Gotham City

sei Berlin, sagt der englische Freund, es sei unvergleichlich. Wir sitzen auf der Dachterrasse und trinken den letzen Wein. Auf dem Dach gegenüber bewegen sich die die Schattenrisse junger Menschen vor dem heller werdenden Himmel. Selbst good old Charlottenburg läßt heute seine Kinder auf die Dächer.
Child in Time ist der letzte Song dieser Nacht.
Der Morgen kommt sehr früh und Gotham City schläft in einen heißen hellen Tag hinein..

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Am heißesten Tag des Jahres

Ein sechsgängiges Menü zuzubereiten, das 5 Wochen vorher verabredet wurde, ist etwas schräg.
Sollte ich heute nacht noch in den Schlachtensee springen, gehe ich sicher unter.

Und sonst so? Durch Gewitterregen rennen ist was sehr schönes.

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Der englische Freund

ist nun seit drei Tagen da. Er ist nun einmal sehr skurril. Ich schätze die Gespräche mit ihm, aber das Zusammenleben zu dritt auf 110 nicht so recht separierten Quadratmetern, bei wegen der Hitze geöffneten Türen, erfordert ein großes Maß an gegenseitiger Toleranz und Geduld.
Er würde sich nie allein durch Berlin bewegen, deshalb freut er sich sehr, wenn ich am nachmittag aufhöre zu arbeiten und mit ihm etwas unternehme. Am Abend sind wir dann zu dritt unterwegs.
Ich fühle mich nicht pädagogisch genug, ihn an bestimmte soziale Fertigkeiten heranzuführen, aber der eine oder andere gemeinschaftliche Hinweis hatte doch seine Wirkung…
– teile die Rechnung
– öffne das Fenster nach dem Klo
– benutze nachts beim Radiohören Ohrstöpsel

Morgen ist dann „räume dein Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine“ dran.

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