16.01. 2020

Wieder ein Sonnentag, aber kühler.
Nach dem Frühstück bereitete ich mein Seminar in der nächsten Woche vor.
Dann sahen der Graf und ich im Gästebad an, welche Arbeiten dort demnächst anstehen.
Als das erledigt war, machten wir draußen weiter. Ich verteilte Humus von einem alten Misthaufen in Löcher, die die Wühlmäuse hinterlassen hatten und der Graf füllte mir die Schubkarren. Außerdem hackte ich Holz. Die letzte Holzlieferung ist manchmal etwas grob geschnitten und brennt deshalb schwer. Ich hackte zwei Kisten Kloben in 2-3 Teile.
Zuletzt harkte ich noch Laub. Mimi war immer an meiner Seite und extrem schmusig. Shawn erledigte ab und zu wichtige Katerdinge.
Als es dämmerte, fuhren wir nach Greifswald in den Baumarkt und Lebensmittel einkaufen.
Wir lehnten eher durch Zufall die Rabattmarken im real nicht ab. Ein Heft war mit unserem Einkauf voll und ein weiteres wurde mit Spenden von der Kasse gefüllt. Wir kauften Salz- und Pfeffermühlen und eine Bratpfanne davon.
Ich mache das sonst nie.
Zu Hause ließ ich erst einmal Shawn rein, der etwas düpiert war, weil er, vom Dienst kommend, Mimi durch die Fensterscheibe ansehen konnte, aber nicht reinkam.
Dann gab es Abendbrot. In meinem Fall Kartoffelsalat mit Würstchen.

15.01. 2020

Einer dieser warmen Januartage, der vorgaukelt, es wäre bald Frühling. Aber keine Sorge, der Februar hat noch seinen Auftritt.
Wir luden den Schrank ab. Ich harkte Laub und der Graf fuhr mit dem Rasenmäher über ein paar zu kultivierende Stellen im Park.
Wir hatten Fenster und Türen offen, damit der warme trockene Wind ins Haus kommt. Den Katzen gefiel das, konnten sie doch in Türen hineinlaufen und aus Fenstern herausspringen.
Abends saßen wir todmüde am Ofen.

14.01. 2020

Heute morgen erst einmal gemeinsam den Schlauch an der Sackkarre ausgetauscht.
Dann Werkzeug und Tragzubehör (Gurte, Hunte und eine Art Bahre) ins Auto geladen.
Die Katzen rauskomplimentiert.
Nach Berlin-Lichtenberg gefahren, in ein Plattenbauviertel, das ich nicht kannte. Zehngeschossige P2 aus den 60ern. In so einem Haus in der Michaelkirchstraße hatte ich mit dem Kind in den letzten Gymnasiumsjahren gewohnt.
Die Häuser waren sehr in die Jahre gekommen und wirkten, als wären sie aus der Ukraine abgeworfen worden. Allerdings wurden sie gerade von der Genossenschaft saniert.
Wir kauften ein Eichenbuffet, das das Kind auf EBK entdeckt hatte.
Es war brüllschwer, ich konnte den Aufsatz nicht einmal anheben.
Da wir sowieso noch Geld zum Bezahlen holen mußten, sprach ich an einer Straßenkreuzung drei Männer an, die sichtbar grade von Bau kamen. Sie trugen uns das Teil über die enge Treppe hoch zum Fahrstuhl (der nur alle drei Stockwerke hält) und noch wichtiger, fädelten es ins Auto, denn der Aufsatz war 5 cm höher als die Tür. Dafür freuten sie sich sehr über ein gutes Handgeld.
Das erleichterte mich, denn mein Rücken ziepte schon vom gestrigen Steine tragen und das hätte meine Kräfte komplett überstiegen.
Dann schauten wir im Wolkenkuckucksheim kurz nach dem rechten und fuhren sofort wieder zurück.
Es war warm und windig, als wir im Dorf aus dem Auto stiegen.

13.01. 2020

Draußenarbeitstag. Wegen Sonne und so. Den Katzen gefiel es, sie konnten in meiner Sichtweite ausgiebig Fangen spielen. Ich harkte Laub und schnitt Wildwuchs ab.
Der Graf probierte, aus der kaputten Linde, die seit anderthalb Jahren in großen Kloben auf der Erde liegt, mit der Kettensäge einen Hocker und ein Tischchen zu formen. Ich fand das Ergebnis gut.
Abends gestrickt und Mails gelesen, in denen das nächste Dramameeting seinen Schatten vorauswirft. Was aber egal ist. Seit dem Jahreswechsel heißt die Direktive f.u.