The Psychosomatics

Mein Vater leidet seit einer Woche unter Erstickungsanfällen. Zum Arzt geht er nicht. Er hat seinem Bruder schon angekündigt, daß er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zur Beedigung von KKM kommen wird. Er möchte nicht vor aller Augen zusammenbrechen. Ich versuche, ihm irgendwie eine Struktur zu vermitteln. Meine Mutter könnte ihn fahren, er müßte nur so lange bleiben, wie es ihm gut ginge etc. pp.
Meine Mutter schimpft dagegen, ihr ginge es schließlich auch nicht gut. Sie könne nicht Auto fahren, schließlich sei sie halb blind. (Das war mir neu. Vor drei Tagen war sie lediglich nicht in der Lage, auf eine Leiter zu steigen, wegen der Beine. Nun beginnt also schon Blindheit.)
…nebenbei: meine Eltern gehen auf Mitte 60, ein Alter in dem andere sich ein Mountainbike kaufen und noch mal richtig loslegen…
Ok., also habe ich einen Taxifahrer bestellt, der die beiden Leidenden nach Berlin fährt und meine Mutter gebrieft, daß sie einen Notarzt bestellt, wenn mein Vater endgültig den sterbenden Schwan macht.
Gottverdammter Affenzirkus. Ich hasse meine Familie. Ich würde mir einmal so was wie Haltung und Zuverlässigkeit wünschen.

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Real Life

Heute nacht habe ich im Traum schon mal die Liste gemacht, die für heute morgen im Aufgabenfach steht.
Ich habe 25 Leute abtelefoniert, Notizen gemacht und einen nicht erreicht.
Dann bin ich voller Freude aufgewacht und die Liste war weg.

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Live und für umme

Große Empfehlung für dieses Konzert:

Da es so schwer zu lesen ist: Culcha Candela, Nosliw, die Ohrbooten u.v.a.
Und bitte weitersagen, es ist für einen guten Zweck!

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Dialoge 5

Abschied heute morgen.
Er: Das war gestern ein wirklich angenehm streßfreier Tag.
Ich: Das wundert mich nicht. Du hast den ganzen Tag entspannt auf dem Balkon in der Sonne gesessen.

Ich hab erst hinterher begriffen, daß er scheinbar gemeint hatte, ich würde ihm keinen Streß machen.