09.08. 2021

Mittelprächtig warm, aber meist bewölkt.
Morgens erntete ich Brombeeren. Es waren so viel, daß ich Brombeerlikör ansetzen und noch eine Menge in meinen Joghurt geben konnte.
Vormittags beschäftigten wir uns damit, einen Transporter zuzulassen und vorher einen anderen stillzulegen. Online. Ansonsten hätte es in Berlin in der Zulassungsstelle Mitte September einen Termin gegeben.
Wir rubbelten an Aufklebern rum, legten Nummern frei, immer in der Angst, was kaputtzurubbeln und dann die Nummern nicht mehr zu haben. Dann hatten wir das Formular richtig ausgefüllt und den Vorgang beendet, jetzt gab es zwei Dokumente zum Download. Der Graf druckte das erste aus. Da sich das Dokument nicht auf einer neuen Seite öffnete, war die vorhergehenden Seite mit dem zweiten Dokument und irgendeiner Pin (die innerhalb von 30 Minuten eingegeben werden mußte) verschwunden und nicht wieder aufzurufen. Eine Mailbestätigung mit den Dokumenten im Anhang gab es nicht, denn es wurde keine Mailadresse abgefragt.
Dann hingen wir bei der Zulassungsstelle 25 Minuten in der Warteschleife. Der freundliche Herr am anderen Ende konnte auch nicht weiterhelfen und auch nur sagen, was in den FAQ stand: Sollte der Vorgang beendet sein und dann abbrechen, verifiziert das Amt und schickt einem noch mal einen Brief. Bearbeitungszeit 2-3 Werktage plus Postlaufzeit. Damit haben wir uns jetzt einen Transporter erstmal weggeschossen. Da wir die Nummer mitnehmen wollen, können wir den anderen noch nicht zulassen. Denn auch da fehlt uns eine Pin zur Kennzeichenmitnahme. Kfz-Zulassung in Berlin, immer ein Abenteuer.
Nachmittags putzte ich zwei Kommoden fürs Schlafzimmer rupfte den Rest des Arbeitstages Unkraut aus Beeten.
Abends nahm ich die Beine hoch und strickte. Es besteht die Hoffnung, daß der Pullover diesmal vor dem Winter fertig word.

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08.08. 2021

Sonnig, aber der starke Wind war kalt und zwischendurch regnete es immer mal leicht.
Wir mußten nach dem Frühstück erst einmal nach drei Dörfer weiter fahren, Kartoffeln borgen. Beim Kreuzen der Autobahn war bereits ein ordentlicher Stau zu sehen
Die Kind und Schwiegersohn packten die Sachen und ich kochte bürgerliches Mittagessen Oma-Style. Ragout aus (Bio-)Rinderbeinscheibe, Mischgemüse, Kartoffeln.
Das war schon ziemlich lecker.
Dann standen wir winkend auf der Straße und hofften, daß den Dreien allzu viele Staus erspart bleiben.
Der Graf legte sich schlafen und ich räumte erst ein bißchen und hing dann im Sessel rum. Später ging ich in den Park und jätete Unkraut. Das Beet um die kaputte Linde ist völlig zugewuchert.
Mimi war überglücklich, keine Niedlichkeits-Konkurrenz mehr zu haben, als das Enkelkind weg war und wollte immer nur kuscheln und gestreichelt werden.
Wir saßen abends noch ein bißchen draußen, aber der Wind war ungemütlich.
Ich machte noch ein bißchen Ordnung und buk einen Kuchen mit schwarzen Johannisbeeren, die auch von drei Dörfer weiter stammten. Der Rest war Fernsehen und Stricken.

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07.08. 2021

Ich weiß nicht, warum ich anhaltend der Meinung war, es sei Sonntag.
Das Enkelkind schlief heute länger und weckte mich erst nach 8 Uhr. Obwohl ich Kind und Schwiegersohn jeden Abend anbot, daß sie morgens länger schlafen können, sie müßten das Enkelkind nur zu mir schicken, waren sie schon auf und machten Frühstück.
Sie wollten an die Ostsee.
Ich fütterte die Katzen und räumte etwas in der Küche. Dann fuhren auch wir an die Ostsee hinterher. Zwischendurch warfen wir in drei Dörfer weiter eine Strickjacke ab, die die Freundin am Abend vorher vergessen hatte.
An der Ostsee waren recht hohe Wellen. Die drei anderen sahen wir nicht. Der Graf ging schwimmen. Der bedeckte Himmel begann zu tropfen. Als er aus dem Wasser kam, begann es zu regnen und zu donnern. Als wir im Auto saßen, regnete es stark.
Wir gaben Bescheid, daß wir jetzt nach Barth in den Hafen zum Fischbrötchen essen fahren würden und siehe da, Kind, Enkelkind und Schwiegersohn waren in der Nähe.
Wir verabredeten und am Hafen. Als sie ankamen, merkten wir, daß wir tatsächlich eine halbe Stunde am gleichen Strandaufgang verbracht hatten, keine 100m auseinander.
Wir aßen Brötchen mit Backfisch und fuhren wieder zurück. Über dem Dorf zog auch ein Gewitter auf. Ich nahm die in den letzten 24 Stunden dreimal völlig naß geregnete Wäsche, die gerade bis auf die Ränder der Handtücher getrocknet war, ganz schnell ab.
Dann lümmelten wir etwas herum und ich fing an, alles für Eierkuchen vorzubereiten. Dazu pürierte ich die Himbeeren, die die Freundin von drei Dörfer weiter gestern mitgebracht hatte.
Es war sehr sehr delikat.
Wir saßen noch etwas vor dem Fernseher/elektronischen Devices, bis jeder seiner Wege ging – Bett, Untergechoß etc
Ich saß vor dem Fernseher, bis sich das Fernsehbild wegen Regen auf der Satellitenschüssel verabschiedete
Das dritte Gewitter war da.

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06.08. 2021

Ein schöner armer Tag, bis nachmittags der Himmel runterkam.
Wir aßen draußen Quiche Lorraine zum Mittagessen und grillten abends. Zwischendurch bekam das Enkelkind Eis.
Abends grillten wir und die Freundin von drei Dörfer weiter kam zu Besuch und brachte Beeren und eine sehr interessante Fotosammlung.
Jetzt muss ich ins Bett.

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