Weihnachten rückt bedrohlich näher…
Es ist wieder wärmer geworden. Nachdem ich die Katzen zum Spielen vor die Tür gesetzt hatte, räumten wir um. Der Graf hat seine Werkstatt doch lieber wieder in den alten Räumen.
Um die Mittagszeit harkte ich eine halbe Stunde Laub mit Katzenassistenz.
Dann machten wir mit der Freundin drei Dörfer weiter einen weiteren Weihnachtsbaumkaufversuch. Er gelang. Ich hatte eine leicht asketische Blautanne gewählt. Die Bäume, die unten so buschig sind und dann nach oben schießen, mag ich nicht. Da sieht man den Schmuck nicht.
Wir tranken noch zusammen Kaffee und verkosteten Stollen.
Nach der Rückkehr machten wir uns auf die Suche nach dem Baumständer. In Berlin hatten wir ihn nicht gefunden. Hier auch nicht. Hm.
Der Abend verging mit Stricken und Fernsehen. Homeshopping-Kanäle bieten viel unfreiwillige Komik.
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15.12. 2019
Regen, Sturm und Sonne.
Vormittags der Versuch, einen Weihnachtsbaum von einer Försterei zu holen. War aber keiner da. Dann ein Abstecher nach Franzburg. Ein Ort, der im 16. Jahrhundert von einem großen und bedeutenden Kloster in eine protestantische Mustersiedlung verwandelt wurde und sich davon nicht mehr erholte.
Dann gingen wir auf einen Adventskaffee zu den Nachbarn hinten im Park und kamen erst am Abend wieder. Wir verbrachten die Zeit mit Plaudern und Gesellschaftsspielen.
Jetzt ist es Schlafenszeit und der Wind ist auch schon schlafen gegangen.
14.12. 2019
Einfach nur müde.
13.12. 2019
Freitag der 13., der aber ohne Schrecknisse war.
Morgens in Berlin der Klempnerbesuch. Der arme Mann wußte nicht, daß man ihm so auf die Finger sah, weil ein Geselle aus seinem Laden vor Jahren die Gastherme ohne Schimmer von Wissen bei einer Durchsicht falsch eingestellt hatte.
Dann Frühstück, das Auto mit Weihnachtsbaumschmuck und Kram beladen, noch etwas handwerkliches prüfen und dann ging es endlich in Richtung Norden.
Die paar Stunden Berlin haben mir gereicht an anstrengend sein mit vielen Menschen und schlechter Luft.
Als wir ankamen, war es dunkel. Die Miezen rannten gleich raus und drehten eine Runde in der Hood, aber es war ihnen nach einer knappen Stunde doch zu kalt.
Dann wartete der ernsthafte Job Ofen hochheizen auf uns, die Nacht verspricht, kalt zu werden.