30.03.2019

Morgens (also für zu normaler Dorfzeit aufstehende Leute am hohen Vormittag) kam ein Nachbar und holte Beinwell-Pflanzen. Ich blieb gleich draußen, nachdem ich alle Fenster im Haus geöffnet hatte, es sollte schließlich über 15 Grad haben und harkte Laub, Äste und Eicheln zusammen, bis der Graf meine Unterstützung brauchte.
Wir schoben gemeinsam den 120-Liter-Boiler zum Anpassen der Befestigung hin und her und trugen ihn zuletzt ins Obergeschoss. Jetzt fehlt nur noch der Wasseranschluß.
Ein anderer Nachbar, der hier einmal gearbeitet hatte, kam mit Verwandten vorbei und wir machten eine kurze Baustellenbesichtigung. Nachdem wir fertig waren, machte ich draußen weiter. Ich hing Bettwäsche auf, die innerhalb von 2 Stunden trocknete und machte ein Feuer an, heute war der letzte Tag im Frühjahr dafür.
Irgendwie blieben wir bis spät am Abend am Feuer hängen, zu verbrennen gibt es genug. Wir holten etwas zu trinken, später brachte ich Essen runter und wir hörten Käuzchen, Kühen, schröckenden Rehböcken (die klingen wie ein hustender, heiserer Hund) und mit lauter Musik feiernden Nachbarn zu.

Auch das noch:

  • Fast eine WocheFast eine Woche Die große Ungerechtigkeit des Lebens ist, dass es, je älter man wird, um so schneller verläuft. Zumindest gefühlt. Warteten wir als Kinder […]
  • Jetzt reichtsJetzt reichts Nichts ist peinlicher für eine Frau, die mitten im Leben steht, als ständig Hormone zu haben. Als würden vier Kilo […]
  • 16.08. 202116.08. 2021 Es regnete heute immer wieder und war nicht besonders warm. Ich räumte heute nur auf und am Nachmittag fuhren wir nach drei Dörfer […]
  • Ländliches IdyllLändliches Idyll Drei Herren kloppen Skat. Zwei Frauen sitzen daneben. Frau Nr. 3, ist schon im Bett, nachdem sie in der Abenddämmerung im Garten Walzer […]
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Leben von kitty. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.