Debitel oder Ich mein ja nur!

Rief mich doch vorhin ein Mäuschen aus der Rechnungsabteilung von Mobilcom-Debitel an.

Sieso: Spreche ich mit Frau Kitty?
Ickeso: Ja.
Sieso: Frau Kitty, ich wollte noch mal mit ihnen über diese offene Rechnung…
Ickeso: Nö.
Sieso: Wie jetzt?
Ickeso: Darüber reden Sie bitte mit meinem Anwalt.
Sieso: Äh…
Ickeso: Die Telefonnummer finden Sie in einer mittlerweile recht umfänglichen Akte. Mein Tipp:
Sieso: ???
Ickso: Schaun sie mal in der Rechtsabteilung nach. Da könnte sie stehen.
Sieso: ohjadankeichwußtejanichtmacheichdann – wiederhörenschöntachnoch.

Eine wirklich hervorragend organisierte Firma. Da ist frau doch gern Kundin.

Aber vorige Woche hatten sie den Vogel abgeschossen, als sie mich anriefen, um mich mit interessanten Angeboten von meiner Kündigung abzubringen bzw. mir einen neuen Vertrag schmackhaft zu machen.

Ickeso: Kurzer Hinweis: Das war eine fristlose Kündigung.
Erso: Ach so, ja, stimmt, steht hier auch. Vergessen sie den Anruf.

Im Callcenter für Debitel. Da erlebste was…

Zu heiß

um im Bett zu lesen, zu müde, um noch zum Schlachtensee zu fahren.
Auf dem Balkon plaudern wäre schön. Oder zusammen schweigen. Nicht dieses Schweigen, bei dem besser nichts gesagt wird, weil jeder Satz auf Unverständnis oder Mißverständnisse stößt. Einfach so, um dem anderen beim Atmen zuzuhören.
Dieser Hof lebt anders als die Kreuzberger Legebatterie. Behäbiger. Mit viel Fernsehlärm und Besteckgeklapper. Es gibt selten laute Musik und hörbar gefickt wird hier schon garnicht.

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