12.10. 2020

Eigentlich ein schöner Tag, wenn es nicht mittendrin immer mal geregnet hätte. Der Plan, endlich das Sonnwendfeuer abzubrennen und vorher den Sonnenschirm und die Gartenstühle zu verstauen, war daher gescheitert.
Auch heute ging es langsam. Wäsche waschen, Kuchen backen, Briefecken nähen (jeden Abend 4 Stück, habe ich mir vorgenommen) und am Schluss ein Tuch angestrickt.
Wenn nicht der dunkle Flur und das Gästebad eine isolierte Wand bräuchten, weil wir sonst frieren würden, könnte es bis Anfang März so weitergehen.

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11.10. 2020

Nichts getan. Nicht mal Kuchen gebacken.
Nur endlich den dicken Pullover fertig gestrickt, den ich um die Weihnachtszeit angefangen hatte.
Und mit dem Grafen hinunter zum Fluß spaziert. Unter Mimibegleitung, der die weite Entfernung zum Haus irgendwann unheimlich wurde und die mich maunzend zum Umkehren bewegen wollte. Am Schluss kehrte sie um und ging allein nach Hause.

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10.10. 2020

Das mit dem Flur ist hier ein Running Gag. Immer wenn jemand zu Besuch kommt, wische ich den Flur und das Herrenzimmer. Oft so knapp vorher, weil so vieles tun ist, daß die Böden noch nicht getrocknet sind oder ich mittendrin aufhören muß.
Heute habe ich es geschafft, mir zu sagen, daß die Welt nicht untergeht, wenn der Flur nicht gewischt ist. Braves Mädchen.
Der Tag war ansonsten kalt, aber schön und sonnig. Ich war nur Minuten draußen (jedesmal große Katzenekstase, man ist unterkuschelt), weil ich ziemlich platt war. Ich schlief einfach im Sessel ein oder hing anderweitig rum.
Abends schob ich ein Huhn mit Thymian, Zitrone und Gemüse in den Backofen und dekontaminierte in der Zubereitungszeit die Küche.
Jetzt geht es unter die Dusche und dann ins Bett.
Morgen wird noch mal so ein Tag. Einzige Tätigkeit: Schokoladen-Birnen-Kuchen backen.

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09.10. 2020

Es ist im Moment alles ein bisschen viel. So viel, daß ich garnicht zum Kranksein komme.
Für mich heute: Die Ostwohnung geputzt, die Baustelle geputzt, auf dem Wäscheplatz über Nüsse gestolpert. Noch mal einen Eimer aufgesammelt. (War heute Nacht windig.)
Der Graf hat Elektroinstallationen wieder vorschriftsmäßig befestigt, noch mal ein tropfendes Eckventil, das vorher dicht war (wir haben hier sehr starke Wasserdruckschwankungen), neu eingeschraubt und die Werkzeuge weggebracht.
Zusammen haben wir dann noch 6 Ster Holz in den Schuppen gebracht.
So, bis auf Kleinigkeiten wie den Flur wischen, die Küche aufräumen, den Ofen füttern, Blumen in eine Vase stellen und ein Huhn braten, werde ich am Wochenende nichts tun.

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