24.10. 2019

Es ist immer noch warm und der Hochnebel blieb den ganzen Tag. Es ist sehr still, wenn es neblig ist.
Eine Aufgabe war die Wichtigste. Der Bullerjan in unserer Wohnung zog immer schlechter. Es war an der Zeit, ihn ordentlich sauber zu machen, bevor er den ganzen Tag geheizt würde.
Der Graf übernahm das mit seiner Akribie und räumte das Teil sehr gründlich aus. Das Ofenrohr wurde draußen mit Pressluft ausgeblasen, da kam eine schöne Rußfontäne raus.
Jetzt brennt er wieder fröhlich vor sich hin und raucht nicht mehr beim Nachlegen ins Zimmer.
Nebenher riß ich zwei Schubkarren Brennnesseln mit Wurzeln raus.
Dann gab es Kürbis-Blumenkohl-Curry und schon war es Abend.

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22.10. 2019

Eine Nacht voller Nebel und ein sonniger Tag zum Bettwäsche trocknen.
Das Protokoll vom Dramameeting war am späten Nachmittag endlich fertig. Rausschicken war aber trotzdem nicht einfach, das Internet tröpfelte wieder vor sich hin. (Besonders ärgerlich vor dem Hintergrund, dass es bei den Freunden ein Dorf weiter hieß, dass die Leitung in die Kabelkanäle kommt, könne sich noch länger hinziehen, vielleicht bis nächstes Jahr.)
Den größten Teil des Tages mit Laub harken verbracht. Dabei sind bis jetzt nur die Ahornbäume kahl. Ich muß aber die Kastanienblätter möglichst tief in den Haufen packen, wegen der Miniermotten. Das macht wirklich was aus, konnten wir dieses Jahr feststellen.
Dann mit dem Grafen und dem Nachbarn einen schönen Schrank hochgetragen, den der Graf in Schleswig-Holstein aufgetan hatte.
Und morgens das bunte Kätzchen gefüttert, das nun auch schon etwas gröberes Futter fressen kann.

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21.10. 2019

Laub geharkt, Sonnenuntergang bewundert, mit der Freundin, deren Mutter gestorben ist, telefoniert.

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