WMDEDGT Mai 2020

Frau Brüllen fragt wieder, was wir den ganzen Tag getan haben.

Ich stand heute morgen um acht Uhr auf und ließ die Katzen nach draußen. Dann machte ich mich draußenfein und frühstückte.
Der Graf schlief noch, er war erst gegen vier Uhr zu Bett gegangen, nachdem er lange unterwegs war.
Da sich der Schornsteinfeger heute vormittags angekündigt hatte, wollte ich ihn schon draußen abpassen. Außerdem hatte ich sowieso auf der Obstwiese noch einiges an Gras zu harken.
Draußen war es kalt, trotz strahlender Sonne. Aber wer arbeitet, friert nicht.
Um 11 Uhr war der Graf wach und der Schornsteinfeger kam auch. Das Kehren ging schnell, deshalb paßte wir noch einen Telekom-Dienstleister ab, der im Nachbarhaus war und der erst morgen kommen wollte. Könnte ja sein, daß er den Termin noch dranhängen möchte.
Das tat er dann auch. Wir redeten eine Stunde über die günstigsten Plätze für LWL-Kabel-Verteiler.
Als wir fertig waren, regnete es. Ich ging nach oben, um etwas zu essen. Dabei fiel mir ein, daß ich einen Brief an die Krankenkasse schreiben mußte. Das war schnell fertig. Aber der Drucker streikte. Nach einer halben Stunde basteln war klar, daß er aus irgendeinem Grund das Wlan-Paßwort vergessen hatte.
Ich machte den Brief fertig und warf ihn in den Kasten. Zurückgekehrt, machte ich mich wieder ans Harken, prüfte die Fotos der Wildkamera (neben Waschbär und Dachs ist hier nachts auch ein Fuchs unterwegs), entdeckte einen Fleck auf dem viel Knoblauchraute wuchs und pflanzte Rotbuchenschößlinge in einen Topf. Mit der Harke scheuchte ich eine Blindschleiche auf, die unter dem Gras gesessen hatte.
Gegen 18 Uhr hatte ich fertig geharkt. Ich drehte eine Runde durchs Dorf. Eigentlich wollte ich für die Enkelin winzige Lämmer filmen. Aber die waren leider weit weg vom Zaun.
Ich setzte mich noch etwas in den Strandkorb im Park. Es war wunderschön und der kalte Wind war weg.

Der Graf arbeitete noch in der Werkstatt, ich ging unter die Dusche, machte Suppe warm und heizte den Ofen an.
Da der Graf immer noch zu tun hatte, aß ich schon einmal etwas Suppe, denn ich war hungrig. Dabei kopierte ich eine Festplatte um.
Ab 21 Uhr saßen der Graf und ich dann vor dem Fernseher und hörten uns an, was alles demnächst wieder möglich sein wird. Wohl ist mir nicht dabei.
Jetzt ist es fast Mitternacht, die Katzen sind schlafen gelegt, ich bin nicht zum Stricken gekommen, aber ich bin todmüde und die Heizdecke im Bett ist schon warm.

Die anderen Tage sind hier nachzulesen.

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