The Diary of Kitty Koma

07/10/2014
von kitty
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Aber natürlich mit Häkeldiplom!

Die Vergangenheit hat es uns Frauen ermöglicht, tun zu dürfen was wir wollen.Sie hat Ihnen das Schreiben ermöglicht und anderen das Stricken, oder was auch immer jeden von uns glücklich macht!

Das ist ein Zitat aus einem Kommentar unter dem Brigitte-Artikel “Hilfe, ein Häkeldiplom!” Oder warum der DIY-Trend ein Ende haben muss. Eine Journalistin hatte über ästhetisch fragwürdige und in ihren Augen rückständige Praktiken von Frauen – die Handarbeiten machen und darüber bloggen – geschrieben und gefragt, ob das denn nicht Abgesang auf den Feminismus und narzisstische Dauerbelästigung sei und Frauen an der Selbstverwirklichung im Beruf hindere. Sie selbst sei, statt Handarbeitsunterricht zu nehmen, zu den Jungen in den Werkunterrricht gegangen. Ihr Role Model ist eine Psychologin, die Kampfsport betreibt und öffentlich im Käfig kämpft. Derzeit ist ihr beruflicher Status, mit einem autobiografischen Buch über Depressionen auf Lesetour zu gehen.
Dazu muss man nicht viel sagen. Erstens ist der Text ist eine einzige, polemisch-unglückliche Steilvorlage, zweitens übernehmen das schon die anderen Frauen und das so gründlich, dass die Redaktion die Kommentatorinnen bereits mehrmals zur Sachlichkeit gemahnt hat. Frauen beschäftigen sich also mal wieder miteinander. Mit Kratzen, Beißen, Spucken. Super, Mädels!

Pastellfarbenes Blümchen- und Karoidyll

Dabei spricht Heide Fuhljahn Dinge aus, die ich in meinem stillen Kämmerlein ebenfalls denke. Warum diese ästhetische Zurückwendung an die 50er Jahre? (Aber nicht in die großbürgerliche Eleganz von Dior oder Givency sondern in kleinbürgerlichen Kitsch und Plunder, dazu schrieb ich vor einem Jahr schon mal was) Eine Zeit, in der Frauen ohne Erlaubnis des Mannes nicht arbeiten gehen durften und ihn abends adrett gekleidet in der blitzsauberen Wohnung empfingen und seinen Worten über den harten Arbeitstag lauschten. Warum geben sich Frauen im Netz infantile Namen, die alle irgendwas mit -elfchen, -zauberin und -seele (aber auf jeden Fall -chen!)zu tun haben oder firmieren nicht als eigenständige Person, sondern als “Thorbens-Ludwigs Mama”?
Warum geht es plötzlich darum, Dinge selbst perfekt zu können, die Frauen in den 50ern und 60ern am liebsten dem Personal, aber dann mangels Personal der Industrie oder Dienstleistern überlassen haben? Die Mütter der Babyboomer waren stolz darauf, das Kochen, Putzen und Flicken lernen verweigert zu haben.

Das interessiert mich viel mehr, als so eine Frauenkeilerei. Oder langatmige Pamphlete, wer wie zu denken und zu reden hätte.

Da war die Welt noch in Ordnung

Eine ästhetische Zuwendung zu vergangenen Zeiten ist ja nun nicht neu. Es wird ja alle paar Jahre ein Revival eines Stils ausgerufen. Es gab ja auch vor nicht allzu langer Zeit Jungs, von denen jeder Revolte und abgeranzte Lederjacken erwartete, die aber plötzlich missfarbene Pullunder und Trainingsjacken trugen und statt Gebrüll und drei Gitarrengriffen langzeilige Texte zur Kompliziertheit von Liebe und Gesellschaft sangen.

Das allumfassende Fifties-Revival ist sehr eng mit unseren Zeittendenzen verknüpft. Schauen wir doch mal wie das anfing. Denn zuerst wurden diese Elemente von Frauen adaptiert, die alles andere als Heimchen am Herd waren. Eine  tätowierte Frau wie Gretchen Hirsch in einem Fifties-Kleid ist vor allem eine Provokation und ein ironisches Statement. Aber auch Symbol einer Suche – nach dem weiblichen, nicht sportlich durchoptimierten Körper, nach Kleidung und Material jenseits indischer Kleiderfabriken.
Dieser ironische Impuls fand ein Echo bei genau den Frauen, die auf der Suche nach Identität sind und diese Identität in der ästhetischen und handwerklichen Zelebrierung des Hausfrauendaseins und der Mutterschaft in der Kleinfamilie finden. Das ist nichts schlimmes. Es ist nur eine Botschaft.

