Zum ersten Mal seit dem Frühjahr morgens vor dem Aufstehen angeheizt. Durch die 2 Tage Abwesenheit und die Frostnacht war es doch etwas kalt.
Nach dem Frühstück zur Freundin drei Dörfer weiter gefahren. Noch einmal den zu vergoldenden Bilderrahmen grundiert. Und die erstmals etwas kleines mit Blattgold überzogen.
Nach der Rückkehr holte ich die Katze, die uns (2 Tage nicht gesehen) etwas panisch durch den Garten hinterherlief. Als sie dann die Nachbarn durch den Zaun sah, war sie irritiert. Die Sonne war bald weg und es wurde kalt, ich brachte sie bald wieder rüber.
Als es dämmerte und kleine Gespenster durch das Dorf strichen (ich verschenkte Süßigkeiten, die ich dem Grafen weggenommen hatte), beschloß ich spontan, einen gestrüpphaufen vorm kleinen Haus abzubrennen. Eine wirklich schöne Beschäftigung. Dabei merkte ich nicht einmal, dass ich außer einem halben Frühstück den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte.
30.10. 2019
Ein verfahrener Tag, das Kind-Timing, die fehlenden Sitze in unserem Transporter und ein Defekt beim Auto des Schwiegersohns hätten nur die Alternative gelassen, 1 1/2 Stunden von Oranienburg zum Zoo zu fahren. Also ließen wir es und blieben Mit ihr zu Hause.
30.10. 2019
Nach Oranienburg gefahren, das Enkelkind von der Kita abgeholt. Mit ihr zum Kindersport geradelt und eine Stunde in einer Sporthalle rumgetobt. Mit dem Rad nach Hause gefahren, an einer gesperrten Brücke hängengeblieben, einen langen Umweg gemacht, es war inzwischen dunkel und das Kind hinter mir sehr sehr still.
Mit dem Grafen nach Berlin gefahren und ins Alt Wien ein Taxi genommen wegen lahmer Beine. Schnitzel und Kaiserschmarrn gegessen. Grünen Veltliner getrunken. Jetzt satt und glücklich.
28.10. 2019
Von immer noch angenehm, aber windig, zu kalt, windig und naß am Abend.
Der Graf wollte unter den Rasentrecker schauen und wir platzierten ihn vor dem kleinen Haus auf der Betonplatte. Es hatte sich tatsächlich einen Keilriemen verabschiedet, aber nicht der, von dem wir dachten, daß er es ist.
Das kleine bunte Kätzchen war wieder dabei. Mittlerweile hat es seinen Aktionsradius von 5 auf 30 Meter vergrößert. Es aalte sich in der Sonne und spielte mit allem, was sich anbot. Die Fortschritte sind sichtbar. Es beginnt zu springen und bewegt sich geschickter. Vor ein paar Tagen eierte da noch eine kleine Kugel mit Stockbeinchen herum. Die Bewegung tut ihr sehr gut.
Dann fuhr ich zur Freundin drei Dörfer weiter und grundierte einen Spiegelrahmen mit Eisenoxid-Ölfarbe. Es war schon, dort zu sein.
Als ich zurück kam, aß ich die Reste von gestern, ging in die Badewanne, um mich aufzuwärmen Und strickte weiter an der Socke.
Jetzt ist höchste Schlafenszeit.