04.10. 2020

Noch in goldener Sonnentag. Endspurt in der Rohrverlegung. Alles ist dicht. Die Löcher, die der Graf vor ein paar Wochen gesägt hatte, um zu schauen, wo das Problem ist, wurden wieder verschlossen. Das war üble Fummelarbeit, denn keine der verwendeten Fliesen ist noch als Ersatz vorhanden. Morgen geht es noch um Abdeckungen (alles läuft jetzt vorwiegend über Putz in einem Kasten an der Wand).
Nachmittags grillten wir auf der Terrasse Würste und Zucchini und die Katzen saßen wieder gespannt vor dem zischenden rauchenden Schrank und hofften, daß etwas runterfällt.
Dann drehte ich eine Runde im Garten. Die ersten Birnen werden reif. Eine Sorte mit dicken grünen Früchten, die an der Sonnenseite rötlich werden. Boscs Flaschenbirne, die sich sehr lange hält, kommt später. Dann habe ich noch die restlichen San Marzano-Tomaten abgenommen, sie reifen hoffentlich nach.
Abends arbeitete ich wieder einmal an den Platzdeckchen. Sie sind fertig gequiltet, jetzt kommt das Binding. Hatte ich schon gesagt, daß ich Briefecken hassen? Aber sie sehen halt gut aus.

Veröffentlicht unter Leben

03.10. 2020

Erst sah der Tag trübe und kühl aus, dann wurde er warm und sonnig, allerdings mit viel Wind.
Weshalb noch einmal jede Menge Nüsse auf die Erde fielen – wieder ein Eimer voll – und die Katzen keine Pfote nach draußen setzten, die Frisur könnte ja leiden.
Morgens fuhren wir auf die andere Seite vom Fluss und kauften einen alten kleinen Fahrradanhänger. Dann arbeitete der Graf weiter an den Wasserleitungen in der Ostwohnung. Ich putzte das Schlafzimmer und die Küche und ging mit dem Staubsauger durch das Untergeschoß. Später machte ich Kartoffelsalat mit selbst gemachter Mayonnaise. (Auf Wunsch eines einzelnen Herren gibt es hier keinen klaren Kartoffelsalat.)
Es war alles bereit zum Grillen, der Graf wollte nur noch die neuen Leitungen an die alten Zuleitungen anschließen.
Ich dachte mir im Stillen, daß das sportlich ist, an einem Feiertag abends, mit geschlossenen Baumärkten und Installateurfirmenangestellten beim vierten Bier, an die ollen Leitungen ranzugehen. Nun. Was passieren kann, passiert. Es gab da eine Verbindung, die machte schon beim vorsichtigsten Schraubversuch „brösel“ und löste sich in schwarze Krümel auf. (Das hätte sie auch gemacht, wenn man mal versehentlich dagegengerannt wäre, wurde Zeit, daß da mal jemand beiging.)
Dann wurde es anspruchsvoll, aber nichts, was man nicht hinbekommt, wenn man Ostwestfale ist.
Es gab dann um Mitternacht Chips statt Bratwurst.

Veröffentlicht unter Leben

02.10. 2020

Sonne und warm.
Ich sammelte noch mal einen Drittel Eimer Nüsse und erntete 9 Kürbisse und 3 Tomaten. (Leider ist mir die Hälfte der prächtigen Tomatenernte verfault.)
Nach Stralsund in den Baumarkt gefahren, es fehlten noch diverse Schraubverbindungen und Holz zum Abdecken der Leitungen.
Ich ging zuerst nach nebenan in den Real-Markt, Käse und Schokolade kaufen und wunderte mich, wie voll es um die Mittagszeit war.
Dann assistierte ich dem Grafen noch beim Farbe und Holz aussuchen.
Da es vor dem Supermarkt eine Fischbude gab, aßen wir Backfisch und ließen und vom strammen Ostseewind durchpusten, das Gewerbegebiet liegt direkt am Bodden.
Dann brauchte der Graf noch Bier und diesmal war die Schlange an der Kasse noch länger. Ich schlief inzwischen ein Stündchen im Auto. Des Rätsels Lösung war übrigens der morgige Feiertag.
In der Dämmerung fuhren wir zurück. Ich nahm die Wäsche ab und herzte die Katzen. Dann war es zeit für den Ofen. Heute mit Dominosteinen und Tee.
(Ich war da immer korrekt. Nie vor dem 1. Advent Weihnachtsgebäck kaufen! Aber das Zeug wird von Jahr zu Jahr eher gebacken und ist zum richtigen Zeitpunkt dementsprechend altbacken.)

Veröffentlicht unter Leben

01.10. 2020

Erst schien die Sonne, dann kam tröpfelnder Hochnebel auf.
Rohre gelegt und ziemlich weit gekommen. Wäsche aufgehängt. Ein halber Eimer Nüsse kam auch noch zusammen, es hängen noch ein paar große im Baum und der zweite Baum kommt auch bald.
Morgen muss ich Kürbisse ernten.

Veröffentlicht unter Leben