Mir fiel zuerst eine Parallele ein. Erinnert sich noch jemand an die Flohmarkt- und Fernwehklamotten der Hippies? Victorianisches und Tracht aus aller Welt.
“Hair” hat den Look ganz gut konserviert:

Aber ich denke auch an die Sgt. Pepper-Uniformen. Und dann kam Yves Saint Laurent, kleidet Frauen in etwas, das  dann irgendwann “Folklorelook” genannt wurde und somit auch tragbar für die Angestellte in Sindelfingen war. Da wurde aus Provokation und Ironie dankbare Adaption.
Wann fand das statt? In einer Zeit, in der Frauen begannen, über Partnerschaft, Schwangerschaft und Berufstätigkeit selbst zu entscheiden. Mit allen Vorteilen, wie freie Partnerwahl ohne moralische Stigmatisierung und allen Nachteilen, wie Alleinerziehendendasein oder Kinderlosigkeit. Da trug man plötzlich Kleider aus einer Zeit bzw. aus Gesellschaften, in der “die Welt noch in Ordnung war”. Wo jeder seinen Platz und seine Bestimmung hatte.
Man redete von ehrbaren Handwerksberufen, einige arbeiteten auch wieder mit der Hand, aber viele taten das nur als Hobby.

Und das ist nicht das erste Mal. Die Präraffaeliten und die Nazarener gingen auf die Suche nach dem Ursprung, die Romantik favorisierte Märchen und Legenden, baute Schlösser um und bestimmte nachhaltig unser Bild vom Mittelalter. Im deutschen Biedermeier schlug sich das nieder, das ausgeprägt bürgerlich und anti-feudal war und den Rückzug ins private, bodenständige und familienbezogene Leben propagierte. Man feierte das Handwerk und die Schönheit der Natur in einer Zeit, in der überall Fabriken mit rauchenden Schloten gebaut wurden und Ansammlungen wildfremder Menschen zusammenkamen, um ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

Und heute?

Womit sind wir heute konfrontiert? Wir erleben eine neuerliche feministische Selbstvergewisserung, die – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht – in die Anforderungen der Zeit passt. Bei der seit Jahrzehnten möglichen Teilhabe von Frauen an höherer Bildung, dem momentanen Bevölkerungswachstum und den gestiegenen Ansprüchen an die Qualifikation von Arbeitskräften kann es sich eine Industriegesellschaft wie Deutschland gar nicht leisten, Frauen erst auszubilden und dann ausschließlich Familienarbeit machen zu lassen. Zudem gibt es jede Menge Bedarf an weiblich konotierter Arbeit und wesentlich weniger an männlich konotierter (ich rede von der Masse an Arbeit, nicht von der Führungsspitze). Die Ehe als Versorgungsinstitution existiert zwar noch, aber die Versorgung des nicht erwerbstätigen Ehepartners (i.d.R. die Frau) ist nach Ende der Ehe seit 2008 nicht mehr garantiert. Und Ehen enden verdammt schnell. Außerdem leben und arbeiten wir länger, die Reproduktionsphase einer Frau ist nur noch eine von mehreren Lebensepisoden und nicht mehr ihre Endstation.

Die Köpfe kommen da nicht so schnell hinterher. Dazu paßt auch das Eingangszitat: Wir Frauen konnten früher das machen, woran wir Freude hatten.
Die Männer zetern rum, weil Frauen ihre angestammten Reviere erobern wollen und freiwillig begibt sich niemand von ihnen aus der Komfortzone und macht Familienarbeit ohne wesentliche gesellschaftliche Anerkennung. Den Frauen scheint aber angesichts ihrer veränderten Möglichkeiten auch etwas blümerant zumute zu sein, aber es hat keiner gesagt, dass das Neue und Andere ohne Mühe, Anstrengung und Rückschläge ist. Das Credo lautet nun “es war nicht alles schlecht!” und sie holen verstaubte Rollenmodelle raus.
Christiane Frohmann schrieb über das Reaktionäre des Retro einen sehr guten Text: Geht doch zurück nach früher!

Aber das Verrückte ist, daß Frauen nun plötzlich beginnen, sich die Anerkennung für die Familienarbeit selbst zu geben. Übers Internet geht das ganz einfach.

Ich sehe darin nicht einmal nur eine Restauration eines überkommenen Frauenbildes. Es ist nur Teil einer Facette eines großen Ganzen, das Frausein bedeutet, wenn man denn den Mut hat, das zu leben.
Auch wenn Männer vermeintlich tun und lassen können, was sie wollen, sie sind wesentlich beschränkter in ihrer Rollenzuschreibung, die sie auf Stärke und Leistung festlegt. Eine Zuschreibung, die sie bei Versagen und Verweigerung sehr schnell ins gesellschaftliche Abseits bringt. (Nicht vergessen, männliche Hartz 4-Empfänger haben z.B. kaum Chancen auf eine Partnerschaft.)

