04.05. 2020

Montag.
Ich war ziemlich früh wach, schlief aber noch einmal ein.
Der Graf mähte Rasen, ich markierte zur Sicherheit die Hasenglöckchen, die nahe an der Rasenmähertrasse standen. Ich schüttete die restlichen Gipsplatten in den Container und kompostierte die Schüttung aus der Mansarde.
Dann begann ich, Gras zu harken. Der Rasenmäher machte hinten im Park „önönönönön nön nöön blubb blubb umpf“ und ging erst mal nicht mehr an. Der Graf holte das Erste Hilfe-Set. Eine neue Zündkerze brachte es nicht, er zündet scheinbar nicht mehr. Mal schauen, was er hat.
Ich harkte weiter und hatte Begleitkatzen, die die Umgebung zierten.
Dann drehte ich mal wieder eine Episode „Bassendorfer Chicken Cam“.

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Hühner und Katze

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Nach 18 Uhr hatte ich gewaltigen Hunger, mir fiel ein, daß ich nur gefrühstückt hatte.
Ich ging rein, duschte, mache mir One Post Pasta mit Wiener Würstchen und kochte nebenher eine Suppe à la Spontiv für morgen.

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03.05. 2020

Bis Mittag geschlafen, in der Sonne gestrickt und bis auf Arbeitsklamotten waschen nichts getan.
So muß ein Sonntag aussehen.

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02.05. 2020

Der Tag fing langsam an und hatte es dann doch in sich.
Der Graf wollte erst einmal nur schauen, wie es hinter der Mansardwand vom Gästebad aussieht, bevor wir sie rückbauen.
Nach zwei Probelöchern entschieden wir uns fürs weitermachen.
Unter dem Putz waren kleine Gipsbauplatten mit Faserarmierung (Roßhaar? Pflanzenfasern?) angenagelt. Um 20 Uhr hatte der Graf nur noch 4 Stück davon abzubauen. Und dann war der Hohlraum dahinter hüfthoch mit Spreu gefüllt, wahrscheinlich zu Isolierungszwecken. Das Ausschaufeln dauerte noch einmal zwei Stunden und danach ließen wir die letzte Platte dran und hörten auf.
Die Katzen wurden reingelassen und mußten ohne Abendfutter ins Bett, denn sie hatten den ganzen Tag über Futter geschnorrt, sobald sie mich sahen.
Shawn hat grade wieder einen Wachstumsschub, fast der Letzte, bevor er ein Jahr alt und ausgewachsen ist. Er wird ein schöner, stattlicher Kater.
Wir dekontaminierten uns und aßen Fischstäbchen mit Pommes.
Morgen ist Sonntag.

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01.05. 2020

Die Erinnerung, daß ich an diesem Tag unbedingt an einer Demonstration teilnehmen mußte, sonst steigt mir meine Mutter aufs Dach, ist verdammt lange her.
Das Wetter wechselte zwischen Regenschauern und Sonne. Es war angenehm.
Zuerst spülte ich die Bauschutteimer mit dem Schlauch ab und stellte sie zum Trocknen auf den Rasen. Dann kärcherte ich die große Stehleiter.
Zwischendurch kamen zwei ältere Herrschaften, die mal schauen wollten. Der Mann hatte als Kind in den 50ern einige Zeit im Verwalterhaus verbracht. Er erzählte, daß am kleinen Haus ein Wildgatter war für im Wald aufgelesene Rehe. Gut, daß so etwas nicht in Vergessenheit gerät.
Ich säte zwischen zwei Regenschauern Gras aus und beschnitt die Hortensie im Barockpott. Sie hatte Anfang März schon einmal ausgetrieben, die Triebe waren erfroren. Ich schnitt die toten Zweige weg und Mimi mußte unbedingt zuschauen und mithelfen. Ich mußte sehr aufpassen, daß kein kleines Pfötchen in der Gartenschere landet.
Dann schickte ich meinen inneren Schweinehund in die Ecke und begann, die Tapeten in der Treppenkammer abzureißen.
Bei dieser Arbeit gilt die 80/20 Quote ganz gewiss. 80% der Tapete gehen in 20% der Arbeitszeit ab. Für die restlichen 20% kratzt man 80% der Restzeit. Die Hälfte habe ich geschafft.
Um 19 Uhr machte ich Schluß und ging in die Badewanne.

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