13.12. 2019

Freitag der 13., der aber ohne Schrecknisse war.
Morgens in Berlin der Klempnerbesuch. Der arme Mann wußte nicht, daß man ihm so auf die Finger sah, weil ein Geselle aus seinem Laden vor Jahren die Gastherme ohne Schimmer von Wissen bei einer Durchsicht falsch eingestellt hatte.
Dann Frühstück, das Auto mit Weihnachtsbaumschmuck und Kram beladen, noch etwas handwerkliches prüfen und dann ging es endlich in Richtung Norden.
Die paar Stunden Berlin haben mir gereicht an anstrengend sein mit vielen Menschen und schlechter Luft.
Als wir ankamen, war es dunkel. Die Miezen rannten gleich raus und drehten eine Runde in der Hood, aber es war ihnen nach einer knappen Stunde doch zu kalt.
Dann wartete der ernsthafte Job Ofen hochheizen auf uns, die Nacht verspricht, kalt zu werden.

12.12. 2019

Vom Dorf weggegefahren und vom Grafen in Eberswalde am Bahnhof abgesetzt worden. Mit einem netten kleinen Schienenbus ins Oderkaff gefahren und der Frau Mama zum Geburtstag gratuliert. Ich bin sehr angetan. Ihr geht es gut, sie ist durch die Trauer durch und sie beschäftigt sich nach 50 nicht wirklich harmonischen Ehejahren, einige noch die Mutter huckepack, damit, was ihr gut tut. Das freut mich. Ich hoffe das bleibt jetzt eine Weile so.
Wir sind essen gegangen und haben entspannt geredet, das war schön.
Nach Berlin zurück gefahren. Gemerkt, daß mir ein Schlüssel zur Wohnungstür fehlt. Den Grafen im Club der polnischen Versager aufgesucht, wo er beim Pub’n’Pub war.
Noch ein bisschen mitgeplaudert. Es war mal wieder ganz herzerfrischend, aber ich weiß auch, wie sehr ich raus bin, wenn es mir auffällt, welche verbalen und körpersprachlichen Ballette Menschen aus der Kreativbranche aufführen.
Dazu eine sehr coole frau kennengelernt.
Ins Wolkenkuckucksheim gegangen und dort erstmal die mitgebrachte Elektroheizung angeschaltet, morgen kommt der Heizungsmonteur.

11.12. 2019

Ein grautrüber und kalter Dauerregentag. Die Müllabfuhr hatte Termin, kam aber wohl nicht oder erst sehr spät.
Gleich morgens die Katzen rausgeschmissen, weil sie sich mit Reviermarkierungsspielchen vergnügt hatten. Sie haben beide ein Lieblingskatzenklo, leider immer das selbe. Sie saßen heute auch im Katzenhaus, leider gefällt es auch den Katzen in ihrer Umgebung sehr gut. Am Abend stürzte eine große Kuhkatze raus, als ich um die Ecke bog. Hm. Vielleicht braucht es eine chipgesteuerte Klappe.
Ansonsten eine 2 m lange Rolle Filz von der GLS-Station abgeholt. (BTW, in der nächsten Kleinstadt, 7 km von hier, ohne Auto ginge das nicht. Weil auf Twitter sich schon wieder mal Leute auf die Brust schlugen, daß sie im Stadtzentrum nur Fahrrad fahren.) Eingekauft, Filz zugeschnitten und mich für den Grafen bereit gehalten, der Assistenz wollte.
Abends die letzte Roulade gegessen und der Frau Mama zum Geburtstag gratuliert.