Ein Tag in Dresden, der sich wie Weihnachten anfühlte.
Kalter Wind, Graupelschauer, drin im Warmen sitzen, viel essen und Geschenke.
Der Brenner und der Pufferspeicher der Pelletheizung aus dem Hause Spontiv gingen heute auf Speditionsreise nach Bassendorf.
Der Rest des Tages war Plaudern, Gartenplanung und Mittagsschlaf. Wie Urlaub ist das.
Der Tag aus Dereinst-Sicht ist (viel ausführlicher als meine im Halbschlaf geschriebenen Zeilen) hier nachzulesen.
10.03.2019
Was für ein sonderbarer Sonntag.
Wir standen auf und heizten noch einmal durch. Die Sonne schien, aber es war kalt. Nach dem Frühstück packte ich Sachen für zwei Tage und ein paar Verpflegungseinheiten: Rippenbraten, die Füllung dafür, einen Ring Mettwurst, Eier und Nüsse.
Um die Mittagszeit luden wir Paletten ins Auto und fuhren in Richtung Berlin. In der Uckermark fing es an zu regnen. In Berlin sah es aus, als hätte es schon Stunden gegossen.
Wir machten einen kurzen Zwischenstopp im Wolkenkuckucksheim und sahen nach dem Rechten.
Nunja. Junge Männer sind halt Saubären und zwei davon noch mehr.
Wir aßen in der Foccacheria eine Lasagne und fuhren weiter Richtung Dresden. Es groß ohne Ende. Als es auf der Hälfte der Strecke aufgehört hatte, begann der Sturm. Er war so heftig, daß es den Transporter immer mal zur Seite kickte. Keine angenehme Fahrt, aber der Graf schlug sich wacker.
In Dresden Stetzsch angekommen, wurden wir warm empfangen und traten in Zivilisation und Gemütlichkeit ein. Wir plauderten noch bei Tee und Bier und dann würden wir schrecklich müde und entspannt…
09.03.2019
Noch ein Tag mit Regen, Wind und Sonne und einem mit der Motorsäge eskalierenden Nachbarn.
Wir beschlossen, heute nichts zu tun und haben es auch fast geschafft.
Der Graf verhing sich dann doch an der „kurzen“ Reparatur einer Tapetentür. Ich putzte unser Bad und holte Holz, mehr nicht.
Außerdem hielt ich zwei Stunden Mittagsschlaf und videofonierte zusammen mit dem Grafen mit Kind und Enkelkind.
Der 14 kW-Bullerjan im Probelauf bringt es noch nicht so richtig. Ofen und Schornstein funktionieren super. Nur die Konvektion im dunklen Flur ist suboptimal. Weil dort die in einem Bretterkasten steckende Bodentreppe ist, zieht alle Wärme durch Ritzen nach oben und in den angrenzenden Räumen verteilt sich fast nichts. Also ist abdichten und isolieren angesagt.
08.03.2019
Ein Wettertag. Erst goss es, dann stürmte es und die Sonne schien.
Einer der Lebensbäume hat sich weiter gesenkt (Gott sei Dank weg vom Haus), der wird bald Brennholz.
Unsere Bettwäsche war innerhalb von zwei Stunden trocken, allerdings musste ich noch mal nachklammern, sonst wäre sie über die Trebel geflogen. Herrlich weichgeprügelt war sie.
Der Tag war einem Ofen im dunklen Flur gewidmet. Eine Tätigkeit, bei der ich tatsächlich nur handlangern kann. Denn ein Podest so aufzubauen, dass der daraufzustellende Ofen normgerechte Abstände hat und das Ganze mit allseitig geradem Ofenrohr, das ginge mit meinem Kopfquark nicht zusammen.
Das Futter für Dresden liegt schon im Kühlschrank. Rippenbraten, Mettwurst und Eier. Nüsse darf ich nicht vergessen.