Am Ende des 30jährigen Kriegs

Schon einmal konnte ich beobachten, was passiert, wenn der dominante Partner einer dysfunktionalen Ehe plötzlich hilfsbedürftig wird.
Nämlich nichts. Das ewig unterlegene Opfer, das nie entschlossen aus dieser Rolle herausgetreten ist, verweigert Hilfe und Aktivität zwar nicht offen, aber es zieht sich erstmal zurück und genießt die Ruhe. „Vierzig Kilometer bis ins Krankenhaus fahren? Ich hab zu viel zu tun. Außerdem fahre ich nicht so gern Auto.“
Jetzt sehe ich es zum zweiten Mal. Der Mann im Krankenhaus, die Blutsverwandtschaft in heller Aufregung, die Ehefrau so gut wie nicht greifbar. Schwierigkeiten mit dem Handy, der Telefonanlage…

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Das Bauchgefühl stimmte

Frage: Waren Sie so lange in der WG, weil sie nicht erwachsen werden wollten?

Steinmeier: Naja, den Vorwurf habe ich ja damals schon gehört. Gar nicht so sehr auf die WG bezogen, sondern auf meine Assistentenzeit an der Uni. „Der will nicht raus ins feindliche Leben“, hieß es. Ich fand es wunderbar. Und von der ganzen Zeit, die ich damals zum Arbeiten und zum Lesen hatte, zehre ich noch heute. Und was die WG betrifft: Ich hab’s schon allein deswegen nicht so empfunden, weil wir uns damals natürlich ungeheuer erwachsen fühlten!

Schon deshalb wäre dieses weißhaarige Riesenbaby für mich nicht wählbar. Wenn schon Berufsjugendliche, dann die, die wissen wie Internet funktioniert.

Mal sehen, ob das klappt. Frauen in führenden Politikpositionen und Änderhaken. (Bei der Zusammensetzung derzeit die Quadratur des Kreises.)

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Warum

war der Typ nur so bescheuert, Madonna zu heiraten?

Frage ich mich bei neuerlichen Ansehen von Snatch.

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Weiter, immer weiter

In den letzten 5 Jahren habe ich Schreibdisziplin geübt. Mit den harten Worten: „Mädel, vertu nicht deine Zeit!“ habe ich das, was aus mir rauswollte – vor allem, da es sich nicht anfühlte wie ein Remake von Goethes Faust – schön dringelassen.
Seit einiger Zeit lebe ich auch in dieser Hinsicht nach dem Motto „Mir doch egal!“. Was raus muß, muß raus.
So ist aus meinen Notizkladden und aus diesem Blog ein buntes Sammelsurium von Texten geworden. Heute Buchwehklagen, morgen spitzzüngiges Weibergewäsch, übermorgen ein ernster, langer Text.
Wer auf Linkempfehlung hierher kommt, sieht garnicht durch.
Deshalb springt demnächst neues Blog aus meinem Hirn. (Doch das gibts. Das hat ein Herr Zeus vor langer Zeit mal fertig gebracht. Und das Wesen, das ihm aus dem Kopf purzelte, trug eine Eule auf der Schulter und den schönen Namen Athene.)
Die Vorbereitungen laufen schon, der Link erscheint hier demnächst und wenn sich alles so entwickelt, wie ich es mir denke, bleibt das Diary of Kitty K. für die Befindlichkeitsnotizen und Jokes und die etwas längeren – dann hoffentlich auch mal ausgefeilteren – Artikel wird es Babeltext geben.

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