22.03.2019

Irgendwas läßt mich den täglichen Blogpost immer erst schreiben, wenn ich kaum noch die Augen aufhalten kann.
Deshalb in Kürze: mit dem Grafen eine Runde spazieren gewesen. Die Veilchen beginnen zu blühen und beim Nachbarn auf der Hügelkante wächst jede Menge Schnittlauch.
Feuerchen zweite Runde. Altes Gestrüpp abgemacht.
Den Staubsauger, der bei Kind und Schwiegersohn und den ich in der Wohnung verwenden will, ist flüsterleise.
Den Abend allein verbracht, weil der Graf auf einer Veranstaltung ist. Mit Nudeln überfressen. Müde.

21.03.2019

Ein Feuer gemacht, weil es schon wieder einen Riesenhaufen Äste gab. (Ich liebe Feuerchen!)
Gras auf die zugeschippte Grube gesät. Weiße Hemden gewaschen.
Mit dem Grafen Sand aus dem Boden am Terrassenausgang geschippt. Gemeinsam überlegt, wie der Boden neu aufgebaut werden kann.
Das Auto zurückbekommen. Da hat uns jemand sehr viel Gutes getan. Der olle Transporter bremst wieder besser, hat ordentliches Licht und stinkt nicht mehr nach vorne raus.
Happyhappyhappy!
Gegen 17 Uhr todmüde und platt gewesen, zusammengepackt und erstmal frierend rumgehockt und auch vom hochheizenden Ofen nicht warmgeworden. Bis ich nach einer heißen Dusche und einem vollen Teller Futter merkte: ich hatte einfach Hunger.

20.03.2019

Ein Tag, der frostig kalt und sonnig begann und feucht, mild und bedeckt endete.
Der Graf hatte es heute übernommen, um halb 7 Uhr morgens bereitzustehen, weil das Auto wieder abgeholt wurde.
Ich schlief noch etwas und startete langsam in den Tag. Ein bißchen recherchieren, räumen und fegen, bis das Bäckerauto kam.
Dann machte ich mich an eine Arbeit, die ich schon lange aufgeschoben hatte. Neben den Mülltonnen steht ein Komposter aus grauem Plastik. Halb kaputt natürlich. Ich nahm ihn auseinander und sortierte den Inhalt (irgs!) 20% waren Verpackungsmüll und Zigarettenschachteln, 5% aus unerfindlichen Gründen Männerunterhosen bzw deren unzersetzbare Bestandteile – der Gummibund und Elasthanfäden. Mit dem Rest verfüllte ich ein Loch 5 Meter weiter, in dem mal ein Stubben war.
Dann half ich den Grafen und transportierte Ziegelsteine und Bauschutt. Der Gartensaal hat jetzt wieder eine ordentliche saubere Lehmschüttung und die Luft kann unter den Dielen zirkulieren.
Dann kam die Situation „du kannst es gern so lassen, nur dann ist es eben Sch…“ der Graf nahm noch die Fliesen an der Terrassentür weg und siehe da, dort faulte ein Balken, der da garnicht hingehört, fröhlich vor sich hin.
Dann machten wir Feierabend, es gab Kartoffelbrei und Würstchen bzw. Spiegelei.
U d jetzt schiele ich vor Müdigkeit und die Kopfjukebox spielt die größten Hits von Andrea Berg. Schnell schlafen gehen.

19.03.2019

Müde, müde!
Nach Berlin gefahren, ein Bett repariert (nicht ich, der Graf), in dem diverse Schrauben einfach abgebrochen waren, das Zimmer wieder hergerichtet, das Enkelkind von der Kita abgeholt und bespaßt, geholfen, die verletzte Hofkatze einzufangen, Abendbrot gegessen, zurück gefahren.
Reicht für heute.