18.05.2019

Der Tag war warm und roch nach Rapsblüten und Flieder.
Um 8 Uhr mit der Freundin von nächsten Dorf zum Einkauf gefahren. Das war so aufregend, daß ich mich nach der Rückkehr noch mal eine Stunde im Bett um den Grafen wickeln mußte.
Endlich die Wäscheleine auf den ehemaligen Holzplatz umgehangen. Die Wäscheleine am Schuppen kommt weg, weil sie den Zugang zum Weg den Park hinunter versperrt.
Wäsche gewaschen und aufgehängt. Bei gut Wind wurde sie schnell trocken und sämtliche Gewitter fanden Gott sei Dank woanders statt.
Intensiv Blumen gegossen, der warme Wind trocknete die Töpfe aus.
Vertrockneten Grünschnitt von der Obstwiese geharkt. Mit den Nachbarn geplaudert. Rhabarberkuchen bekommen. Zwei winzige rote Maikätzchen besichtigt, die geschäftig vom Hund beschleckt wurden. Wenn jemand Interesse hat – eines ist noch zu haben.
Grünen Spargelsalat mit Orangenvinaigrette und Feldsalat mit Feta und gerösteten Walnüssen gemacht.
Geduscht, Gesicht bemalt, zu den Freunden im nächsten Dorf zum Grillen gefahren. (Eigentlich ein schöner Fußweg, aber es war einiges zu tragen und wir waren knapp dran.) Gegessen, getrunken, geredet. Zuletzt links und rechts einen streichelbedürftigen Hund sitzen gehabt. Zugesehen, wie die Kaltblüter in einer scharfen Kurve in ihren Nachtunterstand rannten (galoppierten?). Mein lieber Scholli, wenn da einer nicht bremsen kann.
Zurück gefahren. Das wäre schon ein schöner Spaziergang bei nordischem Abendlicht und Vollmond gewesen.
Das Bett frisch bezogen. Der Mond scheint durch den Ahorn ins Fenster.

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