22.10. 2020

Was für ein Tag. Warm und mit Sonnenschein, so daß alle Fenster aufgemacht wurden, um das Haus warmzulüften.
Ich stand früh auf, weil ich Bettwäsche, Decken und Schutzlaken waschen wollte, es wird nicht mehr viel Gelegenheit geben, so große Stücke zu trocknen.
Der Graf änderte das Programm und wir arbeiteten nicht drinnen sondern mähten zum letzten Mal in diesem Jahr den Rasen. Der Graf am Rasenmäher, ich harkte.
Jetzt weiß ich, daß Herbstgras ganz anders ist. Fein, kompakt und sehr schwer. Ich hatte mit der Hälfte der Schubkarrenfüllung so viel Gewicht wie im Sommer.
Die Tiere waren heute völlig durchgedreht. Heute morgen versuchte der schwarze Kater der Nachbarn auf der anderen Seite schon wieder, sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Vor drei Tagen hatte er das schon einmal geschafft und er wurde dann irgendwann von seiner Besitzerin abgeholt (O-Ton: Der ist ja sooooo lieb! Jaja, vor allem markiert der liebe Kerl überall.), weil er nicht mehr unter einem Sofa im Lager hervor kam. Heute morgen bekam er ansatzlos Dresche von Mimi, bis er blutend rannte. Ich hoffe, die Ansage reicht ihm.
Danach patrouillierte die Katzenschaft immer mal durchs Erdgeschoss, um ihn zu suchen. Wenn sie das nicht taten, waren sie heute sehr schmusebedürftig.

Kühe aus der Nähe gab es auch und überhaupt war es heute sehr schön und Bewegung an frischer Luft macht sehr müde.

23.02. 2020

Sonntag!
Mal für eine Viertelstunde im Regen draußen gewesen, es ist ja nicht sehr kalt.
Sonst rumgelümmelt, viel gegessen und gestrickt. Ach so, und ein Stündchen im Sessel geschlafen.
Mit Primavera telefoniert wegen der neuen Homepage. Aber: Konsequent nach einer Stunde Arbeit am Thema Schluss gemacht und den Rest mit Hausaufgaben für sie vertagt. Keine Open End-Fummeleien mehr.
Der Graf war in Berlin und kam nach Mitternacht zurück.

22.11. 2019

Den Katzen Futter hingestellt, die Klos randvoll mit Katzenstreu gefüllt, ihnen gesagt, sie sollen sich benehmen und um 10 Uhr zum Grafen ins Auto gestiegen.
Erst nach Westen, dann nach Norden gefahren. In Höhe Aarhus eine Dreiviertelstunde im Stau gestanden. 3 Polizeiwagen, 2 Abschleppwagen, 1 Ambulanz, 1 Absperrschildauto und dann hatten sich zwei Lieferwagen etwas angedetscht. Wir hatten horrormäßig zerknitterte und zerrissene Autos erwartet.
In Aalborg nicht nur ein schönes altes Sofa sondern ungeplant, aber hocherfreut noch Stühle, einen Tisch und einen Schrank erstanden. Die Möbel aufgeladen, was anstrengend war, weil wir und vor allem der Graf seit dem Morgen nichts mehr gegessen hatten. Wir hatten es durch den Stau nicht mehr geschafft.
Ins Villenviertel gefahren und in ein hübsches kleines airbnb-Appartement eingecheckt.
Wieder in die Innenstadt gelaufen und dabei richtig schöne Häuser und in den Häusern wunderschöne Lampen bewundert. (Wir brauchen einen Kronleuchter!)
In einem Burgerladen, der eher so Naja war, gegessen. Noch etwas durch die Stadt geschlendert und Häuser angeschaut. Die dänische Dame von Welt hat bereits den Nerz rausgeholt, es ist schließlich November.
Auf dem Rückweg 3 Polizeiautos beobachtet. Eines mit Hundebox und zwei normale, die durch die Gegend rasten wie im Hollywoodfilm. Man hatte aus einem Hinterhof mit Hilfe eines Hundes einen versteckten Mann herausgeholt und suchte nach einem weiteren.
Dagegen sind deutsche Polizisten freundliche Förster.
Im Appartement eingekuschelt, so selbstverständliche Wärme ist schon ein Ereignis für uns.

15.10. 2019

Den ganzen Tag mit Müdigkeit und Kopfschmerzen geschlagen gewesen.
Sowieso nur Zeit auf der Autobahn verbracht. Das Enkelkind gesehen.
Jetzt früh zu Bett.