Es wird wärmer und feuchter.
Zumindest das kleine Programm erledigt. Wohnung geputzt, Küche aufgeräumt, Laub geharkt.
Am Abend gestrickt und die Weihnachtsgeschenklogistik geplant.
Archiv der Kategorie: Leben
13.12. 2020
Sonntag. Nichtstun. Lange schlafen, stricken und essen. Kurz vorm Sonnenuntergang mit Katzenbegleitung einen kurzen Gang zum Fluß machen.
Wenn es nach mir ginge, könnte es bis März so weitergehen.
Aber wir haben genug zu tun.
12.12. 2020
Es ist wieder ein bißchen wärmer und beim Laubharken kam sogar die Sonne etwas durch die Wolken.
Wir hatten Besuch und nun ist das WLAN im ganzen Haus fein. Fehlt nur noch das Internet, das nicht in homöopathischen Dosen durch die Luft kommt.
Anm frühen Abend holten wir die Rewe-Bestellung und es klappte gut und ist entspannender, als den Kram selbst einzusammeln.
Danach kochte ich und den Rest des Abends verbrachte ich strickend am Ofen.
11.12. 2020
Es war dunkel und kalt, dazu kommt ein kaum in den Bäumen sichtbarer schneidender Ostwind. Die -1 Grad fühlen sich an wie -6 oder -8.
Ich harkte Laub, aber es war kein Spaß. Trotzdem brauche ich die frische Luft. Die Katzen fanden es doof. Mimi fiepte wie ein Baby und Shawn lief demonstrativ langsam mit befremdetem Blick im Windschatten um mich herum. Ich machte auch nicht lange und so konnte die Katzenbrigade auch bald wieder in die Schlafkistchen.
Ich telefonierte mit meiner Mutter und gratulierte ihr zum Geburtstag. Auch sie hatte sich schon vor einiger Zeit entschieden, Weihnachten allein zu bleiben, sagte sie mir. Sie wußte nur nicht so recht, wie sie es uns sagen sollte.
Der Graf nahm im Obergeschoß das Fundament eines Kachelofens, den wir abgerissen hatten, heraus, um die Dielen zu ergänzen und fand unter einer Schicht Ziegel und Lehm einen zweiten, älteren Dielenboden. Manchmal ist es schon Archäologie.
Ich heizte den Bullerjan an der Nordseite, dort ist es mittlerweile recht kalt.
Abends kochte ich und wir testeten zum ersten Mal den Rewe Abholservice. Mal schauen, ob das morgen klappt.