11.12. 2020

Es war dunkel und kalt, dazu kommt ein kaum in den Bäumen sichtbarer schneidender Ostwind. Die -1 Grad fühlen sich an wie -6 oder -8.
Ich harkte Laub, aber es war kein Spaß. Trotzdem brauche ich die frische Luft. Die Katzen fanden es doof. Mimi fiepte wie ein Baby und Shawn lief demonstrativ langsam mit befremdetem Blick im Windschatten um mich herum. Ich machte auch nicht lange und so konnte die Katzenbrigade auch bald wieder in die Schlafkistchen.
Ich telefonierte mit meiner Mutter und gratulierte ihr zum Geburtstag. Auch sie hatte sich schon vor einiger Zeit entschieden, Weihnachten allein zu bleiben, sagte sie mir. Sie wußte nur nicht so recht, wie sie es uns sagen sollte.
Der Graf nahm im Obergeschoß das Fundament eines Kachelofens, den wir abgerissen hatten, heraus, um die Dielen zu ergänzen und fand unter einer Schicht Ziegel und Lehm einen zweiten, älteren Dielenboden. Manchmal ist es schon Archäologie.
Ich heizte den Bullerjan an der Nordseite, dort ist es mittlerweile recht kalt.
Abends kochte ich und wir testeten zum ersten Mal den Rewe Abholservice. Mal schauen, ob das morgen klappt.

Auch das noch:

  • WMDEDGT Juli 2019 / 05.07.2019WMDEDGT Juli 2019 / 05.07.2019 Ich hatte gestern Abend ganz vergessen, dass der 5. war, an dem Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag gemacht haben. Die […]
  • 19.02. 202019.02. 2020 Der Morgen begann wieder mit Sturm und Regen, danach schien aber meistens die Sonne. Ein Tag für Bürokratie. Versicherung (Versuchten die […]
  • 17.07. 202017.07. 2020 Familientag mit Sonne, Fußball spielen, grillen, ganz viel Essen und weiße Johannisbeeren pflücken zu fünft.
  • Alle Macht den DoofenAlle Macht den Doofen Sie suchen einen intellegenten Mann oder Zwingerclubbegleitung oder hassen auch die Maßenmedien und wundern sich, daß […]
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Leben von kitty. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

6 Gedanken zu „11.12. 2020

    • Solange es nicht einen Rattenschwanz von Arbeit nach sich zieht :) Eine silberne Schale, die als Baubeigabe eingemauert war, hat unsere Vorgängerin schon gefunden (und mitgenommen).

    • Komplett entkernen auf 600qm ist viel Arbeit und die Frage ist, wo endet man. Die Vorgängerin hat schon sehr viel von den DDR-Um- und Einbauten rausgeholt. Der Gipskarton kommt runter, klar. Das Gewirr von Wasserleitungen wird erneuert. Werden die HolzbalkendeckeN der Barockzeit rausgeholt oder stoppen wir bei der wahrscheinlich gründerzeitlichen Deckenverputzung? Die Vorgängerin hat viele Wände bis aufs Fachwerk freigelegt. Was sicher bauzeitlich richtig ist, später aber unmodern und verputzt wurde. (Mal davon abgesehen, daß sie die Balken dunkel geheizt hat wie im alternativ sanierten Bauernhaus und nicht gekälkt.) Die groben und einfachen barocken Türrahmen wurden mit gründerzeitlichen Verblendungen versehen. Dran lassen oder wegnehmen?
      Je weiter man sich reinarbeitet, desto unübersichtlicher wird es…

  1. H. müsste auch noch Laub bearbeiten, hat jedoch überhaupt keine Lust dazu. Aber vor dem Frühjahr muss es passiert sein, sonst kommen die Frühblüher nicht durch.

    • Ich harke jeden Tag eine halbe bis eine Stunde, dann ist es bis zum Frühjahr erledigt.

Kommentare sind geschlossen.