Ein anstrengender Tag. Vorpommern – Berlin- Oranienburg – Vorpommern.
Geputzt und das kranke Enkelkind bespaßt, das bis wir kamen, furchtbar quengelig war.
GrafTypo kann übrigens sehr gut Wimmelbücher vorlesen.
Jetzt sehr müde.
25.01.2019
Noch so ein verhackstückter Tag. Öfen geheizt und viel Holz getragen. Im Moment brennt tagsüber auch der alte Ortrand-Ofen im Saal, um warme Luft ins Haus zu pusten. Gott sei Dank ist es nicht mehr ganz so kalt draußen.
Über das neue Telefon gefreut, das sich über Nacht alle Daten wieder zusammengesucht hat und tadellos läuft.
Wurst in der Wurstmanufaktur gekauft.
Beim Anbringen einer Ofenrohrschelle assistiert. Dann gemeinsam über einem Boiler im Erdgeschoss gebrütet.
Die Ostwohnung entstaubt, inklusive Spinnweben an der Decke. (Noch wichtig: regelmäßig die Filzpantoffeln absaugen.)
Mit dem Hersteller eines in der Garantiezeit kaputt gegangenen Bohrhammers telefoniert.
Thai-Curry mit Rindfleisch gekocht.
Erfahren, daß die morgige Geburtstagsparty in Oranienburg wegen des sehr maladen Enkelkinds ausfällt bzw. verschoben wird.
Zu müde gewesen, noch den Meißel in die Hand zu nehmen, um an einem Schornstein rumzuklopfen.
Haare gewaschen. Laut und weit die Kraniche im Sumpf gehört.
Im Fernsehen in einer Reportage einige Orte unserer Polenreisen gesehen. Eigentlich begann im Hirschberger Tal, was uns hier in Vorpommern landen ließ. Hm, nein, eher, in Dänemark. Bei einem Picknick im Park eines klassizistischen Schlosses.
Endlich Rechnungen bezahlt.
Ich weiß garnicht, wovon ich so müde bin.
24.01.2019
Gestern war ein verhackstückter Tag.
Die Kaffeemaschine aus dem Herrenzimmer in die Ostwohnung getragen, damit sie wärmer steht.
Viel Holz in mehrere Öfen geworfen.
Anhand des Klimaverhaltens des Hauses einen halben Tag Entscheidungen besprochen, die Graf Typo im Masterplan vorher nur als Option hatte. (Einen Winter genau so verbringen, war Teil des Plans, um das Innenklima kennenzulernen.)
Das neue Telefon mit der Post bekommen. Um irgendwelchen Streß auszuschließen, ist es das alte Modell. Erst mal 3 Stunden ein Update gezogen.
Immer wieder auf den Sprung gewesen, um rauszugehen und Steine zu sortieren, immer wieder bei anderen Sachen hängengeblieben.
Mangels Kochlust von Fleischsalat ernährt. Endlich wieder genug getrunken.
Die Präsentation für das Seminar nächste Woche auf den neuesten Stand gebracht.
Gemerkt, daß ein paar Rechnungen unter den Nägeln brennen, für die es höchste Zeit ist, dass das Onlinebanking wieder ins Laufen kommt.
Eine deutsche und eine österreichische Komödie nebenbei im Fernsehen gesehen. Die österreichische war besser, die deutsche unsäglich piefig, kleinster gemeinsamer Humornenner aller Zielgruppen. (Mann, sind die während meiner fast 10jährigen Fernsehabstinenz alle alt geworden!)
Das neue iPhone über Nacht zum Backup ziehen hingelegt, da gibt es genug Daten in der Luft. Schlafen gegangen.
23.01.2019
Der Morgen war sonnig und kalt. Die Öfen mühten sich redlich, aber wenn die Sonne auf den Schornstein scheint, brennt Holz nicht gut. Auch die Kaffeemaschine brauchte anderthalb Stunden, bis der Temperatursensor im Meßbereich war, warm föhnen nützte nichts. Vielleicht sollten wir sie doch in den einen ständig geheizten Raum stellen.
Um 11 Uhr klingelte wie jeden Mittwoch der Bäckerwagen. Die Fahrerin ist über 60 und bringt neben Brot und Kuchen Eier, Käse und bunte Zeitungen mit. Es wird Personal gesucht, das über Land fährt, es fände sich niemand, sagte die Frau. Die Zeiten haben sich geändert. Wer hier heute in der Gegend lange arbeitslos ist, kann oder mag nicht (angestellt) arbeiten.
Danach war räumen, Wäsche waschen und putzen angesagt. Der Transporter wurde ausgefegt und ausgeräumt. Die mittlere Sitzbank, die anderthalb Jahre im Keller gelegen hatte, wurde entstaubt und abgesaugt.
Der Einbau war doof. Das Teil ist höllenschwer und die Arretierungen sind schon etwas ausgeleiert. Aber mit viel Gewürge funktionierte es.
Dann Pause mit Kaffee und Kuchen. Und weiter: Wäsche aufhängen und im kleinen Haus gut anheizen.
Bevor ich duschen ging, saugte ich den Gartensalon aus. Trotz der Fegeaktion am Tag vorher war noch überall feiner Staub.
Danach gab es eine lange heiße Dusche und etwas Pause. Ich bemerkte, dass ich lange nichts gegessen hatte. Aber Essen war nicht angesagt. Wir fuhren nach Grimmen zum Einkaufen. Wie so oft war im Supermarkt nach 20 Uhr genauso viel Personal wie Kunden.
Es war mittlerweile so kalt, daß trotz warmer Sachen der Weg über den Parkplatz sehr unkommod wurde.
Zum späten Abendbrot gab es etwas mit Käse überbackenes und ein Glas Rotwein. Den Kaffee, den wir hätten eigentlich kaufen wollen, haben wir übrigens vergessen.