Wieder ein dunkler Tag, ab und zu gab es feinen Nieselregen.
Außer zum Holz holen war ich heute nicht draußen.
Vormittags hatten wir einiges für das nächste Wochenende organisiert. Der Graf schloß die Mansardwand im Gästebad wieder mit Holz und Dämmung. Ich assistierte. Jetzt wird wieder im Warmen geduscht.
Abends gab es Reis mit Sch…ß von gestern und extra viel Milchreis zum Nachtisch.
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14.11.2021
Es ist ein düsterer Herbst, aber der bedeckte Himmel verhindert Kälte und Wind.
Der Graf hatte mittags in Sellin auf Rügen einen Tisch abzuholen, ich fuhr mit. Das mit dem Tisch war schnell erledigt. Wir gingen auf die Seebrücke und schauten uns um, ich war bestimmt 20 Jahre ich mehr in Sellin. Nuja, viele Urlauber, aber trotzdem schwere Nebensaison. Wie voll mag es erst zur Hauptsaison sein.
Dann fuhren wir nach Üselitz. Wir wollten uns das Herrenhaus dort ansehen. Es verfiel schon zu DDR-Zeiten zur Ruine und wurde mit viel Stahlbeton wieder aufgebaut, innen modern gestaltet und sieht gut aus, wenn auch die Außenanlagen etwas seelenlos wirken.

Die umgebende Landschaft ist allerdings wunderbar.

Dann machten wir noch einen Abstecher zu dem Ort, in dem die erste Immobilie von Primavera stand und waren erstaunt. Jemand hatte das alte Schulhaus in eine Art kleines klassizistisches Gutshaus umgebaut. In der Umgebung standen noch einige moderne Häuser, Kästen mit Pultdächern und viel Holz. Komisches Ensemble.
Wir fuhren zurück und mußten erst einmal eine Stunde schlafen. Danach planten wir die Wochen bis Weihnachten. Da es so düster ist, fühlt man sich schon sehr adventlich.
Der Abend war geruhsam, aber nur für mich. Der Graf fuhr nach Berlin.
13.11. 2021
Ein Tag der produktiv, aber nicht anstrengend war.
Vormittags die Terrassenmöbel ins Winterquartier gebracht und Laub geharkt. Nachmittags ein bißchen gefegt und aufgeräumt und dann war ich müde und schlief ein Stündchen auf dem Sofa.
Abends an den Vorhängen weitergearbeitet.
12.11.2022
Wieder ein dunkler, aber warmer Tag.
Stell dir vor, es ist Almabtrieb und keine Kuh hat Lust darauf, in den Stall zurückzugehen. Der Bauer hatte heute seine liebe Mühe damit. Es war einfach zu schönes Kuhwetter.
Nachdem wir zugesehen hatten, wie die Kühe dann doch über die Viehtrift liefen und sich laut auf der Weide am Stall unterhielten, harkte ich noch etwas Laub und kochte anschließend Essen.
Es wird allmählich eine Gewohnheit, daß ich zwischen 6 und 7 Uhr abends so müde bin, daß ich schlafen muß. Der Graf war zu einer Veranstaltung unterwegs und ich schlief eine Stunde wie ein Stein auf dem Sofa.
Danach arbeitete ich an den Vorhängen weiter und im Hintergrund liefen irgendwelche völlig bescheuerten Reality-Serien über Schönheitschirurgie.