The Diary of Kitty Koma

29/03/2015
von kitty
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Sonntags-Mäander mit Frühjahrsregen

Vier Wochen im neuen Job überstanden und so langsam habe ich auch abends wieder mentale Vakanzen und starre nicht nur die Wand resp. meinen Strickstrumpf an.
Wobei das mit dem Strickstrumpf grade kompliziert ist. Da ist ein Spitzenmuster, da ist eine “mach mal!”-Anleitung für Fortgeschrittene und da ist die Herausforderung, zum ersten Mal eine Socke von den Zehen nach oben zu arbeiten. Das hat zum Ergebnis, dass ich zwanzig Reihen stricke und zehn wieder aufräufele. Aber ich bin hartnäckig, ich mache das so lange, bis es stimmt und passt, auch wenn ich dabei fluche wie ein Bierkutscher.

Letzte Woche habe ich viele Überstunden gemacht, weil viel zu tun und eine Kollegin im Urlaub war. Ich kam als Erste und ging als Letzte. Nachdem ich mir ausgerechnet hatte, dass ich dann mal flott meinem Arbeitgeber pro Woche einen Zusatztag schenke, war das Grund für mich, am Freitag laut und vernehmlich mitzuteilen, dass ich um 16 Uhr zu gehen gedenke und das auch tat. Es wäre ohnehin nur noch um Präsenz gegangen, weil die Personalabteilungen des Landes meist am Freitag um 15 Uhr dicht machen. Wer damit nicht zurechtkommt, muss Konsequenzen ergreifen. Viel arbeiten zahlt sich für mich zwar aus, weil ich zu einem Teil erfolgsabhängig bezahlt bin, aber so verlockend ist diese Möhre nicht, die mir vor der Nase baumelt. Mal schauen, ob ich das durchhalte. Aber mir ist es so lieber, als nach einem halben Jahr Korrekturen machen zu müssen und gewohnte Erwartungen plötzlich zu enttäuschen.

Dieses Wochenende wurde die gesamte Firmeneinrichtung von Kreuzberg nach Friedrichshain umgezogen und ab Montag werde ich laufen oder Fahrrad fahren, statt am prallen, müffeligen Leben in der U8 teilzunehmen. Das ist nicht schlecht, aber mir werden auch Impressionen entgehen, wie die, wo eine junge plakativ-alternativ angezogene Frau mit nach innen gestellten Fußspitzen und angestrengt über die Unterlippe gezogener Oberlippe in der Zeitschrift Erziehungskunst über den Ätherleib des Kindes las und ein junger Bauarbeiter neben ihr leicht befremdet abwechselnd den Text und die Frau musterte.

Ich stecke bis zum Hals in Honorarverträgen, Befristungen und deren Sachgründen, ständigen und unständigen Arbeitsverhältnissen und ihren sozialversicherungstechnischen Fallstricken. Für mich neu dazu gekommen sind Arbeitnehmerüberlassungen, in meinem Segment besser als ihr allgemeiner Ruf, aber eigentlich ein haarsträubender und teurer Aufwand, um Arbeitsspitzen abzudecken, wenn auf einem durchreglementierten Arbeitsmarkt nichts anderes möglich ist.
Und erkläre mal einem Mann aus Afrika, der im morgendlichen Stau die Zeit hat, dich anzurufen und Rat diesbezüglich will, kurz, bündig und einleuchtend, was das ist. Selbst jemand, der studiert hat und die Sprache gut beherrscht, ist da kurz vorm Verzweifeln.

Ich habe jetzt mit ganz anderen Migranten zu tun als in der Medienbranche und ich merke, ich muss mich mit meinen Meinungen und Urteilen neu positionieren. In der Medienbranche gab es die Weltbürger, die überall arbeiteten und in Deutschland selbst in einer sich so weltoffen gebenden Industrie vorsichtig beäugt wurden. Da die Arbeit sehr sprach-und textzentriert ist, musste die Hürde Sprachbeherrschung genommen werden. Vor der Kamera war ein attraktives exotisches Äußeres zumindest als visuelle Garnitur gern gesehen. Bei sich realistisch verstehenden Geschichten fand dann der Klischeefasching der Typbesetzungen statt. Frauen aus dem arabischen Raum bitte nur keusch-empfindsam, mit Kopftuch und als Opfer, Männer geistig tieffliegend, kriminell und aggro. Gern gleich von der Straße weggecastet. Dann gab es noch die wenigen Adaptierten, auch von der deutsche Politik umworben, die sich dieser Instrumentalisierung aber standhaft verweigerten und so richtig nirgendwo mehr hin gehörten. Die Deutschen glauben “die ist ja wie wir!”, die so Beurteilte lächelt vorsichtig-nachsichtig, der Landsmann sagt nur knapp: “Die gehört nicht mehr zu uns, weil sie eine XXX ist.”

