07.12. 2022 – Huch, Schnee!

Heute morgen lag dann etwas Schnee und den Tag über wechselten sich Schnee und Sonnenschein ab.
Es tropfte aber auch gleich wieder von den Bäumen.
Wir verbrachten den heutigen Tag damit, viel zu organisieren. Der Transporter geht morgen in eine Werkstatt und dann wird man schauen, was zu machen ist.
Am Abend gingen wir im Vollmond zu der Nachbarin hinten im Park zu unseren 14tägigen Essenstreffen.
Auf dem Rückweg knirschte der Frost unter unseren Füßen.
Wenn die Wettervorschau für die nächsten 14 Tage so bleibt, wird es kurz vor Weihnachten ziemlich anstrengend, weil kalt.

06.12. 2022 – Stop

Wenn einen der Deckel der Teekanne runterfällt, weil einem die Hände zittern, dann waren die letzten zwei Tage doch zu viel.
(Es ist alles da, für Kintsugi, Urushi, Seidenwatte, Goldpulver, ich muss es nur machen.)

WMDEDGT Dezember 2022

Wie immer fragt am Monatsfünften Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag gemacht haben.
Nun. Es war neblig-feucht, kalt und dunkel. Fischkälte sagt man hier.
Aber so richtig in Details blogbar ist es alles heute nicht. Fakt ist, das Auto mit dem Unfall ist nicht so schlimm kaputt wie befürchtet. Und ich bin heute eine lange Strecke mit einem modernen VW Golf gefahren. Ein Auto, das jede Menge Spielereien hat. Es bremst für dich am Ortseingangsschild, es lenkt dich in die Mitte der Fahrbahn zurück, wenn du ein bisschen zu schwach in die Kurve gehst und es hat eine Sitzheizung. Ich liebe Sitzheizungen.

Ein bisschen wenig, aber das wars dann schon für heute. Und hier stehen die anderen Einträge.

04.12. 2022 – Sonntagsruhe

Wir standen zwar früh auf, weil der PKW seit einiger Zeit furchtbare Geräusche macht und ein sachkundiger Mensch mal draufschauen wollte (Radlager, sagte der), aber der Rest des Tages war langsames Existieren und sich Gutes tun.
Der Graf tat das, indem er sich zum Frühstück einen Döner holte. Ich kochte Milchreis und deckte den Tisch wie bei Influencers zu Hause.

Dazu gab es alkoholfreien Glühwein.

Dann gab es noch einen Strauß mit Zieräpfelchen, die ich aus dem Park holte. Sie haben dieses Jahr dasselbe Problem wie die richtigen Äpfel, sie sind von Stinkwanzen angepiekt worden und deshalb klein und mickrig.

Und für den Abend wurde Hühnersuppe angesetzt. (Ein Minihuhn, vielleicht ein Zwerghuhn.)

So ließ es sich aushalten.