15.05.2019

Gleich morgens die Küche geputzt. Es war mehr als nötig.
Den Grafen nach Berlin verabschiedet.
An zwei Linden die Stammaustriebe weggeschnitten. Damit hat man jetzt aus dem Strandkorb einen guten Blick auf die Weide. (Die Koppelberge heißen die Hügel.)
Die kleine Terrasse im Park zumindest zur Hälfte frei gemacht, da treibt es wild aus allen Ritzen.
Wäsche aufgehängt.
Die Obstwiese und den ehemaligen Holzplatz gemäht. Ab morgen soll es regnen, dann darf das Gras wachsen und alle anderen Pflanzen können sich Zeit lassen. Dabei drei Frösche und eine kleine Schlange aufgeschreckt.
Hinterher nur noch langsam gemacht, aufgeräumt etc. Allerdings Axt, Säge und Baumschere versehentlich draußen liegen gelassen. Aber um 11 Uhr abends mag ich da nicht mehr rausgehen.
In die Badewanne gegangen.
Aus Resten ein Abendessen gekocht: Blumenkohl, Reis, Bratensauce.
Für Samstag einen Einkauf verabredet. Um 8 Uhr morgens. Da soll noch einer hier sagen, wir pennen immer so lange.
Jetzt Heizdecke und Bett für die schmerzenden Glieder. Der Graf sollte in ein paar Minuten da sein.

14.05.2019

Klar, sehr sonnig und ziemlich kalt.
Den ganzen Tag Tapete abgeweicht. Mit dem Dampfdingsi mache ich das ja nicht mehr, weil der Gipsputz drunter sonst mitkommt.
Ein kurzer Besuch von Menschen, die wegen der Kläranlage einen Kostenvoranschlag machen wollen.
In Rekordzeit Lasagne gemacht.
Die Mülltonne nach draußen gestellt, Blumen gegossen und eine Runde über die Ländereien gedreht. Mich über die kleinen Blätter der alten Linden gewundert. Aber die sind wahrscheinlich noch nicht so weit.
In die Badewanne gegangen.

13.05.2019

Geteilt gearbeitet. Im Feldbüro Tapeten eingeweicht und während das Wasser einzog, draußen Giersch und Brennnesseln aus den Beeten gezerrt. Dann wieder die Tapeten abgespachtelt.
Dem Grafen bei der Reparatur des Rasenmähers assistiert. Jetzt hat er eine neue Rutschkupplung und ist unten nicht mehr so schlimm dreckverkrustet.
Das riesige Abrotanum von der Terrasse an den Rand des Obstgartens umgepflanzt. Aus Gründen.
Mit dem Grafen zusammen die Senke gemäht.
Dann im Strandkorb gesessen und in die Botanik geschaut. Einen Regenbogen gesehen.

12.05.2019

Strahlend sonnig, windig, kühl.
Früh aufgestanden und die Gästin befrühstück und verabschiedet. Wir sind nun Extremradfahrerinnengeprüft. (Von Berlin mit dem Rad anreisen ist doch extrem, oder?)
Dann gingen wir noch einmal für ein Stündchen ins Bett.
Um die Mittagszeit schichtete ich das Sonnwendfeuer auf. Zu Ostern hatten wir ja noch kein Wasser in der Senke im Park. – Also ein Schlauch, der bis dorthin reicht.
Letztes Jahr hatte die große Esche dort noch ein paar Blätter, dieses Jahr scheint sie völlig tot zu sein.
Die Nachbarin bekam einen Besuch abgestattet. Sie ist derzeit nur am Wochenende da und sonst im Krankenhaus. Mit Eiern und Rhabarber kehrte ich zurück.
Nach einer Pause mit Aperol Spritz und dem restlichen Porridge von heute morgen rupfte ich Giersch aus einem Staudenbeet. Nach 4 Schubkarren voll machte ich Schluß und ging rein.
Die Freundin von drei Dörfern weiter erfreute uns mit Rhabarberstreuselkuchen, den wir mit Sekt begossen.
Wir drehten zusammen mit ihrem großen weißen Hund eine Abendrunde, sahen einen Kuckuck und saßen dann noch länger zusammen.