07.09. 2021

Was für eine Aktion. Wir fuhren nach 6 im Frühnebel los, um um 7 Uhr bei Stralsund Material für den Dachdecker zu besorgen. Nur das Material war ausverkauft. Etwas hektisch fuhren wir noch zu einem anderen Laden und bekamen das dann.
Um kurz vor halb 9 waren wir wieder zurück und die Arbeit auf dem Dach konnte beginnen.
Ansonsten hingen wir vor allem müde in der Spätsommersonne rum. Mittags kochte ich für alle und am Abend machte ich Birnen-Holunder-Gelee.
Jetzt geht es ins Bett.

Ach so:
Happy Birthday, Mimi! 2 Jahre ist sie alt.

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06.09. 2021

Schön warm, schön sonnig.
5:30 Uhr aufgebrochen, 23:00 Uhr zurückgekehrt. 1.000 km auf dem Beifahrersitz verbracht. Eine schöne gußeiserne Badewanne gab es. Danach ein kleines Becherchen Rum getrunken und ein Butterbrot dazu gegessen.
Jetzt Bett. Morgen brechen wir eine halbe Stunde später auf, fahren aber nur bis Stralsund.

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WMDEDGT September 2021

Immer am Monatsfünften fragt Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag gemacht haben.
Heute war Sonntag und der zweite Tag der Herbstgartenveranstaltung.
Wir standen ungewöhnlich früh auf, der Graf bereitete schon einige Sachen vor und ich frühstückte.
Es ging langsam los, ich beschäftigte mich erst einmal mit der Wäsche auf der Leine, fütterte die Katzen und wischte die Tische sauber.
Der Graf empfing Besucher, ich bereitete einen Kuchen vor und sammelte dafür die letzten Brombeeren und ein paar Himbeeren für den Grafen. Der Käsekuchen bekam ein Topping aus Brombeersauce und Schmand.
Dann putzte ich das Gästezimmer und das Bad. Ab und zu war ich auch draußen und begrüßte Gäste.
Nachmittags aßen wir Kuchen und tranken Kaffee dazu. Eine sehr ungezogene Mimi hatte in einem unbeobachteten Moment den Kopf tief in der Milchkanne und trank die Milch aus. Hrmpf. So langsam bin ich ratlos, wie ich ihr das noch abgewöhnen kann.
Ich fieselte die letzten Holunderbeeren ab, spülte sie und fror sie ein. Nächste Woche würde ich Gelee daraus kochen. Es waren dann doch über zwei Kilo geworden, nach so viel sahen die Dolden in der Schüssel garnicht aus.
Kurz vor Schluß der Veranstaltung heizte der Graf den Grill an und wir grillten Brot mit Kräuterbutter und Wildbratwürste. Ich setzte dazu noch ein paar übrig gebliebene gekochte Kartoffeln in die Heißluftfritteuse.
Nach dem Essen räumte der Graf die Aufsteller am Eingang zum Park weg und ich nahm Wäsche ab und fütterte die Katzen.
Die letzte Runde lag vor uns, wir mußten noch einen Teil der vor drei Tagen verputzten Lehmwand schwämmen. Das ging aber relativ schnell.
Ich duschte und zog mir einen warmen Pullover an. Abends wird es ziemlich schnell kalt.
Im Fernsehen lief ein Tatort von Dominik Graf. Filme von ihm schaue ich mir prinzipiell an. Ich war nicht enttäuscht, er war überragend gut. Eine schöne Beobachtung: Der Film hat eine auffällige Pulloverdramaturgie. Der Täter trägt einen Nerdpullover mit Mustern wie Schaltkreise, er kriecht auch immer mal rein. Ein zerrupfter Polizist hat einen Random-Maschen-Pullover, ein Polizist, der mit Impulsivität den Erfolg gefährdet, trägt einen pinken Farbblock auf der Brust und als die Sache aufgeklärt ist, wechselt die erfolgreiche Kommissarin, die ihre Feuertaufe bestanden hat, vom weißen Hemd auf einen roten Pullover.
Überhaupt wird in Tatort und Polizeiruf auffällig oft Pullover getragen, vor allem von Frauen in Polizeirollen. Sie sollen keine Sex-Objekte sein? Code für „praktisch angezogen“? Ich werde das weiter beobachten.
Danach lief im Hintergrund die Sonntagabend-Talkshow. Ich hasse Talkshows. Und ich bin von dem Vorwahl-Politik-Gedöns unglaublich genervt. Ich nehme niemandem ab, daß es um etwas anderes geht, als um Pöstchen und Interessengeflechte.
Mal schauen, ob das in den nächsten Jahren wieder Kontur bekommt.
Jetzt geht es ins Bett. Morgen wird unglaublich früh aufgestanden.

Die anderen Blogposts zum Thema finden sich hier.

04.09. 2021

Huch, da habe ich doch gestern vor lauter Müdigkeit vergessen, den fertig geschriebenen Blogpost zu veröffentlichen.
Heute war es warm und oft sonnig. Manchmal kamen aber auch sehr dunkle Wolken vorbei.
Es war das Herbstwochenende Offene Gärten. Wir hatten überhaupt keine Zeit, den Park herzurichten und außerdem war er von der Sommernacht der Gärten noch recht ok.
Ich sammelte Holunderdolden und setzte mich auf der Terrasse und knibbelte die Beeren ab. (Morgens beim Wäsche aufhängen hatte ich mit Händeklatschen mehr als hundert Stare aus den Bäumen verjagt. Ich mußte mich beeilen, wenn ich etwas abhaben wollte.) Ab und zu begrüßte ich Leute.
Die Katzen waren mittags hungrig. Mimi mopste eine in Knisterpapier verpackte Salztablette aus dem Hauswirtschaftsraum. Beide Katzen bissen einmal rein und saßen dann angeekelt davor. Dann versuchten sie, Holunderbeeren zu essen. So ganz dicht im Kopp sind die aber auch nicht.
Abends gingen wir zum Freund im Dorf, er hatte uns zum Essen eingeladen.
Wir saßen noch etwas am Feuer, aber schon in der Dämmerung wurde ich todmüde.

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