27.11. 2020

Müde. Ein Nebeltag, der so feucht war, daß es von den Bäumen tropfte und die Katzenfellchen an den Spitzen feucht waren. Ich harkte Laub und war binnen kurzem sehr durchgefroren.

Wir besprachen am Vormittag Pläne fürs nächste und übernächste Jahr. Außerdem beschlossen wir, für die nächsten Wochen wieder in die Ostwohnung zu ziehen. Vermieten geht bekanntermaßen auf absehbare Zeit nicht und wir können auf der anderen Seite in Ruhe den Fußboden reparieren.
In der Dämmerung gingen wir runter zum Fluß.

Statt der Sachen, die wir uns vorgenommen hatten, schauten wir eine Abzugshaube an, die im Möbellager stand. Wenn wir in der Ostwohnung kochen, brauchen wir die. Der Graf baute ein Gestell, auf die sie erst einmal kommt, um zu schauen, wie sie den Küchendunst wegschafft.
Dann wollten wir noch schnell in die nächste Stadt, ein paar Sachen einkaufen. Vor allem Klopapier.
Doch inzwischen war der Nebel weg und das Auto mit Eis verkrustet. Wir kratzten und ich ärgerte mich, daß ich es heute Mittag auf morgen verschoben hatte, die Rosenkübel winterfest zu machen.
Wir aßen spät und nun ist höchste Schlafenszeit.

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26.11. 2020

Etwas heller, etwas wärmer, aber immer noch nebelig.
Am Vormittag nahm der Graf an einer Online-Tagung teil. Ich schaute auch immer mal zu.
Dann harkte ich Laub und holte Holz.
Der Graf baute noch einmal eine Schwelle, diesmal für die Tür zum Dachboden. Auch da zieht es jetzt nicht mehr rein.
Ich heizte die Öfen und putzte das Gästebad.
Dann war es auch schon dunkel und höchste Zeit, sich mit dem Strickzeug an den Ofen zu setzen.

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25.11. 2020

Der Tag war kalt, neblig und düster.
Ich hackte Holz und harkte Laub. Mimi schaute zu und Shawn mußte wichtigere Dinge tun. Er sieht mittlerweile aus wie eine Pelzkugel, so dick ist sein Winterfell. Mimi ist zwar auch puschlig, aber das Fell ist nicht so dicht.
Der Graf hat heute gute Dinge getan. Zum Beispiel eine Türschwelle im Herrenzimmer eingebaut, so daß es nicht mehr so erbärmlich zieht.
Am Nachmittag bauten wir dann den Bullerjan im dunklen Flur wieder auf. Da das Podest, auf dem er steht, nun höher ist, mu0ten wir die drei Zentner Ofen irgendwie hinaufhieven. Der Graf nahm dicke Leisten, Spanngurte, zwei Rollbretter, zwei Bierkästen und ein paar Bretter. Damit schwebte der Ofen über das Podest und wurde langsam abgelassen.


Abends wurde gekocht und dann saßen wir am warmen Ofen.

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24.11. 2020

Laub geharkt, Katzen geflauscht, dem Grafen assistiert und an warmem Vanillepudding überfressen.

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