27.04. 2021

Sonne und sogar etwas warm.
Der Graf baute eine Holzterrasse an der Ostseite. Ich beschnitt Hortensien und Rosen und jätete das runde Beet hinter dem Haus, das ich zweieinhalb Jahre lang nur nebenher versucht hatte, in Ordnung zu halten, was deshalb völlig verkrautet war. Ich bin noch lange nicht damit fertig, weil ich die Pflanzenschicht hochhob und alles, was nicht nach Gras und Giersch aussah, aussiebte und hinterher in den umgegrabenen Boden wieder einpflanzte. – Viel war das nicht mehr.
Nachmittags kochte ich Milchreis und abends schien ein großer Vollmond zitronengelb ins Zimmer.
Der kleine Kauz sitzt immer noch im Baum und wenn ihm langweilig wird, ruft er manchmal leise nach Mama und weiter hinten im Park spektakeln Krähenbabies im Nest, wenn die Eltern mit Futter geflogen kommen.

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26.04. 2021

Zu müde.
Es fanden Baggerarbeiten statt und am Abend war ein Beet fertig gejätet.
Zwischendurch gab es Schneeregen.

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25.04. 2021

15 Zentimeter vom Pullover aufgetrennt, weil ich einen unübersehbaren Fehler entdeckt habe.
Mehr muß man über diesen Tag nicht wissen.
Vielleicht noch, daß in der Abenddämmerung eine große Eule auf dem Schornstein vom kleinen Haus saß und auf den Beginn ihrer Nachtschicht wartete. Sie fliegt immer bei einem bestimmten Grad von Dunkelheit mit lautem kiwitt hinein.

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24.04. 2021

Noch ein Sonnentag. Strahlend, klar, aber nicht allzu warm.
Weil die letzten Tage so anstrengend waren, machten wir wenig.
Ich ging nach dem Frühstück raus. Ich pflanzte von der Karden Ostseite des Hauses in den Park hinter den Narren und säte Mariendisteln aus. Wo die Karden fehlten, versetzte ich Rosen hin, die in den letzten anderthalb Jahren in einer Verlegenheitsecke gestanden hatten.
Damit verging der Nachmittag, Gegen 5 Uhr ging ich rein und kochte. Dann fuhren wir nach Grimmen und holten den bestellten Wocheneinkauf ab.
Der Abend gehörte dem Strickpullover.

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