Vigil 54

Hier gibt es sonst keine Twitterlieblinge, aber diese großartige Szene möchte ich Ihnen in ganzer epischer Breite ans Herz legen.

Folgen Sie Frau Kiki auf Twitter und lesen Sie ihr Blog, kaufen Sie Bären!

Vigil 51

Zweimal im Jahr gibt es eine Woche, die gleißend hell und kalt zugleich ist. Im April und im September. Der blaue Himmel und das Gleißen der Sonne täuschen über die Kälte hinweg und kündigen doch einen Fall in eine neue Zeit an.

Auch mal eine Art, vom Wetter zu reden.

Mir fehlt der unkomplizierte Schritt von der Wohnung auf die Erde sehr. (Ja, der Blick aus dem Fenster kompensiert es, aber…) Das ist es, wozu Menschen Häuser haben. Damit sie morgens hinaustreten können, die Nase in die Luft halten und ihren Tag beginnen. Hier gibt vor allem Zement, Asphalt, Fahrzeuge und Menschen.

Jetzt, in diesem Leben, darf ich wieder von Dingen träumen, die ich wahrscheinlich nie erreichen werde. Früher war das langweilig. Ich erlaubte mir nur, von Dingen zu träumen, die ich erreichen konnte, für alles andere hatte ich keine Zeit.

Deshalb: Türschwelle, Bach, Streuobstwiese, Wäscheleine.

Vigil 48

Wenn für VR-Reality-Brillen geworben wird, tut man das entweder mit unsexy Fotos des Gegenstandes oder Leuten, die ein Brett vorm Kopf haben und entweder wie bekifft grinsen oder somnambul durch die Gegend stolpern.
Möchte man so aussehen und rumlaufen? Möchte man ein solches turnschuhähnliches Gebilde im den Kopf schnallen? Was kann man eigentlich damit machen? Pornos kucken, ohne dass Mutti es mitbekommt? Games spielen? (ist das der korrekte Begriff? ich bin ja wg. Suchtprädisposition Nichtgamerin)
Aber man sieht doch sonst nix und rennt vor die nächste Laterne und kann nicht mal nebenher Pizza essen, ohne dass man suchend mit der flachen Hand aufm Fliesentisch rumpatschen muss. Oder hat das Teil eine eingebaute Kamera, die einem auch noch die Umwelt zeigt, wenn es Bedarf danach gibt?

Fragen über Fragen.

Vigil 47

Drei Jahre. (Und insgesamt schon fünf.) Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir das Leben diesen Gefährten geschenkt hat. Dankbar für Geborgenheit, Verspieltheit und Kreativität. Wenn der Graf und ich uns nicht über den Weg gelaufen wären, hätte ich weniger Spaß gehabt.

Foto: Matl Findel

Foto: Matl Findel