spiegel online beschreibt die Symptome einer schwerwiegenden Krankheit: Internetsucht. Zu lesen nur im Internet. ok., ich könnte jetzt auch wie eine wandelnde Leiche an den Kiosk wanken, die Papierzeitung in meine zitternden Hände nehmen und mit tiefliegenden Augen nervös hibbelnd den Artikel studieren. Aber es geht nicht. Ich müßte meine geöffneten Browserfenster allein lassen…
Archiv des Monats: Januar 2007
Welt Paradox
Nichts stimmt derzeit. Die Luft ist so lau wie im April, der Regen gleich mit. Manchmal stört ein Sturm und der Himmel ist gelb.
Was passiert da gerade? Werden wir Zeuge eines globalen Firmware-Upates?
Gestern Nacht kam mir auf dem Kudamm ein Tourist mit einem kurzärmeligen T-Shirt entgegen, daneben schwitzten zwei reiche Russinen missgelaunt in ihren Pelzmänteln.
Meine Unternehmungslust ist frühlingshaft. Honny soit, qui mal y pense.
Getanzt bis früh um fünf. Zu Musik aus einer anderen Zeit. Mit einem Mann, der aussah, als wäre er aus einem Visage-Video gebeamt. Mein Assoziationsticker sprang permanent rückwärts. Ah, da war ich 14, hatte grade meinen ersten Kassettenrecorder bekommen. Da war ich 16 und es war eine Nacht mit Bier, Salzstangen und den Kumpels, im Fernsehen lief Thommys Popshow. Da war ich 18, das war der Sommer nach dem Abi. Und da war ich 21 und hatte das Gefühl, die größte unentdeckte Künstlerin aller Zeiten zu sein.
Hab mich davongeschlichen irgendwann, nach dem Heiratsantrag, die Schuhe in der Hand. Wir schreiben das Jahr 2007 und alles ist anders.
weiblich, jung, ledig sucht…
eigentlich ist sie mir zugelaufen. *sweetladyblue* stand vor zwei tagen morgens vor meiner tür. regennass, etwas zerzaust, aber lachend.
willkommen. bis auf weiteres hat sie hier wohnrecht.
Berlin today
Ah, der Winter hat mich wieder. So schnell ging das also. Die Symptome: Lange schlafen, nicht aus den Bett wollen, Papier auf dem Schreibtisch von links nach rechts räumen, für fünf Minuten Koffer den ausräumen, das Bügelbrett gedankenverloren anstarren. and so on.
Gott sei dank schleifen mich die Freunde immer mal abends mit. Das Wochenende ist ausgebucht. Dann ist hier auch endlich Schluß mit der Befindlichkeitsbloggerei!