Das mit dem Enkelkind war die Vorübung für „bei Oma übernachten“. Ist ja heute alles etwas komplexer.
Das Mausebärchen schlief, wurde am frühen Morgen kurz wach, kam aufs Töpfchen und schlief noch etwas weiter. Ich war auf Heulschreihorror die halbe Nacht eingestellt. Aber geht doch. (Zufall. Garantiert.)
Wir frühstückten noch bei den Kindern und fuhren in Richtung Norden zu einer Vereinssitzung. Am Nachmittag kamen wir zurück aufs Dorf und genossen die Ruhe, die saubere Luft und das Vogelgezwitscher. (2 Tage Berlin und die Rosacea blüht im Gesicht, als hätte ich stiebend die Dachrinne saubergemacht.)
Ich tat nichts. Einfach nichts. Das heißt, ich strickte die Hose fürs Enkelkind fertig.
Zum Abendbrot gab es einen Salat und geröstetes Brot.
Archiv der Kategorie: Leben
28.06.2019
Nach Oranienburg gefahren, um das Enkelkind zu bepuscheln, diesmal über Nacht.
Der RE5 war schon in Gesundbrunnen mit Fahrrädern, Hipstern und Familien, die mit Kindern und großem Gepäck reisten, vollgestopft.
Das war der Moment, an dem ich fast alle Pläne mit Enkelkind mit dem Bus aus der Kita abholen über den Haufen geworfen hätte, denn in mir waberte eine Panikattacke hoch. Aber als ich in Oranienburg auf dem Bahnhofsvorplatz stand und die riesige Touristengruppe, die zur KZ-Führung wollte, in einen anderen Bus stieg, gings wieder. (Der Plan, die Touris aus der Berliner Innenstadt herauszubekommen, funktioniert zumindest mit der Führung durch Sachsenhausen.)
Zu Hause angekommen, war Mittagsschlaf angesagt. Ein kleines Engelchen schlief fast drei Stunden neben mir. Die heiße Woche hat sie wohl völlig knülle gemacht.
Dann spielte sie draußen und drinnen und fütterte mich mit Weintrauben.
Irgendwann kam der Graf und bald war auch wieder Schlafenszeit. Neben mir schnieft es und sie liegt mit dem Kopf am Fußende.
27.06.2019
Nachtrag zu gestern: auf dem abendlichen Häuser-Anschauen-Weg 3 Rehkitze mit Mama, 4 Füchse, 5 Marder, gut ein Dutzend Katzen und Mäuse und eine Kröte im Scheinwerferlicht gehabt.
Morgens ging das Internet dann wieder normal. Das Formular ausgedruckt. Ein Protokoll ausgedruckt. Geholfen, den Nachbarkatzen Medizin zu verabreichen. Sachen gepackt. Herrn Grashopps und Herrn Spontiv viel Spaß beim Haushüten gewünscht. Ein Einschreiben mit Rückschein auf den Weg gebracht. Losgefahren. Nach 40 km Vollsperrung. Den Riesenstau großzügig umfahren.
In Randberlin mit 2 Stunden Verspätung Stühle aufgeladen. Im Wolkenkuckucksheim angekommen, Fenster aufgerissen. Indisch essen gegangen. Müde.
26.06.2019
Noch ein heißer Tag.
Morgens fluchend und verzweifelt versucht, ein Formular auszudrucken, was daran scheiterte, daß ich es mir aufs iPad mailen mußte und das Funknetz aus unerfindlichen Gründen seit mehr als 24 Stunden lahmt. 1 Mb braucht derzeit mehr als eine halbe Stunde.
Aufgegeben und auf abends verschoben. (Überraschung! Abends ist es nicht besser.)
Mit Herrn Grashopps und Herrn Spontiv eine Runde Häuser gucken gemacht.
Nach der Rückkehr fuhr der Graf mich noch mal mit den Katzenbabies der Nachbarin zum Tierarzt.
Dann fuhren wir zu viert nach Damgarten zu Ronnys Anglerheim zum Essen.
Auf dem Rückweg sahen wir uns bis zum Dunkelwerden Häuser an.
In vielen Orten sind die Erdarbeiten für die Breitband-Anschlüsse in vollem Gang. Es wird höchste Zeit, das es hier auch losgeht.