Jetzt muss ich am Telefon Akzente transkribieren. Ein Konglomerat wie auf der Originaltonspur von Miami Vice, das ist eine Übungsfrage. Manchmal reißt es mich aber. Da kommen ganz alte Werturteile hoch. Wenn ich mich plötzlich frage, warum eine Elite ihr Land verlässt, weil es für ihr Fachwissen woanders mehr Geld gibt. Das ist tief in mich eingeschrieben und kommt aus der kollektiven Erinnerung meiner Familie. Mir wurde als Kind beigebracht, dass aus genau diesem Grund die Mauer gebaut wurde. Dass hohes Ansehen und Gebrauchtwerden mehr wiegt als Geld.
Ich heiße die neuen Erkenntnisse und Perspektiven willkommen, es ist an der Zeit. Ich bin offen, auch wenn es keine einfachen Wahrheiten geben wird.

Nächstes Thema. Am 11. September 2001, in den Zeiten vor Social Media, war der Moderationsmarathon von Peter Klöppel ein Statement der Informationsmoderne gegenüber drögen, unbeweglichen Verlautbarungs-Medien, selbst “Info-Sender” wie N24 wussten nicht wie es geht. Heute, 15 Jahre später, wo Augenzeugenmaterial, Fakten, Spekulationen und Aufgeschnapptes von der Crowd in Sekunden um die Welt geschickt werden können, halte ich es für selten blöd, wenn redaktionell gesteuerte Medien bei diesem Rattenrennen mitmachen wollen. Denn letztlich wird nur in immer kürzeren Zyklen heiße Luft aus redaktionellen Kanälen geblasen. Das geht gar nicht, widert einen an und verbraucht nur die Energie von Machern und Konsumenten.
Wenn Dinge passieren wie dieser Flugzeugabsturz, bin ich aber auch in sozialen Medien schneller auf der mute-Taste, als das jemand “Massenmord” oder “Bildzeitung” sagen kann. Das sind die Momente, in denen die Kakophonie in der Echokammer Twitter unerträglich wird. Wie nachts in der Kneipe, wenn alle angesoffen immer lauter reden, sich überschreien und sich irgendwann aufs Maul anbieten, bis nichts mehr geht und du nur noch vor die Tür rennen kannst.
In meiner Umgebung hieß es: “Oh, da ist ein deutsches Flugzeug abgestürzt!” und die Antwort war: “Oh, Mist, die armen Leute!” und das wars.
Dass sich das Bild wandelt vom schwermütigen jungen deutschen Werther zur unberechenbaren depressiv-aggressiven Zeitbombe, ist mir immer noch zu einfach. Auch wenn es bitter ist, es gibt keine absolute Sicherheit.
Es wird nun noch schwieriger sein, über ernstzunehmende seelische Probleme offen reden zu können. Es wird dir noch Jahre nachschleichen und die unbehandelten oder schweigenden Erkrankten werden die noch größere Gefahr darstellen.

Nächstes Thema ist eine Empfehlung: Das Café Elfenbein in der Kastanienallee. Eine kleine, schön eingerichtete Location, guter Kaffee, koschere Snacks, leckere Süßigkeiten und sehr netter, engagierter Service. Da aß ich mit dem Grafen heute, inmitten junger jüdischer Familien meine erste Schakschuka. Sehr gut. Jetzt bin ich satt bis zum Abend.

22/03/2015
von kitty
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Vorfrühlings-Sonntagsmäander

Die letzte Arbeitswoche war dann schon Volllast. Durchgehalten. Wenn auch mit dem Preis, abends außer zum Stricken zu nix mehr in der Lage zu sein. Aber es wird.
Das Einzige, was im Büroseit 2 Wochen sehr nervt, sind die Bauarbeiten zwei Stockwerke tiefer. Es wäre ja nicht Kreuzberg, wenn das nicht alles zuginge, wie im Seyfried-Comic nur eben in der Fassung “20 years later”.
Die zwei Büroetagen, in denen die Schleifer und Bohrhämmer dröhnen, sind die Alterssicherung eines Independent-Popstars. Der hat ein Kreuzberger Architekturbüro mit der Fußbodensanierung (ca. 300 qm gestrichenen Beton-Fußboden entweder abschleifen oder abstemmen) beauftragt und die haben den Auftrag zum Fixpreis an ein Einmann-Bauunternehmen weitergegeben, der mit zwei Kumpels und zwei Leuten vom Arbeitsstrich anrückte und losmachte. Schon nach zwei Tagen – jetzt mal abgesehen vom unerträglichen Lärm –  waren der Flur und der Fahrstuhl vor Dreck und Staub kaum noch betretbar. Ein Anruf bei der Hausverwaltung ergab, die wissen nix von Bauarbeiten.
Danach wurde das Architekturbüro gefaltet, die gar nicht verstanden, warum alle so unlocker waren. Nun fanden die Arbeiten nur noch bis 8:00 und ab 16:00 Uhr statt, sehr zur Freude des Bauunternehmers. Nicht. Ein am Abend gemachter Aushang im Flur meinte, es täte ihnen leid und würde man sich heute melden, würde morgen mal der Dreck weggeputzt. Derweil ging es lustig weiter. Weil es inzwischen warm wurde, ließ die Termik zum Nachmittag feinsten Staub ins Dachgeschoß ziehen, der nicht nur mich krächzen und husten lässt. Eine Staubschleuse gibt es noch immer nicht, die Arbeiter arbeiten ohne Schutz.
Seit letzter Woche hat es sich unter den Pennern vom Platz rumgesprochen, dass die Tür im Haus offen steht und so kann man beim Hochlaufen durchaus mit ansehen, dass sich auf der Treppe jemand einen Schuss setzt. Das volle Leben also.

