18.06. 2021

Ein knallheißer Tag ohne eine Wolke. Nachdem ich vormittags einiges draußen erledigt hatte, mußte ich mich erst einmal ein Viertelstunde zum Abkühlen aufs Bett legen.
Meine Freude darüber, daß ich nach der Impfung keine Allergieprobleme mehr hatte, ist vorbei. Es gibt hier zwei gewisse Herrschaften, die auf Gräser allergisch sind und es super fanden, sich in diesem Sommer mit Hochgraswiesen im Park und auf der Obstwiese zu umgeben… Ich habe heute das Dorf zusammengeniest und meine Augen tränten den ganzen Tag. Morgen trage ich freiwillig Maske.
Wir räumten intensiv im Haus herum, morgen wird es zumindest im Untergeschoß Hauserklärungen geben (für eine Führung ist eigentlich zu wenig zu sehen). Diese Veranstaltungen haben den großen Vorteil, daß man einmal im Jahr genötigt ist, Dinge anzufassen, die man gern vor sich herschiebt. einmal den Garten richtig schön. Einmal an Stellen, wo man alles gern abwirft, Material, Werkzeug, Möbel, das unterste zuoberst kehren, das macht schon ein gutes Gefühl hinterher. Mittendrin flucht man wie ein Bierkutscher. Oder niest und schnappt nach Luft.
Nachmittags gab es zu Motivation Vanilleeis mit Erdbeeren.
Abends war nach getaner Arbeit Fellpflege angesagt, damit ich morgen nicht wie ein Wurzelzwerg aussehe.
Ich kam erst in der Dämmerung mit ein paar geschmierten Broten und einem Mädchenbier auf die Terrasse. (Mimi setzte sich sofort unter meinen Stuhl und fiepte. Sie hatte schließlich eine Stunde nichts gegessen!)
Zwischen den großen Bäumen flogen die Käuze hin und her und verständigten sich mit lautem zwitschernden Pfeifen. Ich glaube, der Jungvogel, der Wochen in den Lebensbäumen saß, bekommt gerade das Jagen beigebracht. Die Frösche im 250 m entfernten Dorfteich quaken sehr laut und auch sonst ist hier gut was los, es ist fast Mitternacht und noch immer nicht richtig dunkel.

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17.06. 2021

Heiß und endlos sonnig.
Da ich ich gestern in ein Agatha-Christie-Wurmloch im Fernsehen gefallen war, aus dem ich erst um 2 Uhr morgens herausfand, schief ich lange.
Nach dem Draußen-Frühstück goß ich das Gemüsebeet und putzte und räumte mal hier, mal da. Mittags legte ich mich ein halbes Stündchen hin.
ES ist so ein bißchen die Ruhe vor dem Sturm. Am Wochenende ist Mittsommerremise, es gibt noch immer die Auflagen der Gesundheitsämter, die wir umzusetzen haben, aber gleichzeitig auch eine Inzidenz nahe 0. Das könnte Diskussionen geben.
Dazu kommen fast gleichzeitig Hausgäste und liebe Verwandt/Bekannte an, der Samstag wird etwas dicht.
Unser Saisonstart für die Ferienwohnung beginnt am Wochenende, ich pusselte dort noch etwas herum, beschriftete Gewürzgläschen für die Küche und schaute, ob die Kücheneinrichtung komplett ist.
Als die Sonne hinter den Bäumen verschwunden war, reparierte ich ein paar notorisch tropfende Stellen an der Dachrinne und machte mich daran, das Vogelnest rauszuholen. Natürlich war es genau an einer Stelle, an der die Ziegel so weit überhingen, daß man schwer hereingreifen konnte. Ich holte einen halben Eimer Heu und viele Federn als Polsterung heraus. Ich dachte ja, es wäre längst verlassen, am Wochenende hatten schon einmal Eier unten gelegen. Aber ein Ei lag noch darin.
Mimi hatte währenddessen eine Maus gefangen und spielte sie tot.
Als ich mit einem Feierabend-Spritz auf der Terrasse saß, flog über mir ein panischer junger Spatz herum, der sein Nest suchte. Tja. Tut mir leid, Spätzchen. Aber spätestens am Wochenende hättest du im Gewitterregen gelernt, daß man keine Nester in Dachrinnen baut.
Wir saßen noch länger draußen, bis die Sterne erschienen. Eine dieser wunderbaren kurzen nordischen Sommernächte.

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16.06. 2021

Es ist wieder warm und sehr sonnig. Dieser Tag war ein Erledigungstag. Dachdeckereinkauf, Baumarkt und Metro.
Abends saß ich mit einem Aperol Spritz auf der Terrasse und der Graf mit einem Bier im Gartensalon, ihm war es draußen zu windig.
Es war ein wunderschöner Abend. Ich bin immer wieder dankbar, in so einer schönen Landschaft sein zu dürfen.

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15.06. 2021

Ein etwas kühlerer, verhaltener Tag. Jetzt kam die Müdigkeit nach den letzten anstrengenden Tagen.
Ich machte nur Kleinigkeiten. Einen Bruchteil des Rosenthal-Geschirrs in die Ferienwohnung räumen (also ein 6er-Kaffee- und Speise-Service).

 

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Ein Beitrag geteilt von Kitty Koma (@kittykoma)


Nach vielen kleinen Räumereien und Basteleien war ich sehr müde und brauchte Mittagsschlaf.
Nachmittags ging es mit ähnlich verminderter Schlagzahl weiter.
Am Abend strickte ich und kramte nebenher weiter.
Das wars.

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