richtig unangenehm wirds, wenn selbst skeptische, vernünftige und differenzierende menschen sich von irgendwelchen oberflächlichen, tendenziösen oder sogar bösartigen interpretationen emotional aufladen lassen und jedes skepsis und differenzierung fahren lassen.
wirres.net
Recht hat er. Mir tut so etwas nicht gut, aktiv wie passiv. Deshalb bin ich bis auf weiteres bei Twitter raus. Ich werde noch die Links zu meinen Blogposts twittern und ansonsten schaue ich in ein paar Wochen mal nach, wer dann grade mit wem nicht mehr redet oder jemanden indoktrinierend anpisst und aus welchem Grund (obwohl ich das wahrscheinlich gar nicht wissen möchte).
Ich halte es für eine neue Variante der Prokrastination: Rasender Stillstand. Wer seine Energie damit verschwendet, auf Twitter Menschen zu attackieren, die unterm Strich die gleichen Ziele haben, ist immer noch beim alten „geht nicht, weil“ und keinen Schritt weiter.
Was die Politik betrifft. Ich halte es für ein Gerücht, dass man halbwegs intelligente Menschen per Twitter zu einer Wahlentscheidung bringen kann. Meine Entscheidung steht seit vielen Monaten fest. Es ist ist mir zwar nicht leicht gefallen, dabei zu bleiben, denn dieses Jahr ist alles, wie man es dreht und wendet, die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber mir geht es um Frauen in der Politik und die Kraft, die Neulandprobleme in den Fokus zu rücken. Insofern werde ich ähnlich, aber kompromissloser wählen als vor 4 Jahren.






