Und nun ist aber auch wirklich Schluss

Bevor ich die Koffer packte, wollte ich doch noch alle angestauten Beiträge der letzten Tage posten.

Zwei Nächte lang gab es hier einen fürchterlichen Sturm. Heute Morgen war dann so viel Sand in der Luft, dass die Sonne wie im Dunst aufging. Selbst in meinem Zimmer ist alles mit einer feinen Sandschicht bedeckt. Es war den ganzen Tag wolkenlos, doch nie richtig klar, recht gut, um den ganzen Tag in der Sonne zu braten, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Am Abend verschwand die Sonne dann einfach in einer grauen Wand über dem Meer und es wurde schlagartig dunkel.
Scheinbar hat sich in den letzten zwei Nächten eine ganze Menge Sahara über das Meer auf den Weg zu den Inseln der Glückseligen gemacht. Und damit endet meine Geschichte. Es gibt noch eine Sache, die ich schon zweimal versucht habe aufzuschreiben. Eine Spukgeschichte. Aber wie es so ist mit Spukgeschichten, die möchten nicht immer aufgeschrieben werden. Deshalb hat immer dann twoday einen Ausfall gehabt oder ich hatte versehentlich die Rücktaste des Browsers betätigt. Also bleibt mir nur noch übrig, morgen die Hunde und die Katzen zu knutschen und mich auf den Weg zum Flughafen zu machen.

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Naturkunde mit Kitty Heute: Kleine Resteesser

Ich habe das zunächst nicht ernst genommen, als der Wanderführer schrieb, dass man bei Picknicks in der Natur immer mit den Streifenhörnchen teilen müsste. Doch als ich in meiner windgeschützten Steinburg zum ersten Mal mit einer Supermarkttüte raschelte, hockten in Windeseile fünf von diesen kleinen Kerlchen um mich herum. Die frechsten hüpften mir sogar über die Füße.
Als ich mich HeMan telefonierte, fasste sich dann eines den Mut und schaute, ob der noch ein bisschen Vanillejoghurt zu haben ist. Interessant ist übrigens, dass mein Lachen von dem Tierchen als Fauchen eines Feindes interpretiert wurde. Danach war kein Streifenhörnchen mehr zu sehen und auch am nächsten Tag konnte ich sie mit einem Fauchen in die Flucht schlagen.

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Kochen mit Kitty Heute: Coq au Vin Improvisé avec Risotto Espangne


Auch heute sieht es aus wie schon einmal gegessen. Dabei war es auch nach drei Tagen und in der Mikrowelle aufgewärmt noch sehr lecker.
Man nehme: 2 Hähnchen-Brüste, die übliche Gemüsezwiebel, 4-5 halbierte Knoblauchzehen, 2 Mohrrüben, eine kleine Dose Tomato Frito, jede Menge Kräuter der Provence, Pfeffer und Salz und Olivenöl. Und natürlich jede Menge Rotwein. Dazu spanischer Rundkornreis, Geflügelbrühwürfel und etwas Butter.
Die sehr klein gewürfelte Möhre im Öl anschmoren, dann die Zwiebel dazu geben, zuletzt die gewürfelte Hähnchenbrust. Meine kleine Elektroplatte war leider so schwach, dass an Anrösten nicht zu denken war. Ich habe alles leidlich so schmoren lassen, dass es nicht zu trocken wurde und dann mit Rotwein aufgegossen, so daß das Fleisch bedeckt war. Dann habe ich die Dose Tomatenpürree dazu gegeben und zunächst nicht umgerührt, damit die Sauce nicht anfängt zu „schießen“ und die Küche sauber bleibt. Inzwischen habe ich den Reis mit etwas Olivenöl glasig gebraten, mit Geflügelbrühe abgelöscht und ihn unter Rühren gargekocht, die Butter habe ich zuletzt untergerührt. Die Rotweinsauce muss mindestens eine halbe Stunde leicht kochen, sonst ißt man sich damit einen fürchterlichen Schwips an.

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nicht daß sie glauben, ich wäre vor rührung gestorben. eine folge kochen mit kitty und zwei folgen zoologie mit kitty sind in der pipeline. aber vorher muß ich an den strand, sonst nimmt mir noch jemand den platz in der sandburg weg…

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