28.05.2019

Das Wetter bessert sich. Und das es nicht zu warm ist, finde ich derzeit ganz gut, weil ich immer wieder draußen arbeite.
Wäsche aufgehängt, die Terrasse abgeräumt, in dem Zug sämtliches umherliegendes Holz, das nicht nach Drinnen zum verbrennen kommt, für Lagerfeuer gestapelt.
Nach Tribsees zur Post und zum Supermarkt gefahren. Gemüse kaufen hatte ich gestern nicht eingeplant.
Dem Grafen und mir etwas zu essen gemacht. Er war inzwischen mit dem Boden vom Gartensalon fertig geworden. Was für ein schöner Raum!
Danach mit ihm das Dielen-Restholz zusammengeräumt. Er fuhr dann nach Berlin.
Ich las und fegte den feinen Bauschutt von der Terrasse.
Dann nahm ich mir die kleine Terrasse im Park vor, die, nachdem sie der Graf letztes Jahr freigelegt hatte, schon wieder zugewuchert war. Ich brauchte doch keinen Flammenwerfer dafür, nur Schaufel und Besen, um sie einigermaßen sauber zu bekommen.
Als es kühler wurde, ging ich rein und räumte Werkzeuge und Holzstühle aus dem Gartensalon. Ganz zuletzt fegte ich die Sägespäne zusammen, die unter der Kappsäge gelegen hatten. Ein ganzer Eimer voll.
Dann reichte es. Ich ging in die Badewanne und aß noch etwas. (Gnarf. Ja. Zuviel Schokolade…)

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27.05.2019

Der Tag stand unter dem Motto „wat mutt, dat mutt“. Ein Großeinkauf für die Veranstaltungen der nächsten zwei Wochenenden stand an. Es ist einfach furchtbar anstrengend, durch die Metro zu laufen und Dinge zu kaufen, die man sonst nie und schon garnicht in solchen Mengen kauft.
Ansonsten werden die Wetterprognosen fürs verlängerte Wochenende immer besser und vielleicht kommen das Kind und der Schwiegersohn und das Enkelkind doch.

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26.05.2019

Nix weiter passiert außer lange geschlafen und in mildfeuchter Luft mit ab und zu Nieselregen den Fliesenbruch in die andere Gartenecke gekarrt. Jetzt liegt auf der Terrasse nur noch Holz und Kruschtel.
Mohn, Portulak und Löwenmäulchen ausgesät und dem Grafen was zu essen in den Backofen geschoben.
Entdeckt, dass die Waldkäuzchen wohl wieder im Schornstein vom kleinen Haus nisten. Jedenfalls saß einer am frühen Abend auf dem Rand.
Der Graf hat den Fußboden fast fertig und ich bin immer völlig begeistert, wie er so was macht. Holz so zuschneiden, daß es sehr haltbar und millimetergenau in die Lücken passt, das kann ich garnicht. Ich bin Team „dreimal abmessen und trotzdem stimmt’s nicht“. Aber dafür kann ich gut auf Bauschutt springen, bis die Einzelteile in die Schubkarre passen.

So, jetzt kommt Werbung:

Primavera feiert nächste Woche 15 Jahre dichterGarten mit einem kleinen Kultur-Festival.
Wer mag und in der Nähe (zwischen Wismar und Schwerin) ist, ist herzlich willkommen. Es soll sogar noch die eine oder andere Übernachtungsmöglichkeit geben, sagte sie mir.
Es wird Lesungen und Musik geben, es haben sich wieder formidable Musiker und Vortragende gefunden, dazu stellt noch eine Gastkünstlerin aus.
Hier ist das Programm.

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Käsekuchen mit Boden

200g Butterkeks zerbröseln, 150 g flüssige Butter unterrühren. In die Form (Backpapier!) geben u d in den Frost stellen.
Rhabarber im Dampfgarer 15 min dämpfen u d abtropfen lassen.
4 Eiweiß steif schlagen. 4 Eigelb mit 250g Zucker vermengen. Vanillezucker und Salz zugeben. Dann je 500 g Quark 20% und 40% Fett zugeben. Mixen. 5 geh. El glutenfreies Mehl und ein Backpulver zugeben. Mixen. Zuletzt den Eischnee unterheben.
Quarkmasse zu 2/3 auf den Boden geben. Dann den Rhabarber auflegen, den Rand aussparen.
Den Rest Quark drauflegen. (Ist etwas reichlich, eventuell Uweitkuchen backen.)
1 Std bei Umluft 150 Grad backen.

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