Was noch von der Woche hängenblieb? Dass für mich Twitter unlesbar war, weil jeder, der glaubte, dazu etwas sagen zu müssen, den ausgestreckten Mittelfinger des griechischen Finanzministers postete. Eine Variante des Streisand-Effekts, wie ich finde. Wer den Screenshot oder das Video postete, weil er dessen Veröffentlichung inakzeptabel, fragwürdig oder für gefälscht befand, tat unterm Strich nichts anderes als die Jauch-Redaktion. Er postete ein fragwürdiges, inakzeptabeles und womöglich gefälschtes (in Wahrheit aus dem Zusammenhang gerissenes) Bild. Kommunikationssynergien übermitteln das Wort “nicht” nicht.
Und das Mob-Potential von Twitter lässt mich immer befremdeter zurück. Da versucht jemand, seinem Volk den Arsch zu retten und deutsche Wohlstandskinder haben alle nur etwas über ein Video zu sagen, das idiotisch und vollkommen die Grenzen von Nationenrespekt und Diplomatie überschreitend, im deutschen Staatsfernsehen zu sehen war. Was für Griechenland bitter, hart und existenziell ist, lässt uns Diskurse zu Simulakren führen. Aufreger für uns, für Griechenland null hilfreich. Was in der Überlieferung bleiben wird, ist der tausendfach reproduzierte ausgestreckte Mittelfinger.

Jenseits von Simulakren ist dieser Tag und dieses Erleben, das in eine Geschichte mündet. Ein 20. März vor wahrscheinlich 25 Jahren in Rumänien, das Erleben eines jungen Mädchens. Hilfreiche Überlieferung.

Und wenn ich grade bei Links bin: Sybille Berg über Schriftsteller. Hihi.

Es sind noch ein paar Geschichten zum Thema “Wie man mit Dienstleistern umgeht” in der Pipeline. Aber die sind länger. Die eine dreht sich um die fixen, wortkargen, aber leider nicht treffsicheren Kulanzleistungen eines Ostwestfälischen Haushaltgeräteherstellers. Die andere ist ein ganz übles Drama, das nicht nur wir erleben, denn Aus Faktum wurde Metod. Das hätten sie lieber nicht tun sollen.

15/03/2015
von kitty
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Wir sind hier bei “So Isset”

Im Moment ist meine Existenz tatsächlich aufstehen – arbeiten gehen – zurückkommen – strickend auf dem Sofa rumhängen – schlafen gehen und wieder von vorn. Ich bin immer noch sehr, sehr vorsichtig.
Letztes Wochenende hatte ich einen Happyness-Schub, weil mir klar wurde, dass ich am Wochenende nicht mehr an irgendwelche Jobsachen denken muss, dieses Wochenende fühle ich mich schlapp und irgendwie vergrippt. Also weiter gaaaanz langsam.
Obwohl ich aus dem “ich schaue einfach nur zu”-Stadium lange raus bin. Ich arbeite zwar noch nicht so viel wie die anderen, aber ich war relativ schnell einsatzfähig, denn 80% der Dinge kannte ich. Einen Bereich muss ich noch kennenlernen, einen anderen kann ich besser als die Chefs.

Der Graf sagte mir noch mal seine Beobachtungen zu meinem Arbeitsstil (er bemängelt immer gern und nicht unbegründet, dass ich einfach drauf los mache und eine Sache nicht bis zum Ende durchdenke) und ich stimme ihm zu. Beim Arbeiten bin ich wie ein Schiffer. Was passiert ist meist gleich, wie es passiert recht zufallsgesteuert und ich muss da durch, um heil von A nach B zu kommen. Mal besser, mal schlechter, aber im Mittel gut. Und ich muss nichts in Bewegung setzen, es bewegt sich um mich herum und ich bin im Gleichklang mit dieser Bewegung und nutze ihre Energie und lenke sie. Klingt das blöd? Ich bin einfach heilfroh, dass ich kapiert habe, dass ich weder große Projekte stemmen, auch keinen Roman schreiben oder mich selbst oder ein von mir zu schaffendes Netzwerk verkaufen muss. Ich muss nur schauen, dass die Jolle fit ist und ich immer eine Handbreit bewegtes Wasser unterm Kiel habe und keine schlammige, austrocknende Pfütze oder ein vollgestopftes Schwimmbad.

