14.06.2019

Viel zu heiß, später dann gut windig. Ich habe den Rasen nicht gemäht. Statt dessen habe ich Mittagsschlaf gehalten, Salat gegessen, Äste verschnitten, geputzt und geräumt und den morgigen Vortrag noch mal im Kopf bewegt.

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13.06.2019

Der Tag begann kühl und hatte gute Mittagshitze. Der Graf hatte in Berlin zu tun.
Zuerst räumte ich den zusammengeharkten Grünschnitt auf den Kompost. Wer nur alle 14 Tage mit dem Hochgrasmäher durchgeht, muß halt harken.
Ich erwischte tatsächlich den schüchternen Hahn mit der Kamera. Schicker Typ. Sieht aus wie ein 80er-Popstar. (Die Rasse heißt Crève-Cœur, habe ich nachgeschlagen.)
Dann war mir heiß und ich machte Pause. Eigentlich wollte ich danach die Obstwiese, den ehemaligen Holzplatz und die Senke mähen, aber ich entschied mich, das Seminar für Samstag vorzubereiten. Das beschäftigte mich den ganzen Nachmittag, mit einer Pause, in der ich einen Rest Blumenkohlcurry aß.
Nebenher hing ich Wäsche auf und beobachtete, da ich im Saal saß, die 5 oder 6 Autos, die vorbei fuhren.
Als ich fertig war, ging ich in die Badewanne und nahm einen Aperol Spitz mit. Dann setzte ich mich mit einem kleinen Imbiss auf die Terrasse, machte ein paar Kerzen an, weil es dämmerte und wollte den Abend genießen. Da donnerte es auf der anderen Seite der Trebel und dicke Wolken rollten an. Ich wollte mich nicht beirren lassen, aber schon kam Wind auf. Also ging ich rein.
Just als der Graf zurückgekehrte, begann der Regen, der Guß war noch stärker als gestern. Eine gute Gelegenheit, mit der Taschenlampe auf dem Boden rumzuturnen und zu schauen, wo Ziegel verschmiert werden müssen.
Ärgerlich nur, dass es so regnete, dass es morgen Vormittag zum Rasenmähen sicher zu feucht ist.

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12.06.2019

Nachts ein Gewitter auf dem Hügel nebenan.
Bananenbrot gebacken. Einen Riesenberg Wäsche gewaschen. Brot vom Bäckerauto und Bratwürste beim Nachbarn gekauft. Viel geräumt.
Nachmittags kam der beste Freund mit Frau und Kind. Wir aßen Bananenbrot mit Vanillesauce und Erdbeeren mit Sahne. Dann Besichtigung der Gemarkungen. Inzwischen zogen dramatische Wolken auf.
Ich nahm schnell die Wäsche ab, der beste Freund und sein Sohn schafften es währenddessen sogar, den schüchternen Hahn aus der Nähe zu sehen. Er rannte nicht weg, weil ihn eheliche Pflichten ablenkten.
Dann gemeinsam den Grill angeheizt, Salat gemacht und als die ersten Würste brieten, begann der Regen. Ich grillte den Rest unterm Regenschirm fertig, assistiert von Blitz und Donner. Wir aßen im Gartensalon, draußen ging die Welt unter und die Dachentwässerung lief über.
Der beste Freund und ich legten eine Plane auf ein Fensterbrett und waren dann endgültig nass.
In der Dämmerung fuhren sie wieder, es nieselte nur noch ein wenig.
Ein guter, entspannter Tag.

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11.06.2019

Heute war kein Montag.
Über den Tag verteilt habe ich Grünschnitt bzw. nach der Wärme Heu zusammen geharkt. Dabei konnte ich beobachten, wie sich der neue Hahn ausgiebig im Staub räkelte, inklusive auf den Rücken legen. Er will nur leider keine Fotos von sich.
Dann Mails geschrieben und mit dem Grafen über einen Tortenkühler diskutiert. Schließlich gibt es selbst für Spendenbasare und Feuerwehrfeste mittlerweile so komische Vorschriften, daß Kuchen gekühlt werden muss.
Nach Grimmen gefahren, um Ameisengranulat zu kaufen.
Hähnchencurry mit Blumenkohl gekocht und gegessen.
Es gibt immer noch kaum Mücken und Nacktschnecken sind klein und vertrocknet. Es war zwar heiß in der Sonne, aber bald kam Wind auf. Nur das Gewitter zog vorbei.
Man darf gespannt sein, ob die Abfall-App, die mich informierte, daß sich der Abholtermin für die übervolle Mülltonne und einen Tag verschiebt, recht hat oder der Nachbar, der stoisch den Müll rausstellte. Letztens hatte er recht.

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