Was bedeutet es eigentlich

wenn man von massenhaft kleinen, greinenden Katzen träumt? Die an einem Straßenrand in der Kiste liegen und verzweifelt versuchen bei einer Katzenmama zu trineken?

Gestreifte Kätzchen und schneeweiße und schildpatt und rot, war alles dabei.

*also gut 50 in verschiedener Größe

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Haptik

Mir wäre gerade nach morgenfeuchtem Lehm und trockenem Gras unter den Füßen. Und Terracottafliesen in der Küche, die von der Hitze draußen abkühlen. Beim Kochen rauer Stein unter den Händen. Fische schuppen. Pralle Tomaten und Zucchini halten.

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Herrschaften

für den Fall, daß sie nicht mit einer XXXL-Kühltruhe ausgestattet sind, sollten Sie es bei diesem Temperaturen in jedem Fall vermeiden, jemanden umzubringen.
Jeder noch so raffinierte Plan, die Erbtante um die Ecke zu bringen, scheitert an dem infernalischen Gestank, den ihre sterbliche Hülle entwickelt.
Für das gestern abend auf dem C-Burger Balkon stattfindene informelle Blogger-Grilltreffen (7 Leute auf den Balkon bedeutet, daß zwei im Bambus sitzen, aber noch rauskucken können.) erstand ich am Nachmittag beim Fleischhändler meines Vetrauens unter anderem 5 Chicken Drumsticks. Als ich sie am Abend auspackte, wußte ich, daß ich damit höchstens jemanden vergiften könnte.
Heute morgen packte ich sie daher wieder in meinen Rucksack, um sie, nach kurzer Stippvisite auf dem Markt, zu reklamieren. Der Geruch, den ich beim Gang von Gemüsestand zu Gemüsestand hinter mir herzog, reichte, um einige Leute mit gerunzelter Stirn schnuppern zu lassen. Als ich die Tüte dann an den Fahrradlenker hängte, um das gekaufte Gemüse im Rucksack zu verstauen, jaulten die Hunde, wenn ich mit Tempo an ihnen vorbeiradelte.
Das Stigma von Leichengeruch macht nervös. Es ist so wie in Edgar Allan Poes Geschichte „Das verräterische Herz“. Das Rampenlichtsyndrom schlägt zu. Ich wollte allen, die mich musterten zurufen: „nein, ich habe dem klavierspielenden Kind nicht die Finger abgehackt! ich wollte doch einfach nur grillen!“
Der Geflügelverkäufer nahm das, was ich als „Stinkbombe“ bezeichnete, entgegen und grantelte in altberliner Art: „*schnüffschnüff* Na so schlimm isset ja nu ooch nich, dit wär schon noch jejangn.“ (Wennde wüßtest, wat mein Vatta in Stalingrad allet jejessn hat!, sagte sein Blick.)
Aber ich bekam mein Geld zurück.
Von dem ich Hackfleisch kaufte, mit dem ich jetzt Buletten brate für ein Picknick an einem Brandenburger See. Herr Lucky, ich grüße dann mal quer rüber. Chorin ist sehr schön!

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Übers Limit

Dabei gibt es gar keinen so rechten Grund. Ich denke intensiv darüber nach, wie ich meine Zukunft gestalte und ich habe gerade nicht so recht die Chuzpe zu großen Entwürfen. (Das ist selten für mich.) Ich glaube dem, was da draußen passiert gerade wenig. Dabei könnte es mir egal sein, wenn ich nur mir selbst vertraue.
Ich beschäftige mich natürlich auch mit dem Worst-Case-Szenario. Ich weiß lieber Bescheid, als von etwas überrannt zu werden, was ich nicht kenne.
Egal.
Das war vorgestern ein netter Abend. Ich hatte einen hervorragenden Deal gemacht und HeMan lud mich zum Essen ein. Ich grummelte zwar noch ein wenig, weil ich für meine Verhandlung weniger verdienen sollte, aber was solls, die Zeiten sind halt so.
Ich saß entspannt am Tisch, mein Kopf war leer, genoß den lauen Abend, sah dem Sonnenuntergang zu und war ein ganz klein wenig betrunken, obwohl ich nur zwei Gläser Wein hatte. Auf dem Rückweg war ich aufgekratzt und im Fahrstuhl fing es dann ohne Vorwarnung an. Ein klassischer Zusammenbruch. Einzelheiten lasse ich mal, die kennt wohl jeder. Akute Belastungsstörung nannte es der Arzt gestern. Ich muß mich noch immer mit kleinen, stupiden Dingen beschäftigen. Belege abheften, Wäsche falten, lesen. Wenn ich nichts tue, geht es wieder los. Mir wird schwindlig und übel, ich muß mich hinsetzen, dabei fange ich aber wieder an, irgendwelchen rastlosen Scheiß zu machen. Das wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich runterkomme (und das obwohl ich todmüde bin und ständig schlafen könnte).
Was mich ein bißchen verunsichert ist, daß ich mich seit Tagen fiebrig fühle (richtiges Fieber bekommt so ein schilddrüsengeschädigtes Kaltblut wie ich ja nicht) und meine Lymphknoten auf der rechten Halsseite angeschwollen sind (klassischerweise erst nach dem Arztbesuch).
Menno, ich hasse das!

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