19.04. 2021

Es war warm und sonnig. Da geht einem das Herze auf.
Bis zum Mittag gehörte die Zeit trotzdem dem Berlin-Drama. Es geht langsam an die Grenze.
Ich saß schreibend auf der Terrasse, als plötzlich eine ziemlich mies gelaunte Eule (Ein Waldkauz? Wahrscheinlich.) aus den Lebensbäumen in den noch blattlosen Nußbaum flog und dort abwartete. Und im Dickicht der Lebensbäume war noch etwas, vielleicht eine zweite Eule, wie vor zwei Jahren. Ich ging nachschauen. Es war Mimi, die irgendwo in 5 oder 6 Metern Höhe herumkletterte und die Eule gestört hatte. Ich rief sie herunter und die Eule flog wieder in den Baum zurück.
Dann machte ich noch etwas Gartenarbeit und schon war der Tag vorbei.
Leider ist es noch zu kalt, abends draußen zu sitzen.

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18.04. 2021

Sonntag. Ich brachte mit dem Grafen den Vormittag mit dem Berlin-Drama zu. Dann war der Tag sonderbar. Warm, melancholisch, leise, mit kleinen Regentropfen. Ich steckte Zwiebeln und jätete die Feldsteine am Beet frei.
Der Rest des Tages blieb so leise und melancholisch.

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17.04. 2021

Endlich ein warmer Tag.
Vormittags schrieb ich ein Protokoll für das letzte Drama-Meeting. Später gingen wir raus. Ich hatte ein paar Gartenarbeiten auf der Liste, nichts Dringendes. Aber zuerst gingen wir spazieren. Shawn begleitete uns bis zur Grenze von seinem Revier. Dort wartete er, bis wir zurück kamen. Er war so erfreut, daß wir wirklich zurück kamen, daß er auf dem Rückweg ein paar Schritte vor uns lief und sich immer mal auf die Erde fallen ließ, damit wir ihn am Bauch kraulen konnten. Guter Kater. Er ist im Moment gar nicht mehr der Angsthase wie sonst. Vielleicht hält sich das.
Dann kam die Freundin von drei Dörfer weiter und wir saßen den Nachmittag lang plaudernd in der Sonne.
Abends kochte ich und dann saß ich strickend vor dem Fernseher.

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16.04. 2021

Es wird nun hoffentlich endlich wärmer.
Ich stand früh auf, weil sich jemand auf Durchreise zu Primavera angekündigt hatte und ausgegrabene Purpurschneebeerentriebe mitnehmen wollte.
Dann frühstückte ich und heizte an.
Nachdem der Graf aufgestanden war, beschlossen wir, an die Ostsee zu fahren. Heute gab es etwas zu feiern. Nämlich den Tag, an dem wir uns vor 10 Jahren endgültig füreinander entschieden hatten und den 8. Hochzeitstag. Wir wollten den Strand entlang spazieren und dabei eine Flasche alkoholfreien Sekt trinken. Aber es war windig und kalt, mit lauter, hoher Brandung, daß wir nur etwas am Strand blieben und wieder zurück fuhren.
Ich war sowieso extrem müde, die Woche war anstrengend gewesen.
Ich ging zum Mittagsschlaf ins Bett und der Rest des Tages war sehr ruhig.
Muss auch mal sein.

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