13.02. 2020

Heute putzten wir in Berlin die Wohnung und machten sie gästefein. Die Frau, die zu uns kommt, besucht uns schon seit einem Jahr immer mal.
Dann fuhren wir nach Oranienburg und hingen im Stau fest. Deshalb kam ich zu spät, um das Enkelkind von der Kita abzuholen, aber das Kind war mit dem Auto in der Nähe und so trafen wir uns an der Kita und fuhren gemeinsam nach Hause. Der Graf fuhr mit dem Transporter in den Baumarkt.
Wir sprangen auf dem Trampolin, lasen Bücher, malten und bauten Türme. Dann aßen wir noch gemeinsam Abendbrot. Anschließend ging es zurück nach Norden.
Die Katzen waren wie immer leicht angep…st, waren aber mit Futter zufriedenzustellen. Ach, und die Wildkamera hat Fotos gemacht. Groß, hübsch, intelligent und flauschig und definitiv keine Maus, kein Degu, kein Bilch. Da werden wir uns was einfallen lassen müssen. Gift geht nicht, denn dann würde sie sich zum Sterben hinter den Gipskarton verkriechen. Meh.

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12.02. 2020

Überraschung am Morgen. Mimi spielte schon seit einiger Zeit das Spiel „ich springe mit Anlauf in eine herumstehende Kiste“. Aber erst letzte Nacht entdeckte sie, daß man die Leckerli-Tüten in einer der Kisten aufbeißen kann. Deshalb zierten, als ich in die Fewo 1 kam, um die Katzen zu füttern, zerfetzte Tütchen den Fußboden und die Katzen börpsten leise satt vor sich hin.
Das Wetter war immer noch nach nah am Ofen verkriechen. Der Wind heulte und es regnete immer wieder. Wäre es ein Winter mit normalen Temperaturen gewesen, hätte das Wetter der letzten Tage mindestens einen halben Meter Schnee gegeben.
Ich kramte im Haus herum, machte die letzte Bettwäsche fertig und richtete endlich die Wildkamera ein, mitsamt Test für den Bildausschnitt, weil sie eigentlich für größere Distanzen als unsere Küche gedacht ist. Sie steht heute Nacht bereit, im Bildzentrum liegt eine Kartoffel. Ich bin gespannt.
Es gab noch einen Mittagsschlaf und einen Besuch bei den Nachbarn. Dann aßen wir die aufgewärmten Reste von gestern, packten unsere Sachen, sagten den Katzen, sie sollen brav sein und fuhren mit viel Seitenwind nach Berlin.

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11.02. 2020

Das Wetter ist immer noch nach „Lass mich hier bitte einfach am Ofen sitzen!“
Ganz so ging es leider nicht. Papiermülltonnen wollen auch bei Sturm und Regen befüllt und an die Straße gefahren werden und von der Plane auf dem Container für Baumischabfall mußte regelmäßig eiskaltes Regenwasser abgeschöpft werden, damit sie nicht reißt.
Die Katzen waren sehr unentschlossen und hätten gern Personal beansprucht, das sie im Minutentakt rein und raus gelassen hätte. Da es das nicht gab, wurden sie gelüftet und blieben den größten Teil des Tages drin.
Wir fuhren kurz nach Tribsees, um Besorgungen zu machen und hatten ansonsten recht viel zu kommunizieren. Außerdem mußte die Wäsche fürs Gästezimmer in Berlin gewaschen werden, ab Donnerstag kommt Besuch.
So stand ich dann gnadenlos verspätet in der Küche und kochte Buletten mit Kartoffelbrei und Rosenkohl.
Der Ofenabriß hat das Klima unserer Wohnung verbessert. Der Kachelofen stand den Warmluftröhren des Bullerjan im Weg. Er speicherte damit zwar Wärme, aber der hintere Teil des Zimmers blieb kalt. Jetzt verteilt sich die Wärme viel besser.

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10.02. 2020

Ein Montag, der ein Sonntag war.
Nach der gestrigen Sonntagsarbeit, ich hatte vor allem einige Eimer mit Schutt in den Container zu tragen, waren meine einzigen ernsthaften Tätigkeiten heute Katzen füttern, Holz holen und Wäsche aufhängen. Ansonsten war rumhängen und schlafen angesagt.
Das Wetter produzierte Regen, Sturm und Sonnenschein wild durcheinander.
Heute Morgen hatte ich eine Kontrollrunde gedreht. Alles heil. An einer Hausecke hatte der Sturm den Efeu abgerissen, aber der soll sowieso weg, weil der Marder durch ihn aufs Dach klettert.
Der Graf hatte in Berlin zu tun und ich lag meistens auf der Heizdecke.

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