28.01. 2020

Vor allem Laub geharkt und darauf geschaut, was der Graf für das nächste Dramameeting geschrieben hat.
Nachmittags den Rest des ausgefallenen Sonntags nachgeholt.

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27.01. 2020

Früh aufgestanden, Schokoladenkuchen gebacken, die Küchenflächen geputzt, dann war auch schon der offizielle Besuch da. Kuchen gegessen und geredet, bis der Schornsteinfeger kam.
Laub geharkt, umgeben von tobenden Katzen, Holz reingeholt und teilweise gespalten.
Mimi braucht nicht mehr lange, dann ist der nächste schicke Kater ihrer. Dabei ist sie immer noch ziemlich klein. Wenn es soweit ist, wird sie kastriert. Die Katze, die ich vor 30 Jahren hatte, hat das auch gut weggesteckt und ist 18 Jahre alt geworden. (Allerdings mit Rundumverwöhnung bei meiner Mutter.) Es gibt ja Leute, die sagen, einen Wurf sollte eine Katze haben. Aber ich will das mit den kleinen Kätzchen nicht, die irgendwo untergebracht werden müssen.
Nachmittags den fehlenden Sonntag nachgeholt und am Ofen gesessen und im Sessel geschlafen.
Abends strickend vorm Fernseher gesessen.

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26.01. 2020

Eigentlich ein Sonntag und doch voll Arbeit. Morgen haben wir hier einen Termin.
Wir räumten den Saal auf und ich putzte ihn. Vorher stellten wir den brüllschweren hohen Aufsatz auf das Büfett. Mit der gräflichen Methode. Nix schwer heben, höchstens zentimeterweise, Stützen drunter bauen, kippen und drehen. Hilfsmittel: Zwei leere Bierkästen, vier Böcke, zwei große Holzblöcke, eine Decke, ein Brett. Mein Rücken dankte.
Kaum war ein Fenster oder eine Tür offen, spazierte eine Katze rein. Die ich dann in die Fewo 1 begleitete (großer Enthusiasmus, es könnte ja Futter geben) und zum Fenster wieder rauskomplimentierte. Als ich mal für ein paar Minuten draußen war, waren sie ganz aus dem Häuschen und fingen an, miteinander rumzutoben. Morgen muss ich mal wieder länger draußen sein.
Ganz nebenbei kochte ich Essen. Kaßlerbraten mit einer Soße aus Dörrpflaumen und Schwarzbier, dazu simple Beutelklöße und Sauerkraut. War gut.
Danach gab es das Protokoll des letzten Dramameetings, an dem wir nicht teilnahmen. Fazit: Alle völlig irre.

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25.01. 2020

Ein trüber Tag mit sehr kaltem Wind.
Nach einer halben Stunde Laub harken hatte ich eiskalte Hände. Ansonsten war ich wenig produktiv. Ich polierte das vor zwei Wochen gekaufte Eichenbuffet. Zur Reinigung des Innenraums und der Zwischenböden hatte ich mir eine Mischung aus Spiritus und Leinöl gemacht, die gut funktionierte.
Am frühen Abend fuhr ich einkaufen. Der Graf holte, nachdem er einen neuen Wasserhahn verbaut hatte, die Schüttung aus der offenen Stelle im Gästebad heraus. Damit lag auch endlich der Balkenkopf an der sanierungsbedürftigen Stelle frei. Die eine Nachricht: kein Schwamm oder so, alles trocken. Die andere: der sollte vielleicht angelascht werden, weil er doch einige Feuchtigkeitsphasen hinter sich hat.
Ich verbrachte den Abend mit „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Ich mag ja sonst keine romantischen Filme, aber den mag ich, weil er so aus dem Genre kippt, außerdem hat er so wunderbare Typbesetzungen.

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