Ein trüber, dunkler Tag mit konstantem, gar nicht so kaltem Wind.
Eigentlich wollte ich im Bett bleiben, nur kurz die Katzen mit Futter versehen und sie rausschmeißen. Aber dann hatte ich plötzlich ein blutiges Nachthemd, weil eine Gefriertüte mit Rouladen, die ich aufgetaut hatte, undicht war. Also zog ich mich an, frühstückte nur kurz und ging raus, weiter die Hauswand an der Terrasse freilegen. Ich mache ja immer nur 20 cm, denn es muß auch noch 60 cm tief ausgehoben werden. Immer langsam, ich mag mir nicht den Rücken vertun.
Heutige Herausforderung: Ich ruckele oben die Feldsteine der Abdeckung locker, Mimi sitzt direkt darunter im Graben und schaut fasziniert, was ich da mache. Wenn der Feldstein fällt, ist die Katze platt. Setzt man die Katze raus, sitzt sie sofort wieder drin. Nuja. Manche haben Probleme, andere machen sich welche.
Der Graf, der sich gesund schläft, war auch irgendwann in der Welt und fuhr nachmittags nach Berlin. Ich ging im Gegenzug ins Bett zum Mittagsschlaf.
Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ging ich noch etwas Laub harken. Dann gab es wirkliche Cat News. Mimi, die noch nicht schnell laufen konnte, sondern hoppelte, wo Shawn losgaloppierte, kann jetzt richtig schnell rennen. Die Beine waren ja schon seit einiger Zeit lang genug. Heute Nacht wurde wohl das Update aufgespielt, wie sie funktionieren.
Als ich kein Laub mehr sehen konnte, ging ich rein und kochte einen Topf Rotkohl, räumte die Spülmaschine aus und kochte mir Nudeln mit Ketchup.
Der Abend verging mit einem Telefonat mit Primavera, einem Rest Polizeiruf von Dominik Graf, den ich mir noch mal ansehen sollte und rumgammeln.
Archiv der Kategorie: Leben
07.12. 2019
Sonnentag, aber müde und angeschlagen.
06.12. 2019
Es wurde den ganzen Tag nicht so richtig hell. Winterschlaf statt Aktivität wäre besser gewesen.
Der Graf blieb im Bett, er ist schrecklich erkältet und es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann ich es habe. Der Luxus eines Zweitbettes ist zwar auch hier vorhanden, würde aber bedeuten, dass man an die andere Seite vom Haus zieht, um der Ansteckung auszuweichen.
Ich sorgte schon einmal für alle Eventualitäten vor, stellte viel Holz in den Saal und heizte den Bullerjan neben dem Gästezimmer.
Des weiteren wusch ich Wäsche, harkte Laub (kein Tag ohne), legte die Hauswand an der Terrasse wieder ein Stück frei und putzte die Küche. Gegen 18 Uhr verließ mich der Elan und ich kochte nur noch Tee und machte mir etwas zu essen.
Der Abend verging mit Stricken und Hörbuch.
WMDEDGT Dezember 2019
Immer am Monatsfünften fragt Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag gemacht haben.
Ich wurde um 8 von Sonnenschein geweckt und lümmelte noch etwas im Bett herum, weil aufstehen erst einmal 12 bis 14 Grad Raumtemperatur bedeutet.
Als ich mich überwunden hatte, zog ich mir die Arbeitssachen an, ging die Katzen füttern und holte Holz aus dem Lager. Es war wunderbar draußen. Das Gras war noch bereift, aber die Sonne warm.
Ich beeilte mich mit dem Frühstück und ging raus. Ich lud das gestern vom Grafen fertig gebaute Katzenhaus auf einen Wagen und fuhr es zum Seiteneingang. Neben der Treppe hatte ich schon die Blumenrabatte gerodet. (Es war nur Topinambur, ein Wühlmausmagnet.) Steine lagen auch schon bereit.
Ich planierte die Fläche und legte die Steine einigermaßen grade hin. Dann legte ich die weißen Kalksteine des ursprünglichen Belages, die zum Teil durch die Wühlmäuse schon eine Handbreit eingesunken waren, wieder richtig hin.
Die Katzen beschnupperten inzwischen das Haus und lugten mal rein.
Nachdem wir es hingestellt hatten, wurde es besichtigt. Mimi war am späteren Nachmittag eine Stunde drin. Shawn ist wie immer sehr vorsichtig.
Dee Graf hatte inzwischen die Flieder- und Holunderstämme zersägt, die er letztens abgemacht hatte. Ich schichtete nach einer halben Stunde Mittagspause daraus eine Rundmiete.
Als die Sonne weg war, kamen die Katzen wieder rein und ich holte bei den Nachbarn Stroh für die Isolierung des Häuschens.
Ich wollte dann immer drinnen weitermachen, aber im Winter bin ich einfach zu müde. Also heizte ich wieder an uNd aß erst einmal ein paar Stullen.
Nach dem
Duschen strickte ich und bekam freundlicherweise über Twitter Support für unser seit gestern Abend lahmende Internet. Was aber nichts brachte.
Ich kochte dem Grafen Tee, er hatte sich in Berlin in öffentlichen Verkehrsmitteln angesteckt. Am Abend krächzte und schniefte er gar fürchterlich.
Ich strickte noch etwas und hatte dabei ein Hörbuch auf den Ohren viertel vor 12 ging es ins Bett.
Jetzt muss ich sehen, daß ich diesen Blogpost zu Ende bekomme, ich war schon zweimal darüber eingeschlafen. Eine klare Nacht ist draußen, Orion schaut ins Fenster.
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