Geteilt gearbeitet. Im Feldbüro Tapeten eingeweicht und während das Wasser einzog, draußen Giersch und Brennnesseln aus den Beeten gezerrt. Dann wieder die Tapeten abgespachtelt.
Dem Grafen bei der Reparatur des Rasenmähers assistiert. Jetzt hat er eine neue Rutschkupplung und ist unten nicht mehr so schlimm dreckverkrustet.
Das riesige Abrotanum von der Terrasse an den Rand des Obstgartens umgepflanzt. Aus Gründen.
Mit dem Grafen zusammen die Senke gemäht.
Dann im Strandkorb gesessen und in die Botanik geschaut. Einen Regenbogen gesehen.
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12.05.2019
Strahlend sonnig, windig, kühl.
Früh aufgestanden und die Gästin befrühstück und verabschiedet. Wir sind nun Extremradfahrerinnengeprüft. (Von Berlin mit dem Rad anreisen ist doch extrem, oder?)
Dann gingen wir noch einmal für ein Stündchen ins Bett.
Um die Mittagszeit schichtete ich das Sonnwendfeuer auf. Zu Ostern hatten wir ja noch kein Wasser in der Senke im Park. – Also ein Schlauch, der bis dorthin reicht.
Letztes Jahr hatte die große Esche dort noch ein paar Blätter, dieses Jahr scheint sie völlig tot zu sein.
Die Nachbarin bekam einen Besuch abgestattet. Sie ist derzeit nur am Wochenende da und sonst im Krankenhaus. Mit Eiern und Rhabarber kehrte ich zurück.
Nach einer Pause mit Aperol Spritz und dem restlichen Porridge von heute morgen rupfte ich Giersch aus einem Staudenbeet. Nach 4 Schubkarren voll machte ich Schluß und ging rein.
Die Freundin von drei Dörfern weiter erfreute uns mit Rhabarberstreuselkuchen, den wir mit Sekt begossen.
Wir drehten zusammen mit ihrem großen weißen Hund eine Abendrunde, sahen einen Kuckuck und saßen dann noch länger zusammen.
11.05.2019
Das Wetter warm wieder sonnig, wenn auch immer noch frisch.
Viel getan. Unkraut aus den Beeten gezogen, die neue Sense zusammengebaut und geschliffen. Wäsche gewaschen. Mit dem Grafen zur Dachrinne hochgestiegen und ein Vogelnest entdeckt, daß die Ursache für den Wasserstau war. Da hat jemand völlig gaga Nistmaterial reingepackt, das Nest aber nie bezogen.
Mit der Gästin gegessen und geredet.
Beobachtet, wie ein großer brauner Vögel lautlos in die Kastanien flog, danach zeterten die Amseln. In die Äste geschaut: es war eine Eule.
10.05.2019
Ein nasser, aber milder Tag. Alle paar Stunden kippte der Himmel Wasser herunter, zwischendurch schien die Sonne.
Immer wenn ich auf die Leiter klettern wollte, um zu schauen, wo es in der überlaufenden Dachrinne hinten rechts klemmt, standen schon wieder schwarze Wolken überm Park.
Es gab eine Menge zu kommunizieren. Der Vortrag für das Kunst und Wirtschaft-Symposium ist gebucht. Der Nachklapp des Dramameetings Nr.2 sind ätzend sarkastische Mails, man übt im Hintergrund schon mal die Arie der Königin der Nacht. Eine Organisatorin der Offene Gärten-Veranstaltung kam vorbei und es war interessant, sie kennenzulernen.
Nachmittags dann ein Einkauf.
Abends kam eine Wochenendgästin mit dem Fahrrad und wir aßen und plauderten zusammen.