und die Äpfelbäume sind aufgeblüht.
Heute morgen zum ersten Mal draußen gefrühstückt. Endlich das große Beet fertig gejätet und bepflanzt. Ich wagte einen Blick in die Lebensbäume, der kleine Kauz sitzt immer noch da.
Der Graf belegte noch eine Terrasse mit Dielen.
(Die Terrasse am Ostgiebel ist für die Katzen sehr anziehend. Wahrscheinlich riecht es nach Maus. Sie kriechen darunter, die Basis sind ja Paletten. Nun ist Shawn für die lichte Höhe dann doch etwas groß, er hat eine Weile geraucht, bis er wieder rauskam.)
Am späten Nachmittag begann ein kühler, stürmischer Wind. Wir wollten eigentlich grillen, aber es war nicht drin. Egal, wie ich den Gasgrill drehte, er wurde nicht warm, weil der Wind reinfuhr.
Abends waren wir beide ziemlich platt. Morgen gehe ich es langsamer an.
Zum ersten Mal in diesem Jahr nicht geheizt.

09.05. 2021

Endlich Wärme! Die Natur hat gute Laune und der Kater hat auch wieder strahlende Augen.
Die kleinen Raben hinten im Park passen fast nicht mehr ins Nest und spektakeln, die Schwalben sind wieder zurück, nachdem sie der Sturm noch einmal weggetragen hatte, die Birnbäume sind aufgeblüht, die Magnolie wagt sich auch hervor und die Wiesen stehen voller Löwenzahn.
Ich machte heute nichts außer Hobbygärtnern. Das Gemüse einpflanzen – viel ist es ja nicht, Zwergrosen in die gußeisernen Vasen vorm Haus setzen. Und bevor ich alle anderen Stauden pflanzen konnte, mußte ich erst einmal das Beet weiter jäten.
Der Graf war mit Tischlerarbeiten beschäftigt.
Nachmittags gab es Kuchen, am frühen Abend Sekt mit Waldmeisterund Zitrone, abends kochte ich noch und dann war der Tag schon vorbei.
Was bin ich müde.