31.03.2019

10 Uhr morgens nach Berlin losgefahren. In Frohnau noch einmal geladen – eine Waschmaschine, einen Geschirrspüler und ein Rasenmäher lief uns auch noch zu.
Ausgeruht. Gegessen. Das Wolkenkuckucksheim geputzt.
Dem Impuls widerstanden, da zu bleiben und früh ins Bett zu gehen, denn diese Woche stehen noch drei weitere Berlin-Tage mit einigen Terminen an.
Zurück gefahren (der Graf, beide Strecken), ab Rostock wurde es leicht glatt und frostig.
Müde.

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30.03.2019

Morgens (also für zu normaler Dorfzeit aufstehende Leute am hohen Vormittag) kam ein Nachbar und holte Beinwell-Pflanzen. Ich blieb gleich draußen, nachdem ich alle Fenster im Haus geöffnet hatte, es sollte schließlich über 15 Grad haben und harkte Laub, Äste und Eicheln zusammen, bis der Graf meine Unterstützung brauchte.
Wir schoben gemeinsam den 120-Liter-Boiler zum Anpassen der Befestigung hin und her und trugen ihn zuletzt ins Obergeschoss. Jetzt fehlt nur noch der Wasseranschluß.
Ein anderer Nachbar, der hier einmal gearbeitet hatte, kam mit Verwandten vorbei und wir machten eine kurze Baustellenbesichtigung. Nachdem wir fertig waren, machte ich draußen weiter. Ich hing Bettwäsche auf, die innerhalb von 2 Stunden trocknete und machte ein Feuer an, heute war der letzte Tag im Frühjahr dafür.
Irgendwie blieben wir bis spät am Abend am Feuer hängen, zu verbrennen gibt es genug. Wir holten etwas zu trinken, später brachte ich Essen runter und wir hörten Käuzchen, Kühen, schröckenden Rehböcken (die klingen wie ein hustender, heiserer Hund) und mit lauter Musik feiernden Nachbarn zu.

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29.03.2019

Endlich das Kapitel wilder Wein an Schuppen und Dachrinne abgeschlossen, zusätzlich die vordere Dachrinne am kleinen Haus gereinigt. Die ist so schnell voll, weil ein riesiger Baum darüber steht. Auf den Schuppendöchern liegen übrigens Eierschalen. Irgendein Vieh beklaut die Hühner.
Dann Laub geharkt und immmer mal wieder Wäsche auf die Leine gehangen. Bei 14 Grad und Sonne wurde sie schnell trocken.
Neben schönen Anemonen eine große Fläche Beinwell entdeckt.
Blöde Tatsache: auf dem Kärcher ist ein Schild, daß man ihn frostfrei aufbewahren sollte. Das sah ich heute zum ersten Mal. Natürlich hatte ich ihn im Herbst in den Schuppen gestellt und aus dem Gehäuse kommt eine große Wasserfontäne.
Und sonst? Mir laufen vor Müdigkeit die Tränen aus den Augen.

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28.03.2019

Schon wieder so müde, daß ich diese paar Zeilen im Halbschlaf tippe.
Wäsche in feinstem Nieselregen aufgehangen. Morgen wird sie trocken sein.
Mit dem Grafen geprüft, ob der Boiler außer den Schäden an der Verpackung noch andere hat, er scheint aber ok. zu sein.
Noch mal mit dem wilden Wein gekämpft. So langsam werden die Hühner zutraulich. Vor allem freuen sie sich, daß sie in dem Gestrüpp und Humus, die ich vom Dach holte, Würmer, Larven und Schnecken sind.
Überlegt, ob die Regentonne nicht wieder Fische bekommt. Als die beiden Ukleien(?) darin lebten, gab es weder Algen noch Mückenlarven darin. Und nun? Uklei angeln? Goldfische nehmen ?
Dann Möbel mit Spiritus abgerieben, die Tischlerkünste des Grafen bewundert, Pizza in den Ofen geschoben und nun Augen zu.

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