Ich glaube, wir Frauen haben viel eher die Wahl, was wir tun und lassen können. Wir können männliche Rollenbilder adaptieren, wie es auch Heide Fuhljahn scheinbar getan hat. Wir können aber auch einfach Frauen sein. Aber in jedem Fall wäre es fein, es zu unterlassen, die Lebensentwürfe und Ideen anderer Frauen abzuwerten.

Ich pendele doch auch zwischen den Welten. Ich kann Heimchen am Herd genauso wie Handarbeitsmutti, Businessbarbie und knallharter Typ. Ein Mann, der das versucht, würde wahrscheinlich für verrückt erklärt.

Also, meine Damen, könnten Sie bitte aufhören, sich die Köpfe einzuschlagen? Feiern Sie lieber ihre Wahlmöglichkeiten.

edit: Was mir noch einfiel: Das öffentliche Hausfrau- und Handarbeit-Zelebrieren bringt im Gegensatz zu vielen Jobs, die eine Frau mit Familie machen kann, wenigstens sichtliche und fixe Erfolgserlebnisse und Ansehen, was scheinbar mehr wert ist als Geld und Status aus abhängiger Arbeit. Das ist der Punkt, wo man auch noch mal sehr intensiv über heutige Arbeitsphilosophie, -strukturen, -dichte und -organisation nachdenken sollte. Denn auch das ist eine Botschaft.

und noch ein edit: Niemand würde eine solchen Aktion um die Freizeitaktivitäten von Männern starten. Wenn die angeln, Modelleisenbahnwelten bauen oder Zinnfiguren bemalen, wird das höchstens nachsichtig belächelt, wenn es allzu skurrile Formen annimmt.
Ich revidiere daher auch einige meiner Schlußfolgerungen. Hey und wenn jemand Spaß daran hat, sich als Betty Draper zu inszenieren, so what! Etwas mit den Händen zu tun, nachdem einem den ganzen Tag der Kopf gequalmt hat, ist zutiefst befriedigend.
In meiner Twitter-Timeline debattieren die #nähnerds über ihre Habilitationen und wie frau an eine Professur kommt und nebenher gibt solche Tutorials (von Mama macht Sachen), an denen sich jede geschäftsreisende Business-Barbie orientieren kann (ca. 50% der Sachen sind selbst gemacht).

Wo bitte ist also das Problem????

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06/10/2014
von kitty
2 Kommentare

WMDEDGT Oktober 2014

Ein Sonntag ist ein fauler Tag, vor allem wenn er in einem langen Wochenende liegt.
Ich schlief bis kurz nach 9 Uhr und ging dann mit einer Tasse Kaffee in die Badewanne. Eine gute Stunde vergnügte ich mich mit Twitterschau, dem Entwurf des neusten Romans eines Freunds und zog die Brauen hoch über die endlose Seifenoper Feminismus. (Oma sagte an der Stelle immer, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde, ich sage nur “Krabbenkorb-Syndrom” und wundere mich, warum man vorzugsweise untereinander auf der Beziehungsebene agiert, wenn man eigentlich andere Dinge ändern will.)
Nachdem ich aus der Badewanne kam, sorgte ich mit Frühstück und viel Kaffee für normalen Blutdruck, denn so ein warmes Bad am Morgen bringt mich in die Stimmung, dass ich den ganzen Tag im Bett rumlümmeln mag.
Der Graf schlief lange und wir waren lange recht unentschlossen, ob wir jetzt gleich in die Sonne rausgehen oder lieber darüber redeten, wie man am besten aus einem eBook Korrekturfahnen rauszieht und diese einarbeitet, ohne Chaos zu verursachen. (Für alle Eingeweihten, ja, es wird nun endlich.)
Zwischendurch aß ich ein Käsebrot, aber so richtig hatte ich keine Lust, mich da draußen ins Gedränge zu stürzen.
Ich setzte mich dann doch lieber an meinen Pullover, weil nun die Stelle kam, wo ich Ärmel und Korpus – da es sich um einen von unten begonnenen Raglan-Schnitt handelte – zusammenfrickeln musste. Eigentlich ist das gut beschrieben, da mein Garn aber dünner ist, musste ich einiges umrechnen. Ich mag die älteren Arbeiten von Ysolda Teague sehr, weil sie plastisch sind und eine gute Konstruktionslogik haben, das war vor 5 oder 7 Jahren sicher kein Mainstream. Hätte ich den Pullover mit Draht gestrickt, wäre er ein guter Walkürenpanzer geworden.
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Am späten Nachmittag setzte ich mich in den Rosengarten und machte weiter, der Graf kam irgendwann dazu und machte vorher heimlich ein Foto von der konzentriert strickenden Frau mit den schwarzen Kleidern und Kopfhörern, die da auf der Bank saß. Hilfe, ich sehe aus wie meine Mutter!
Wir beschlossen, zum Essen zur Alten Liebe auf der Havel zu fahren. Auf der Fahrt dort hin lief uns ein verwirrter Typ fast ins Auto. Auch im Park auf der Bank neben uns hatte jemand gesessen, von dem man nicht wußte, ob er hochmodischer Hipster oder Penner ist. Da er ständig mit sich redete und furchtbar stank, wahrscheinlich letzteres. Ich habe das Gefühl, das hat in diesem Sommer zugenommen, weil es wahrscheinlich so gutes Wetter war. Es laufen Leute durch die Stadt, die nicht die üblichen abgeranzten Treber oder Punks sind, sondern diese Menschen sehen noch halbwegs bürgerlich-international aus, machen aber einen verwahrlosten und abgedrehten Eindruck, reden mir sich, brüllen rum, fuchteln, irren umher… Sind die alle auf einem Trip hängengeblieben oder ist Berlin neuerdings Home of the Schizos?
An der Havel angekommen, war es mittlerweile dunkel. Im Yachthafen neben der Alten Liebe waren schwimmende Häuser hinzugekommen, sehr schöne Locations. Ich aß Bratkartoffeln und Sülze, war aber not so amused, weil letztere fürchterlich zwischen den Zähnen knurpselte. Gute Sülze ist echt ein Glücksspiel.
Auf dem Rückweg, mittlerweile war es halb 9, stellten wir uns auf der Avus zünftig hinten im Stau an, als hätten wir einen Wochenendausflug gemacht. Nach einer weiteren Strickrunde und einer Anprobe, die mir zeigte, dass ich eine Runde auftrennen muss, ging ich auch schlafen, das muß so gegen 12 gewesen sein.

