20 – Spiesser-Ostern

Lange geschlafen. Pixel geschubst. Der Herr Glamourdick hat den Umzug nach Mazedonien schon verkündet. Die Frau Modeste ist auch fast fertig mit dem Tapezieren des neuen Heimes.
Dann am Abend Alt Wien mit Kind und Freund. Manchmal fühle ich mich schon etwas alt. Des Kindes Freund ist ein wenig jünger als Frau Modeste. Und mir passieren derzeit häufig solche „Ja, hab ich auch schon mal, brauche ich nicht mehr!“-Erlebnisse.
Am Karfreitag plauderten wir mit einem dynamischen Internet-Jungunternehmer, der mich fragte, ob ich es denn nicht toll finden würde, bis nächstes Jahr 10.000 Kunden zu haben. Ich erinnerte mich an das Jahr, in dem ich exakt so alt war wie er, in dem ich mir vorgenommen hatte, meinen Umsatz zu verdoppeln. Es hat auch geklappt. Geile Sache, dazu verkünden zu können, dass man im März die fixen Kosten der Firma inklusive Personal rein hat. Nicht so geile Sache, neben sich zu stehen und sich zu fragen, wer diese Frau ist, der die Phantasie und die Träume abhanden kamen. Auf deren Bucket List lediglich ein mehrtägiges Überlebenstraining in der Wüste stand.

Jetzt bin ich langsam und zufrieden. Und es gibt wieder Träume. Von Weihnachten in Marrakesh, von mehreren Wochen im Kaukasus, Skitouren im hohen Norden, von einem Balkon und den Blumen, die ich darauf pflanzen werde.

Ich habe bei einigen Leuten Mailschulden, die werde ich am Dienstag abarbeiten. Versprochen.

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19 – Technik und Schlaf

Was soll ich an so einem Ostern machen? Schlafen ist immer gut, vor allem nach der Aufregung der letzten Tage. Und dann kann frau noch kleine Technikfrickeleien zur Entspannung tun, es sind ja noch zwei Blogumzüge in der Warteschleife.

Twoday scheint in der letzten Woche einige Bugs aus dem Exportskript entfernt zu haben. Es ist nicht mehr nötig, fehlerhafte Spaltentitel auszutauschen und auch der Timestamp-Bug ist weg. Hm. Auf meine Mail hin meinte man noch, man wolle nichts ändern.
Ich werde nächste Woche mal zusammenfassen, was nötig ist, um umzuziehen.

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18 – Die Ruhe nach dem Sturm

Mit zwei Tagen Abstand sagten der Graf und auch ich: Ok., wenn wir etwas besser organisiert wären, hätten wir den Ämterkrieg wohl ohne so viel Theater absolvieren können. Auf dem Amt drückte man uns Ratgeber in die Hand, in denen stand: „3 Monate vorher: Friseurtermin abmachen, Alleinunterhalter und Fotograf nochmals für Vorabsprache kontaktieren“
Ich glaube bei uns stand nach der Idee und der ungefähren Vorstellung vom Zeitpunkt schon mein Schrei „Was zieh ich an?“ und alles andere war dem Glauben überlassen, das ginge schon.

Gestern Abend traf sich wie im letzten Jahr Ennos Steakesser-Club. Wie immer eine inspirierende und interessante Runde. Leider war ich zu müde zum Weiterziehen, aber ich war gern dabei.

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