w.t.f.i. kitty koma?

Auch wenn Kitty von Menschen, die sie nur kurze Zeit und /oder nur flüchtig kennen, als distanziert, unterkühlt und kopfgesteuert empfunden wird, wissen wir, daß es anders ist.
Wir haben sie als freundliche und warmherzige Person erlebt, die – zugegebenermaßen – manchmal zu viel denkt.
Kitty bemüht sich sehr, den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden. Daß ihr das gelingt nicht immer gelingt, könnte aber daran liegen, daß sie zu viel von sich und dem Leben verlangt.
Vor 15 Jahren entschloß sie sich, nicht zum meist subventionsabhängigen und Kunst produzierenden Prekariat zu gehören. Seither hat sie das Problem, daß sie quasi verehelicht mit einem kleinen Dienstleistungsbetrieb, der viel womanpower braucht, kaum noch zum Schreiben kommt. Sagen wir es deutlich: Sie drückt sich vor ihrem künstlerischen Mißerfolg.
Vor 2 Jahren entschloß sie sich, sich zumindest einer Semiöffentlichkeit preiszugeben, statt für den Zettelkasten zu produzieren. durchgangsverkehr hat ihre vorwiegend Filme machende, nicht bloggende Korona amüsiert, mitunter auch verärgert.
Als die blogosphäre darauf aufmerksam wurde, war die Luft aus dem durchgangsverkehr raus, weil er viel zu persönlich war und Biografien sich mitunter in die Kurve legen.
Nun also diary of kitty koma.
Für den Nickname dankt sie der wahren Kitty. Aber das ist eine Geschichte für sich und wird hier vielleicht auch einmal erzählt…

Nachtrag: Miz Kitty hat den kleinen Dienstleistungsbetrieb zugunsten beratender und kreativer Tätigkeit mittlerweile aufgegeben.

Tage wie dieser

Müssen leider sein. Es ist Blätter- und Sandsturm in der Reichenberger und ich bekomme Migräne. Und bin darüber hinaus deprimiert, frustriert, wütend und träge. Bei der Arbeit kommt nix rum. D.h. zu tun ist genug, die Fotoauswahl noch mal von 100 auf 23 reduzieren. Aber meine Entscheidungskompetenz ist stiften gegangen, mein Hirn ist voll Knete und aus unerfindlichen Gründen steckt mir ein Schluchzer im Hals.
Die Zähne zusammenbeißen? Den namenlosen Frust runterschlucken? Mit Zweckoptimimus konditionieren?
Betrinken? Ins Bett gehen? Was Sündhaftes anstellen? Weißnich.
Also durch und wenn es bis ans Kinn reicht.
Und dabei möglichst niemand unter die Augen kommen. Oder vors Telefon. HeMan hab ich heute schon angefaucht. Der Arme.
Aber morgen ist ein neuer Tag…

Veröffentlicht unter Leben