Der ganztägige Regen, der angekündigt war, bestand aus ab und zu ein paar Tropfen und Donner. Abends kam ein kurzer starker Schauer und Hagel herunter. Dazu war es kalt. So langsam habe ich gründlich die Nase voll von dieser Kälte.
Ich räumte den ganzen Tag im Haus und wusch Wäsche. Wir ziehen wieder von der Ost- auf die Nordseite und machen die Ostwohnung gästefertig, nachdem wir dort den Winter verbracht hatten.
Am frühen Abend zog ich noch etwas Beinwell raus, der mittlerweile alles um die kaputte Linde zuwuchert und anderen Pflanzen keine Chance läßt. Die Bienen mögen ihn aber.
Abends wärmte ich ein paar Reste auf und saß strickend im Herrenzimmer.
Archiv der Kategorie: Leben
24.05. 2021
Heute war endlich eine schöner und warmer Tag.
Der Graf war des öfteren mit dem Enkelkind unterwegs. Es gab ein neues Fortbewegungsmittel:

Die junge Dame wurde durch den Park bis zur Trebel kutschiert.
Ich hatte Herzchenaugen.
Das Kind packte und ich räumte in der Küche. Mittags trugen wir den großen Tisch aus dem Winterquartier auf die Terrasse. Dort gab es dann auch ein klassisches bürgerliches Mittagessen. Rouladen mit Mischgemüse und Salzkartoffeln. Essen, für das das Kind früher ganz gern Uroma besucht hat, weil es bei mir seltenst bis nie auf dem Tisch stand. Ich kochte ja eher mit „so komischen Gewürzen“ (O-Ton Kind).
Die Katzen assistierten uns beim Essen. Zwei Tage lang waren sie panisch. Ein Kind! Ein Kind! Aber Angst läßt sich überwinden, wenn man auf der gleichen Terrasse isst.
(Mimi war zutiefst beleidigt, daß es ein anderes niedliches Wesen meine Aufmerksamkeit beanspruchte.)
Wir machten noch eine Runde Babykätzchen und Hühner schauen, dann war es auch schon Zeit für den Aufbruch.
Hachseufz. Aber wir haben einen Besuch für ein paar Tage ohne Eltern im Sommer verabredet.
Abends räumte ich etwas herum, unterhielt mich über schönes Porzellan, aß ein paar übriggebliebene Kleinigkeiten und dann war ich aber auch müde.
23.05. 2021
Kalter, aber trockener Pfingstsonntag.
Jägerschnitzel Ost und West gemacht und gegessen.
Eine Zither verschenkt.
Jetzt müde.
22.05. 2021
Ein kuschliger Tag.
Das Wetter ist wie versprochen unzuverlässig. Als wir mit dem Enkelkind schon auf dem Heimweg von einem Spaziergang mit wunderschönem Sonnenschein waren, kam plötzlich eine schwarze Regenwand mit Sturm angerast und überholte uns. Gott sei Dank nahm uns die Nachbarin, die grade vorbeikam, ins Auto und fuhr uns vor die Tür.
Danach war das Enkelkind nicht mehr zu überreden, vor die Tür zu gehen, auch wenn die Sonne schien. Sie versteckte sogar eine ihrer Socken, denn barfuß konnte sie ja nicht raus.
Sie sortiere mit ihrer Mutter auf dem Teppich Knöpfe und kuschelte sich am Ofen aus Sofa.
Und irgendwie waren alle froh müde. (Das lass ich jetzt so stehen.)