Die anderen WMDEDGT-Posts sind wie immer bei Frau Brüllen zu finden.

05/10/2014
von kitty
5 Kommentare

Ello

Wegen solcher Geschichten lohnt sich ello. (Kann man leider nur lesen, wenn man dabei ist.)

edit: Frau Gaga belehrt mich eines besseren, jeder kann den Post lesen. Dabei hatte ich vorher extra getestet, ob ich an den Artikel ohne Login rankomme und ich bekam eine Fehlermeldung (es wird halt immer noch im Hintergrund geschraubt). Noch besser.

stylewalk

04/10/2014
von kitty
1 Kommentar

Mitte Stylewalk Oktober 2014

Der Graf und ich prokrastinierten heute das Vorhaben, uns im Grunewald sportlich zu bewegen und schlenderten zwischen Torstraße und Alexanderplatz durchs Scheunenviertel.
Und das habe ich an Empfehlungen mitgebracht:

Clara Stil
Sehr schöne Auswahl an sachlichem und modernem Design aus Deutschland. Die Inhaber, zwei zurückhaltende schwarz gekleidete Norddeutsche, passen ins neusachliche Ambiente.

Claudia Skoda
Die Grand Dame des Strick war in der Mulackstraße persönlich anwesend, derzeit gibt es sehr schöne Grobstrickteile.
Ich habe immer noch ein sehr schönes schwarzes Complet im Schrank liegen, in das ich leider nicht mehr reinpasse. Natürlich beäugte ich die Details der maschinengestrickten Kollektionsteile recht genau, will ich doch demnächst die Strickmaschine entstauben.

HUT up
Tiere, Objekte und Kleider aus Filz. Hinreißend schöne Kleider, die aus Seide und Filz gefertigt sind und die wegen der unterschiedlichen Schrumpfung der Materialien nahtfrei die Form bekommen.

HEER
Hier kann man einem jungen Mann beim Fertigen von Roßhaarmatratzen zusehen. Dazu gibt es gurtbespannte Möbel und schlichte Kernledertaschen. I like.

LUIBAN Papeterie
Gut ausgewählte Papiere und Schreibwaren. Kein Kruschtel, nix Unpraktisches, durchweg gut ausgewähltes Design für Dinge, die man täglich braucht und einige schöne gebrauchte und überholte Schreibgeräte.

Paper and Tea
Ein englischsprachiger Laden, dessen Inhaber aussehen wie emigrierte Amish. Große Teeauswahl, schöne Töpfereiwaren, das Papier riß mich nicht so vom Hocker.

Dann gab es noch den Badekappenbaum bei Bolz und Birke (keine funktionierende Website), Badehauben im Sixties-Design sind als Taschen mit Reißverschluß, aber auch in natura erhältlich.
Ich habe jetzt eine in blaßorange, der Graf war der edle Spender.

Kleiner Spaß am Rande: Jeder, aber auch jeder Laden im Umkreis, der irgendwas zu verschenken anbot, hatte Bäckergarn im Angebot. Das Washi Tape der Deutschen.