WMDEDGT Dezember 2022

Wie immer fragt am Monatsfünften Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag gemacht haben.
Nun. Es war neblig-feucht, kalt und dunkel. Fischkälte sagt man hier.
Aber so richtig in Details blogbar ist es alles heute nicht. Fakt ist, das Auto mit dem Unfall ist nicht so schlimm kaputt wie befürchtet. Und ich bin heute eine lange Strecke mit einem modernen VW Golf gefahren. Ein Auto, das jede Menge Spielereien hat. Es bremst für dich am Ortseingangsschild, es lenkt dich in die Mitte der Fahrbahn zurück, wenn du ein bisschen zu schwach in die Kurve gehst und es hat eine Sitzheizung. Ich liebe Sitzheizungen.

Ein bisschen wenig, aber das wars dann schon für heute. Und hier stehen die anderen Einträge.

WMDEDGT November 2011

Wie immer fragt Frau Brüllen am Monatsfünften danach, was wir den ganzen Tag gemacht haben.
Ich wachte heute erst um 10 Uhr auf, weil der gestrige Tag anstrengend war.
Da der morgige Tag auch wieder anstrengend wird, ging ich nachdem ich die Katzen gefüttert hatte (Mimi fiepte niedlich vor Wiedersehensfreude und Shawn hatte nur den „gib Futter, schnell“-Blick), wieder ins Bett.
Damit es gemütlich wird, hatte ich die Matratze neben dem Grafen aufgeheizt und Kaffee und Kekse mitgebracht.
Ich las und bepuschelte den Gatten bis ein Uhr.
Dann mußten wir doch den Tag beginnen, durch die Berlin-Fahrten bleibt hier viel liegen.
Der Graf spaltete Holz, ich harkte Laub und kümmerte mich um die Wäsche. Dann stapelte ich das gespaltene Holz auf die Miete, die fast fertig ist.
Der klare Tag war recht mild, aber am späten Nachmittag, als die Sonne hinter den Bäumen verschwunden war, wurde es sehr kalt.
Der Halbmond ging auf und die Kraniche flogen laut schreiend ins Moor.
Ich fotografierte eine letzte Rose.

Ich holte Eier von den Nachbarn und hielt einen kurzen Schwatz.
Dann fütterte ich die Katzen, die den ganzen Nachmittag um mich herumgetobt waren. Ich hatte für sie die fetten Abfälle von der Rinderbrust, aus der ich Brühe gekocht hatte. Klassiker, Shawn schlingt riesige Batzen, während Mimi zierlich und langsam fressen will und wenig abbekommt. Es muß ihm geschmeckt haben. Mimi hat noch etwas anderes bekommen.
Drinnen räumte ich etwas auf und machte Rinderbrühe mit Gemüse und Maultaschen zum Abendbrot. Dann strickte ich den Ärmel vom Pullover fertig und jetzt geht es ins Bett, der Sonntag morgen wird lang.

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WMDEDGT Oktober 2022

Frau Brüllen fragt an jedem Monatsfünften, was wir den ganzen Tag getan haben.

Das war heute übersichtlich, aber anstrengend.
Wir fuhren um 9 Uhr los nach Berlin, im Transporter 33 leere Kisten.
In Berlin wir diese Kisten viele Treppen hoch, füllten sie und packten sie wieder in den Transporter, was das eigentlich anstrengende war, denn sie mußten die Treppen wieder herunter gebracht werden.
Dann gab es leckere Kleinigkeiten und Kuchen und wir kauften noch etwas Wein beim Stammweinhändler.
Am frühen Abend ging es wieder zurück und ich beschloss, sofort ins Bett zu gehen, nachdem ich ein paar Pralinen gegessen hatte. Das wars.

Am Morgen war Mimi nicht zum Frühstück erscheinen, sie trödelt im Moment gern, abends waren beide Katzen unterwegs. Morgen werden sie dementsprechend hungrig sein.

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WMDEDGT August 2022

Am Monatsfünften fragt Frau Brüllen wie immer, was wir den ganzen Tag getan haben.

