04.08. 2020

Immer noch in Berlin.
Heute morgen fuhr ich den Grafen zu Modulor (keiner von uns hat derzeit Bock auf öffentliche Verkehrsmittel). Autofahren in Berlin war schon immer speziell. Das heute morgen in Kreuzberg hätte dafür gereicht, die Stadt sofort fluchtartig zu verlassen.
Baustellen überall. Dann diese neuen breiten Radwege, die aussehen wie Baustellen. Dann Radfahrer über Radfahrer, davon ein Teil, die sich an gar keine Regeln halten und denen der Rest der Welt egal ist. Es sind immer noch Ferien, das wird also ab nächste Woche noch voller. Aber GsD ohne uns.
Ich fuhr weiter ins Oderkaff, meine Mutter hatte es nicht geschafft, das Sommerhäuschen, das verkauft werden soll, zu fotografieren, also wollte ich das tun.
Nach einer Stunde war ich dann glücklich irgendwie aus der Stadt raus. Ich war kurz davor, einem Typen, der mich vor einer einspurigen Stelle nicht einordnen lassen wollte, Prügel anzubieten.
Im Oderkaff war es beschaulicher. Ich fotografierte und entdeckte, daß eine der feuchten Stellen im Keller von den überlaufenden Regenwasserfässern kommt, sie werden derzeit nicht zum Gießen geleert. Die anderen sind Kondenswasser und Feuchtigkeit, die sich unter der Treppe fängt. Sieht zwar alles nicht schön aus, ist aber gut behebbar.
Dann aßen wir noch zusammen und ich packte zwei Kisten mit Gläsern von meiner Großmutter zusammen und fuhr zurück.
Ich ruhte mich eine halbe stunde aus, dann fuhren der Graf und ich in die Kerl-Marx-Allee, einen Tisch abholen. Wir parkten hinter den Häusern und als wir nach 5 Minuten mit dem Tisch die Treppe runter kamen, hatte uns jemand so zugeparkt, daß wir nicht mehr rauskamen. Hupen brachte nichts.
Ich ging zu dem Restaurant vors Haus und fragte, ob grade jemand neu angekommen war. Einer der Kellner fädelte den Transporter dann in Zentimeterarbeit raus, er mochte wohl nicht unter den Gästen rumfragen.
Abends war es vor dem Wolkenkuckucksheim so kuschlig und menschenreich als wäre nichts.
Wir gingen besser nach oben.

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