In der Arbeit machte ich eine Beobachtung zum Gender-Pay-Gap. In meiner alten Branche war der enorm. Frauengagen lagen meist 1/3 wenn nicht mehr unter der Bezahlung der Männer, obwohl ihre Karriere kürzer ist. Im neuen Job gibt es das  nicht. Männer und Frauen verdienen das gleiche Geld, es ist auch nie wichtig, ob ein Mann oder eine Frau für einen Job ins Gespräch kommt. Aber die Phase “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” ist in diesem Berufszweig so lang und hart, dass viele Frauen (so sie Kinder bekommen) nicht so weit kommen, in die Familienarbeit abdrehen (abgedreht werden?) oder dafür die doppelte Zeit wie ein Mann brauchen und mit Mitte 40 als Berufsanfängerin dastehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass extrem ungleiche Bezahlung im gleichen Arbeitsbereich eine Schwachstelle in der Verhandlung ist. Aber die Frage, was frau mit den Kindern macht, warum sie allein dafür verantwortlich sein sollte, wie das Leben organisiert sein sollte und was relevante Werte im Familienleben sind, damit sie ihren Beruf – in den sie schließlich extrem viel Energie und Zeit investiert hat – tatsächlich ausüben kann, diese Frage ist ein strukturelles und gesellschaftliches Problem. Es geht um Teilhabe.

07/03/2015
von kitty
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Aus dem Nähkästchen

Da einer dieser glücklichen Castingshowgewinner sich gerade geweigert hat, zum ESC zu gehen, hier mal ein paar Hintergrundvermutungen: Die Gewinner von Castingshows sind mutmaßlich* verpflichtet, sich hinterher vom Produzenten eine fest definierte Zeit vermarkten zu lassen. Das könnten durchaus ein paar Jahre sein.
Damit wird es fast unmöglich, so fette Fische, wie die Teilnahme am ESC-Vorausscheid in den Teich zurückzuwerfen. (Denn die bringen wiederum lukrative Synergien.) Dass der Mann rund dreht und im ganzen mit der Situation nicht richtig zurecht kommt, zeigen die Beleidigungsvorwürfe und dass er heftig krank und nicht gerade happy auf der Bühne steht.
Das ist die Krux, wenn man Laien und Kleinkünstler “entdeckt”. Talent und Begabung ist das eine. Zu einem vermarktbaren Profi wird jemand, wenn er dann auch noch in harten Arbeitssituationen einsatzfähig ist und eine gewisse Resilienz mitbringt, was den Umgang mit Öffentlichkeit angeht. Und überhaupt will.

Die Aussage “Ich bin ein kleiner Sänger” zeigt, dass der Mann gut weiß, wer er ist und was er will. Das Management wird im Strahl gekotzt haben. Respekt für diesen Mut. Ein Rausbeamen aus der angestammten Zielgruppe kann einen Künstler vernichten.
Dagegen Widerstand zu leisten ist nicht einfach. Die Verträge verlangen vermutlich weitgehenden Gehorsam und drohen mit hohen Konventionalstrafen im Fall der unbegründeten Ablehnung eines Auftrages oder beim Verraten von Hintergründen. Ein Großteil der Klauseln aus diesen Verträge ist vermutlich sittenwidrig. Nur, die Talente haben in der Regel kein Geld, sich darüber vor Gericht auseinanderzusetzen, denn schon so eine Konventionalstrafe in Höhe mehrerer Jahreseinkommen aus dem früheren Leben kann für die finanzielle Vernichtung sorgen. An Prozesse ist da gar nicht zu denken  Die Konventionalstrafe wird vermutlich gleich von den Einkünften aus dem Vermarktungsvertrag abgezogen, die drehen dir also wahrscheinlich den Hahn zu, damit du die Klappe hältst und brav mitmachst. Denn andere Einkünfte hast du in der Regel nicht mehr. Kaum einer zuckt nach dem gewonnen Castingwettbewerb mit den Schultern und geht wieder normal arbeiten.
Aber es gibt ja bei allen Castingshows ein Publikum.

Ich weiß, warum ich aus dieser Branche raus bin.

*ich benutze hier mal aus Gründen diese Form von Deutsch, wie die konkreten Verträge aussehen, weil ich nicht, ich kenne aber eine Menge Verträge