Der Graf weckte mich früh am Morgen, um sich zu verabschieden, er fuhr erst nach Berlin und dann zum Elbnest. Ich wäre gern mitgekommen, hatte aber hier zu tun.
Nach dem zweiten Aufwachen holte ich mir erst einmal einen Arzttermin in der Kleinstadt. Meine Berliner Hausärztin hat die Praxis verlassen und der Graf hatte schon recht, wenn er meinte, es wäre Quatsch in Berlin nun noch mal mit jemandem neu anzufangen.
Ich frühstückte heute noch einmal draußen, man muß jeden warmen Sonnentag noch mitnehmen, es sind nicht mehr so viele.
Mein neu gestrickter Pullover war inzwischen gewaschen und konnte auf einem Handtuch ausgebreitet werden. Er wurde noch etwas geformt, damit er dann endgültig sitzt.
Ich sah mich nach Arbeit um, der milde Sonnenschein lud zum Draußen arbeiten ein, es war genug zu tun. Das Dach des Schuppens, in dem die Rasenmäher stehen, ist an einer Stelle undicht, weil viele Jahre Laub darauf gefallen ist und mittlerweile Pflanzen darauf wachsen. Ich schaute nach, es ist Fummelarbeit, aber die 5 cm Erde lassen sich aus dem Welldach rauskratzen. Ich begann damit, aber aus irgendeinem Grund kam ich noch mal an einem Beet vorbei und zog an Unkraut, weil es mich störte. Siehe da, die Erde war so trocken, daß ich problemlos das Gras, das in die Beete gewachsen war, rausziehen konnte. Das zog ich dann vor und füllte mehrere Schubkarren mit Unkraut und Gras. Nebenher raufte ich auch den überall wuchernden Baldrian raus. Was wiederum eine kleine bunte Katze sehr freute, es gibt nichts berauschenderes als den Geruch von Baldrianwurzel.

Später drehte ich noch eine Runde durch den Park und fand solche riesigen Baumpilze.

Der faulende Baumstamm hat jedes Jahr Pilzbesatz, aber so groß waren sie noch nie.
Auf der Weide standen die Kühe heute ganz nah. Jetzt ist die Zeit, in der die Bullen in der Herde sind und neue Kälbchen machen.
(Sie machen abends immer sehr eindrucksvolle Laute, es klingt wie ein großes Didgeridoo. Die Damen stehen dann in einem Fanclub um den tönenden Macker herum und haben so einen *Hach!*-Gesichtsausdruck. Auf der anderen Seite des Moors antwortet in der Dämmerung meistens ein röhrender Hirsch.)

Gegen drei Uhr nachmittags machte ich Schluß, hing noch Wäsche auf, packte meine Yogasachen und machte mich stadtfein.
Kurz vor vier Uhr holte ich beim neuen Arzt ein Rezept ab, löste es gleich in der Apotheke ein und fuhr zum Supermarkt.
Auf dem Parkplatz telefonierte ich erst einmal eine halbe Stunde mit dem Grafen, der Berlinbesuch hat ein bißchen was in Bewegung gesetzt. Nach dem ungeplanten Telefonat ging ich eher eilig einkaufen, ein paar Kleinigkeiten für uns und vor allem einiges für die alte Nachbarin, die noch immer ohne Auto ist.
Dann war Zeit für Yoga. Mittlerweile habe ich wieder mehr Puste, überhaupt scheinen die Corona-Nachwehen langsam weg zu gehen.

Als ich nach Hause fuhr, stand die Sonne schon tief. Ich lieferte den Einkauf ab und fütterte die Katzen.
Jetzt war höchste Zeit für einen gemütlichen Abend. Ich duschte, kochte mir etwas zu essen und telefonierte nochmal mit dem Grafen. Nebenher überlegte ich, was die nächste Strickarbeit sein sollte. Ein Tuch zum Hirn abschalten oder doch besser der nächste Pullover?
Darüber wurde ich ziemlich müde und jetzt ist es Zeit fürs Bett.

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