26.11. 2019

Vom Grafen nach Oranienburg gefahren worden, mit dem Enkelkind Weihnachtsplätzchen gebacken, vom Grafen zurück gefahren worden.

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25.11. 2019

Es war den ganz Tag kalt und neblig. Trotzdem habe ich mittags anderthalb Stunden Laub geharkt.
Die Katzen rasten um mich herum, vielleicht bekommen sie von Tempo warme Pfoten. Beim Kater klingt das wie ein sehr kleines Pferd, das angaloppiert kommt. In den drei Wochen, seit er hier ist, hat er sich ordentlich rund gefuttert.
Die Nachbarin kam mit Eiern. Die sind gerade Mangelware, die Hühner sind in der Mauser und legen wenig.
(Ich bin so alt, ich kannte noch die Zeit, in der es im Frühjahr endlich wieder genug Eier im Laden gab, weil die Hühner wieder legten.)
Ich putzte die Küche und hing Wäsche auf. Dann machte ich schnell Eierkuchen, es gab Besuch. Der Nachbar kam auf den Abschied und brachte selbstgebackenen Kuchen mit, er wird diese Woche wegziehen, weil er in der alten Heimat eine Stelle angeboten bekam. Er geht ungern, weil es ihm hier so gefällt und hier lassen ihn auch alle ungern gehen.
Dann beschloss ich, alle weiteren Dinge von der Liste zu streichen und ging in die Badewanne. Danach strickte ich noch etwas.

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24.11. 2019

Ausgeschlafen. Angeheizt und auch den ganzen Tag über geheizt. Der Wind ist kalt und die Wohnung war ausgekühlt.
In Ruhe gefrühstückt. Für zwei Stündchen zum Laub harken rausgegangen. Die Katzen begleiteten mich und erkunden die Gegend. Mimi versuchte, auf einen Baum zu klettern. Es sah aber eher nach einem Umarmungsversuch aus. Shawn suchte interessante Verstecke und Mimi kroch begeistert hinterher.
Dann luden wir das Auto ab und stellten das Sofa an die Stelle, die sich der Graf gedacht hatte. Auch die anderen Möbel fanden ihren Platz.
Nebenher zog ich die Betten ab, wusch die Bettwäsche und zog sie wieder auf, holte etwas Holz und räumte die Geschirrspülmaschine aus.
Dann war es schon wieder dunkel und Zeit für Tee und später für einen Rest Nudeln mit Ketchup.
Dann gab es Tatort und Strickstrumpf, ich legte die Katzen schlafen und jetzt ist für mich auch Schlafenszeit.

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23.11. 2019

Ausgeschlafen. Dann die Möbel im Auto festgezurrt und mit einem Zwischenstopp bei einer Bäckerei, die auch glutenfreie Waren anbot, weiter nach Norden gefahren.
Es war trübe und düster, die Heide stand voller Wasser und schwarze Pferde grasten. Die Dünen vor Skagen sahen aus wie die auf Fuerteventura, nur waren sie mit Gras bewachsen.
Bei Skagens Gren zusammen mit einer erstaunlich großen Menge anderer Touristen aufs Meer geschaut.
In Skagen im Supermarkt Fischbuletten gekauft, der Graf brauche eine Palette Weihnachtsbier.
Die im Sand versunkene Kirche im letzten Tageslicht gesehen. Fischbulettenbrötchen gegessen.
Von 16 Uhr bis Mitternacht im Dunkeln zurückgefahren.
Jetzt heizt der Ofen hoch, die Katzen sind gefüttert und von ihrer kurzen Runde draußen wieder eingesammelt. Die Möbel schlafen heute Nacht noch im Auto.

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